Ich gehe mal ein bisschen auf den Text ein.
Das Wort "Ephesus" bedeutet "wünschenswert".
Es heisst also: "Dem Engel der Gemeinde in Wünschenswert(em Zustand)"
Dann aber ein Tadel: "Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!"
Es geht nicht um Gefühle, sondern um Werke.
Was sind denn Werke der Liebe?
"Hieran haben wir die Liebe erkannt, daß er für uns sein Leben hingegeben hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben.
Wer aber irdischen Besitz hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?
Kinder , laßt uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit!" (1Joh. 3:16-18)
"Wer zwei Hemden hat, teile dem mit, der keins hat; und wer Speise hat, tue ebenso." (Lk. 3:11)
"Im Augenlblick soll euer Überfluß ihrem Mangel abhelfen, damit auch ihr Überfluß einmal eurem Mangel abhilft. So soll ein Ausgleich entstehen,
wie es in der Schrift heißt: Wer viel gesammelt hatte, hatte nicht zu viel, und wer wenig, hatte nicht zu wenig." (2Kor. 8:14-15)
Im Anfang war die Christenheit reich an solchen Werken.
Dann aber wurden sie nach und nach vernachlässigt. Was Jesus tadelt, und droht, den Leuchter der Gemeinde von seinem Platz wegzustoßen. Die Gemeinde wird kein Licht der Welt mehr sein.
Hilfsbereitschaft ist Liebe in der Praktik. Was den Glauben stärkt.
Baptisten in Russland wurden durch ihre gegenseitige Hilfsbereitschaft im Land berühmt.
Und waren die stärkste Glaubensgemeinschaft, die dem aggressiven Staatsatheismus die Stirn bot.
Wenn aber die Glaubensgemeinschaft sich auf Dogmatismus versteift, nimmt die Hilfsbereitschaft ab, und die Glaubensgemeinschaft hört auf zu leuchten.



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