Ich besaß mal einen Koran und hatte viele Muslime um mich herum.
Die Religionswissenschaftlerin Annemarie Schimmel schreibt in ihrem Buch "Im Namen Allahs, des Allbarmherzigen" etwas dazu.
Sie beschreibt den Glauben der Muslime in Bezug auf Jesus und weist darauf hin, dass Muslime fest an die Jungfrauenbeburt glauben, Maria so sehr verehrt wird, dass man vielen Töchtern den Namen "Maryam" gibt, wie Maryam sich an einen verdorrten Dattelbaum klammert, der süße Datteln über sie schüttete und wie das kleine Jesuskind die Familie tadelte, indem es von der Reinheit Marias Zeugnis ablegte. Das kann man in der Sure 19 nachlesen. Der Koran ist auch online zu lesen.
Weiter schreibt sie, dass der Koran die Kreuzigung Jesu leugnet und Mohammed das Erbe Jesu antrat.
Geändert von Kerzenlicht (27.12.2008 um 11:45 Uhr) Grund: Ergänzung
Ein Leben ohne Liebe ist ein Leben gegen das Leben
Nicht der Koran leugnet den Kreuzestod und die Auferstehung Jesu, sondern die traditionelle Interpretation, die auf einer, falsch ausgelegten Stelle im Koran, aufgebaut ist.
So wie in der Christenheit die Göttlichkeit Jesu auf etlichen, falsch ausgelegten Stellen in der Bibel, aufgebaut ist.
Ein Leben ohne Liebe ist ein Leben gegen das Leben
Ich habe 10 jahre bei Amazonas indianern gelebt und habe jetzt auch ein Buch drueber geschrieben.
Der Koran "ist nur eine Bestätigung der früheren Offenbarungen und eine deutliche Erklärung aller Dinge und Leitung für Menschen, die glauben." (Koran 12:112.)
Er ersetzt die Bibel nicht, sondern bestätigt sie nur.
Ich vergleiche die Bibel mit der Sonne und den Koran mit dem Mond. Die Sonne strahlt ihr eigenes Licht aus, das nicht nur leuchtet so, daß man verschiedene Farben sieht, sondern wärmt noch.
Der Mond hat dagegen kein eigenes Licht, sondern reflektiert nur das Licht der Sonne.
Tagsüber, wenn die Sonne scheint, braucht man den Mond nicht. Nachts aber, wenn die Sonne nicht scheint, freut man sich auch über das Licht des Mondes, in dem man zwar alles nur in schwarz-weis sieht, aber dennoch den Weg erkennen kann.
Ein Jude hat gesagt, daß Gott den Juden das Herz für das Evangelium verstockt hat um sie vor der Trinitätslehre zu bewahren. Ein durchaus akzeptables Argument.
Nun, man kann sagen, daß Gott, mit dem Koran, die Nachkommen Ismaels genau so vor der Trinitätslehre bewahren wollte.
Und das alles bis zur Zeit, wo der Maschiach ben Josef kommt, der wie den Segen der Sonne so auch den Segen des Mondes hat. Vor dem sich wie die Sonne so auch der Mond verneigen werden.
hallo zeuge
und wie ist dann dies alles folgende zu verstehen? die suren sind in den fussnoten dabei.
Jesu Leiden und Kreuzestod wird im Koran nur als etwas Scheinbares dargestellt. "Die Juden sprachen: ‚Siehe, wir haben den Messias Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet.’ Doch töteten sie nicht ihn und kreuzigten nicht ihn, sondern einen ihm ähnlichen. Darum verfluchten wir sie." {85} Hier schließt sich Mohammed der Irrlehre der sog. Doketen an, die schon der Apostel Johannes in seinem ersten Briefe bekämpft. Diese Leute unterschieden zwischen dem Menschen Jesus und dem himmlischen Christus. Der himmlische Christus-so lehrten sie-sei bei der Taufe im Jordan auf den Menschen Jesus herabgekommen, habe ihn aber vor seinem Leiden wieder verlassen, um in den Himmel zurückzukehren.
Ähnlich lehrt nun Mohammed, die Juden hätten Jesus nicht in Wirklichkeit getötet, da nicht er selbst, sondern nur sein Scheinbild am Kreuze hing. Allah erhöhte vielmehr Jesum zu sich. {86} Jesus ist also, ohne zu sterben, in die Herrlichkeit Gottes eingegangen. Nun heißt es aber an einer andern Stelle, daß alle von dem Volke der Schrift, d.h. alle Juden und Christen, vor seinem Tode an ihn glauben werden. {87} Wann wird denn nun der ohne Tod zu Gott erhöhte Jesus sterben? Nach einer späteren Lehre des Islams wird Jesus nach seiner Wiederkunft, wenn er den Antichrist vernichtet hat, sterben und in Medina begraben werden. Sagt der Koran auch hiervon nichts, so redet er doch mehrfach von der "Stunde." {88} Damit ist die Stunde des Weltgerichts gemeint, zu dessen Vorzeichen im späteren Islam und vielleicht auch schon nach einer Koranstelle {89} Jesu Wiederkunft gehört.
Wir sehen mit Erstaunen, welch erhabene Stellung Mohammed Jesu unter den Propheten anweist. Sein Koran lehrt: "Jesus ist der Messias, das Wort Gottes, Geist von Gott, ausgezeichnet in dieser und in jener Welt. Er ist auf übernatürliche Weise durch die Wirkung des Heiligen Geistes von der Jungfrau Maria geboren. Er ist rein und sündlos. Er hat als Gesandter Gottes in der Kraft des Heiligen Geistes das Evangelium verkündigt und große Wunder und Zeichen getan. Gott hat ihn ohne Tod zu sich genommen und ihn dadurch über alle Menschen erhöht.
{85} 4, 156
{86} 4, 156; 3, 48
{87} 4, 157
{88} Z. V 30, 54; 40, 49; 43, 61; 45, 26. 31; 65, 15; 88,1; 101, 1
{89} 43, 61 (vgl. H. Grimme: Mohammed II. S. 95, Anm. 3)
einen schönen tag noch.
ps:ach ja, er bestätigt die bibel, indem er sagt sie sei verfälscht und der koran stelle nun alles wieder richtig. wie auch die opferung isaaks, ähhh ismaels. entschuldigung. (ironie aus)
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