"Das ganze Volk von Juda nahm Usija, der damals sechzehn Jahre alt war, und machte ihn zum König anstelle seines Vaters Amazja. ...
Doch als er mächtig geworden war, wurde sein Herz übermütig, und er handelte verkehrt. Er wurde dem Herrn, seinem Gott, untreu und drag in den Tempel des Herrn ein, um auf dem Rauchopferaltar zu opfern.
Aber der Priester Asarja folgte ihm mit achzig mutigen Priestern des Herrn.
Sie traten dem König Usija entgegen und sagten zu ihm: Nicht dir, Usija, steht es zu, dem Herrn Rauchopfer darzubringen, sondern den Priestern, den Söhnen Aarons, die geweiht sind, das rauchopfer darzubringen. Verlaß das Heiligtum. ..." (2Chr. 26:1-18)
"Schadrach, Meschach und Abed-Nego erwiederten dem König Nebukatnezar: Wir haben es nicht nötig, dir darauf zu antworten:
Wenn überhaupt jemand, so kann nur unser Gott, den wir verehren, uns erreten; ...
Tut er es aber nicht, so sollst du, König, wissen: Auch dann verehren wir deine Götter nicht und beten das goldene Standbild nicht an, das du errichtet hast." (Dan. 3:16-18)
"Als Pilates das hörte, wurde er noch ängstlicher.
Er ging wieder in das Prätorium und fragte Jesus: Woher kommst du? Jesus aber gab ihm keine Antwort." (Joh. 19:8-9)
Wie du siehst, die Staatsmacht anerkennen, und tun was sie verlangt, sind verschiedene Sachen. Auch Jesus tat nicht, was Pilates verlangte.
"Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen." (Apg. 5:29) Selbst wenn es deinen Tod bedeutet.
Es gibt keine Menschliche Regierung, die über dein Gewissen steht.
Sonnst tragen wir, ohne viel darüber nachzudenken, eifrig Holz zum Scheiterhaufen herbei, wenn jemand verbrannt werden soll: wenn die Regierung ihn für schuldig befunden hat, dann muß er schuldig sein.
"Und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht tragen, sondern deckt sie auf." (Eph. 5:11)
Und dieses Gesetz trägt keine gute Frucht. Die Menschen werden dadurch nicht besser, sondern heuchlerischer und eingebildeter.
Ausserden greift der Staat hier in einen Bereich ein, der ihm gar nicht zusteht.
"Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!" (Mt. 22:21)
Und wem gehören unsere Kinder, dem Staat oder Gott? Wer hat sie uns gegeben?
"Kinder sind eine Gabe des Herrn, die Frucht des Leibes ist sein Geschenk." (Ps. 127:3)
Darum werden wir aufgefordert:
"Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Weisung des Herrn." (Eph. 6:4)
Was trägt der Staat dazu bei? Gar nichts! Sondern hindert dem nur zunehmend.
Der Staat setzt sich über Gott hinweg, und beansprucht für sich die Bereiche unseres Lebens, die Gott gehören.
Und dieses Gesetz, von dem wir hier sprechen, war nur ein Fuß in die Tür. Es hat ja noch einen guten Beigeschmack. Damit die Menschen sich daran gewöhnen, daß der Staat die Erziehung der Kinder dominiert.
Mit dem nächsten Gesetz zeigte der Staat sein wahres Gesicht. Er zeigte wohin die Erziehung gehen soll, nämlich weg von Gott und seinem Wort.
So setzt sich der Staat an Gottes Stelle.
Nun, wir haben das schon erlebt, wenn auch nicht in dieser Form.
Es wird viel über das Zeichen/Siegel auf die Stirn oder auf die Hand spekuliert. Wobei es ganz einfach ist: mit dem Siegel auf der Stirn sind die überzeugte Anhänger; und mit dem Siegel auf der Hand sind die Mitläufer, die gedankenlos tun, was verlangt wird.




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