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Thema: Gnaden Reich

Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Man könnte vieles entkräften indem man einfach sagt "Ich glaube, daß... [Jesus Christus der Weg ist oder was man eben sonst so glaubt]" anstatt "[Jesus Christus] IST der Weg"

    Denn letztendlich glauben wir doch alle nur und es gibt keinen objektiven Grund zur Annahme, daß der eine damit richtiger liegt als der andere
    Alle sinnlichen Genüsse regen bei edlen Naturen den Geist an. Bei unedlen Naturen jagen sie ihn davon. - Waldemar Bonsels

    Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht. - Sextus Empiricus



    )O(


  2. #2
    Isaak Gast

    Blinzeln der feine Unterschied

    Das ist der feine Unterschied Sawel,

    diesen wollen aber einige anwesende User nicht so verstehen. Denn sie benötigen eine Garantie für ihren Glauben, eine Garantie, dass es eben nicht irgendein Glaube sei, welchen sie Glauben, sonder DER Glaube sei, der einzig allein der Wahre ist. Deswegen können sie sogar sagen, dass sie glauben, dass Jesus der Weg ist, aber nicht akzeptieren, dass es noch andere Wege gibt.

    lehit
    Isaak

  3. #3
    Isaak Gast

    Pfeil Der Jud im Christenhimmel

    Da kommt ein Christ in den Himmel und trifft ständig Juden, da geht er zu Jesus und fragt, „Aber Heilland, du hast doch selbst gesagt, nur über dich könne man zum Vater kommen. Wie ist es den Juden gelungen in den Himmel zu kommen?“ Da antwortete Jesus, „Genau so wie ich selbst, sie waren gute Juden.“

    lehit
    Isaak
    Geändert von Isaak (04.12.2008 um 23:51 Uhr)

  4. #4
    OnkelHeini Gast

    Standard

    Guten Morgen:

    In der Nacht habe ich noch lange über diese Diskussion hier nachgedacht. Heute Morgen ist mir dann vom Heiligen Geist eine Bibelstelle ins Herz gelegt worden:

    Also:

    1. Korinther 17 ff:

    17 Christus hat mich nicht beauftragt, die Menschen zu taufen, sondern die rettende Botschaft zu verkünden. Dabei geht es mir nun wirklich nicht darum, meine Zuhörer durch menschliche Weisheit zu beeindrucken. Denn sonst wäre die Botschaft, dass Christus am Kreuz für uns starb, nicht mehr der Mittelpunkt unseres Glaubens.

    Die Botschaft vom Kreuz und die menschliche Weisheit
    18 Dass Jesus Christus am Kreuz für uns starb, muss freilich all denen, die verloren gehen, unsinnig erscheinen. Wir aber, die gerettet werden, erfahren gerade durch diese Botschaft vom Kreuz die ganze Macht Gottes. 19 Denn Gott spricht in der Heiligen Schrift: "Bei mir zählt nicht die Weisheit der Welt, nicht die Klugheit der Klugen. Ich werde sie verwerfen."(Jesaja 29, 14)
    20 Was aber haben sie dann noch zu sagen, all diese Philosophen, die Kenner der heiligen Schriften, die redegewandten Leute dieser Welt? Hat Gott ihre Weisheiten nicht als Unsinn entlarvt? 21 Denn Gott in seiner Weisheit hat es den Menschen unmöglich gemacht, mit Hilfe ihrer eigenen Weisheit Gott zu erkennen. Stattdessen beschloss er, alle zu retten, die einer scheinbar so unsinnigen Botschaft glauben. 22 Die Juden wollen Wunder sehen, und die Griechen suchen nach Weisheit. 23 Wir aber sagen den Menschen, dass Christus am Kreuz für uns sterben musste, auch wenn das für die Juden eine Gotteslästerung ist und für die Griechen blanker Unsinn. 24 Und dennoch erfahren alle, die von Gott berufen sind - Juden wie Griechen -, dass sich gerade in diesem gekreuzigten Christus Gottes Kraft und Gottes Weisheit zeigen. 25 Was Gott getan hat, übersteigt alle menschliche Weisheit, auch wenn es unsinnig erscheint; und was bei ihm wie Schwäche aussieht, übertrifft alle menschliche Stärke. 26 Schaut euch selbst an, liebe Brüder und Schwestern! Sind unter euch, die Gott berufen hat, wirklich viele, die man als gebildet und einflussreich bezeichnen könnte oder die aus einer vornehmen Familie stammen? 27 Nein, denn Gott hat sich die aus menschlicher Sicht Törichten ausgesucht, um so die Klugen zu beschämen. Gott nahm sich der Schwachen dieser Welt an, um die Starken zu demütigen. 28 Wer von Menschen geringschätzig behandelt, ja verachtet wird, wer bei ihnen nichts zählt, den will Gott für sich haben. Aber alles, worauf Menschen so großen Wert legen, das hat Gott für null und nichtig erklärt. 29 Vor Gott kann sich niemand etwas auf sein Können einbilden. 30 Auch ihr verdankt alles, was ihr seid, der Gemeinschaft mit Jesus Christus. Er ist Gottes Weisheit für uns. Durch ihn haben wir Anerkennung vor Gott gefunden, durch ihn können wir ein Leben führen, wie es Gott gefällt, und durch ihn sind wir auch befreit von unserer Schuld.(Jeremia 9, 23)
    31 So trifft nun zu, was die Heilige Schrift sagt: "Wenn jemand stolz sein will, soll er auf das stolz sein, was Gott für ihn getan hat!"

    Ich weiß, dieses kommt aus dem NTund gilt ja nicht für alle.

    OnkelHeini
    Geändert von OnkelHeini (05.12.2008 um 07:54 Uhr)

  5. #5
    tribunusplebis Gast

    Standard Vom Heiligen Geist?

    In der Nacht ?
    Ins Herz gelegt ?

    Du lagst doch bestimmt auf Deiner Pritsche zu Bett....

    Sprich, kann dieser Geist einem eigentlich alles..., also ich mein auch anderes ins Bett bringen .... ... ich mein ...
    ohjee, das fand wohl wer nicht so lustig

    TRIBUN

  6. #6
    Isaak Gast

    Frage Der Geist Paulus und Jesus sind identisch?

    Kleine Bibelstunde vom Juden an Christen:

    In der Christenbibel gibt es die Zwei Briefe an die Korinther und zwar den Ersten Brief und den zweiten Brief an die Korinther.

    Wenn man nun schreibt, 1. Korinther 17 dann ist man etwas ungenau, in der Versangabe, denn exakter wäre 1. Korinther 1.17
    Aber wollen wir mal nicht so kleinlich sein und Erbsen zählen.

    Den meisten ist bekannt, dass der erste und zweite Brief, wie viele andere Briefe auch, vom Schreiber Paulus stammen sollen.
    Wer die Christenbibel gut kennt, der kennt auch die gravierenden Unterschiede der inhaltlichen Aussagen, zwischen den Paulusbriefen und den Evangelien, Matthäus, Markus und Lukas.

    Kurz um, im Christentum gibt es paulanisch, johanitisch, gnostische und katholische, freie altevangelistisch geprägte Glaubensrichtungen, oder eben ein eher leihengemischtes volkstümlichen Glauben, welcher Alles als Eines und zusammengehörig begreift und glaubt.

    Dem Letzteren macht es keine Probleme, die inneren Widersprüche zwischen Evangelien, Briefen, Offenbahrungen zu überbrücken, bzw. blendet er diese teils bewusst und aber eher aus Unwissenheit aus und verwendet nur die Verse und Textstellen, welche zu seinem Glaubensbild passen.

    Irgendwo da scheint auch das Glaubensbekenntnis, von OnkelHeini, sich zu bewegen. Natürlich muss seine Christenbibel sein Grundstock sein und sein Verstehen, sein Glauben, seine Hoffnungen und Empfindungen, sind darin verwoben und dies müssen wir und will ich als sein Glauben, unangetastet stehen zu lassen.

    Allein das Thema hier ist, in wie weit der einzelne Glaube, der Gesamtheit der Menschheit aufzuladen sei. Denn es ist ein unterschied den Glauben vorzustellen und dazu einzuladen, oder so wie es Paulus schreibt als Maß der wahren Zugehörigkeit zum wahren G“tt auszurufen und alles andere als verloren zu erklären.

    Man kann und darf Paulus glauben, muss dies aber nicht einmal als Christ tun. Denn der Glaube an Jesus Christus ist auch ohne den Glauben und den Meinungen von Paulus möglich. Allein ohne Paulus hätte es vielleicht kein oder ein völlig anderes Christentum gegeben.

    Ich, als Jude, lehne nicht Jesus Christus ab, auch nicht den am altevangelistisch, auf Jesus Christus ausgerichteten, christlichen Glauben. Aber ich lehne die mystisch gnostischen und weite Teile der paulanischen Erklärungen, Predigten und Meinungen ab.

    Denn an Jesus Christus könnten wir Juden und ihr Christen uns begegnen, aber nicht mit Paulus und den mystisch gnostisch geprägten Glaubensinhalten.

    Danke lieber OnkelHeini, für dein Glaubensbekenntnis und deine verkündete Treue zu den Paulusbriefen. Möglich, dass dich der Geist von Paulus in der Nacht berührt hat, das wäre Nichts ungewöhnliches. Denn wenn du Gedanken anderer, in Büchern lesend nach gehst, dann kann es vorkommen, dass man in deren Geist beginnt selbst zu denken und mit ihnen übereinzustimmen.

    Verzeih mir, so du kannst und willst, dass ich anders Glaube und mein Glauben dir und Paulus widerspricht.

    Dir einen guten zweiten Advent.
    Isaak
    Geändert von Isaak (05.12.2008 um 12:46 Uhr)

  7. #7
    OnkelHeini Gast

    Standard

    An dieser Stelle werde ich die Diskussion mit Isaak beenden!

    OnkelHeini

    Übrigens: paulinisch, nicht paulanisch.

  8. #8
    Schleusenwächter Gast

    Standard Guten Tag

    Ich bin es.

    Korrekt, daß OnkelHeini die Diskussion beendet hat.

    Es ist taktisch und pädagogisch und menschlich unklug, den Versuch, einem anderen, der nicht zweifelsohne der Schüler ist, etwas vom eigenen Glauben zu erzählen unter dem Motto "Kleine Bibelstunde vom Juden an Christen" vermitteln zu wollen. Damit -ob bewusst oder unbewusst- erhebt sich der eine über den anderen und hinterlässt eine zu mißbilligende Spur von Arroganz und Stolz.

    bot

  9. #9
    Zeuge Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Saweljuschka Beitrag anzeigen
    Man könnte vieles entkräften indem man einfach sagt "Ich glaube, daß... [Jesus Christus der Weg ist oder was man eben sonst so glaubt]" anstatt "[Jesus Christus] IST der Weg"

    Denn letztendlich glauben wir doch alle nur und es gibt keinen objektiven Grund zur Annahme, daß der eine damit richtiger liegt als der andere
    Wenn jemand sagt: "Ich glaube daß ...", damit stellt er sich, als Quelle seines Glaubens in den Mittelpunkt. Und das ist kein Glaube, sondern eine Meinung. Es kann eine gute, oder sogar eine weise Meinung sein, aber es ist eine Meinung.
    Wenn man aber sagt: "Gott hat gesagt ...", oder: "Es steht geschrieben ...", dann stellt man Gott, b.z.w. sein Wort, als Quelle seines Glaubens in den Mittelpunkt. Denn Glaube (oder Unglaube) ist immer eine Einstellung zu den Worten des anderen.
    So hat auch Jesus gesagt: "Wenn ihr Mose glaubtet, so würdet ihr mir glauben, ..." (Joh. 5:46.)
    Geändert von Zeuge (08.12.2008 um 12:31 Uhr)

  10. #10
    Seleiah Gast

    Standard

    Eine Meinung (von indogermanisch moino Wechsel, Tausch) ist die in einem Menschen bestehende subjektive Ansicht bzw. Einstellung zu Zuständen, Ereignissen oder anderen Personen (rechtlich: Werturteil).

    Eine Meinung äußert sich in einer Aussage und ihre wesentliche Aufgabe ist die Bewertung oder Beurteilung, sie sagt aus, wie jemand etwas sieht. Eine Meinung entsteht auf der Basis eigener Erfahrungen und eigenen Wissens vor dem Hintergrund der eigenen gesellschaftlichen Umgebung und Deutungsmuster und ist eine Folge kognitiven Denkens, somit immer ein von gesellschaftlichen Gültigkeiten geprägter individuell gebildeter Standpunkt. Wissen steht seit der griechischen Philosophie im Gegensatz zur Meinung, wobei aber auch oft das Wissen als eine Meinung betrachtet wurde.
    Dein Glaube ist nur deine Meinung Zeuge.. Nicht mehr, nicht weniger.


 

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