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  1. #11

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    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    Und auch der Heilige Geist lässt sich nicht einfach per Handauflegung auf jemanden herabkommandieren, wo er dann auf magische Weise seine Wirkung entfaltet, egal zu welchem Zweck.

    Ich finde es übrigens eine sehr katholische Einstellung, dass Leute, die einmal geweiht sind, von Stund an per Handauflegung diese Weihe an theoretisch jeden weitergeben können, und der Heilige Geist hat kein Wörtchen mitzureden, ob derjenige überhaupt geeignet ist. Es wundert mich stark, dass Ed und Frau Shane solche Gedanken vertreten.
    Hast du gelesen, was ich geschrieben habe?
    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Wir wissen daß Petrus die Macht hatte, zu binden und zu lösen.
    Und hier hat er (nicht nur für Simon, sondern für alle) ein für allemal gebunden: Wer diese Macht kaufen will, hat keinen Anteil an diesem Dienst.
    Selbst wenn er jemandem die Hände auferlegt, bekommt der den Heiligen Geist nicht.

  2. #12

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    Das bezog sich darauf, dass man den Geist nicht kaufen kann (Simonie). Aber was ist, wenn jemand geweiht wird und dann mit dem regulär empfangenen Geist irgendein Schindluder treiben will? Meine Meinung: Das geht nicht, das lässt der Geist nicht mit sich machen. Man kann nicht mit Hilfe des Heiligen Geistes zum schwarzen Magier werden.

    Aber dich hatte ich so verstanden, dass das doch geht, denn sonst würde die Warnung "Bei der dritten Art muß man aufpaßen, ob der auch würdig ist. Wenn nicht, dann machst du dich mitverantwortlich an allem, was er nachher tun wird" keinen Sinn ergeben.

  3. #13

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    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    Aber was ist, wenn jemand geweiht wird und dann mit dem regulär empfangenen Geist irgendein Schindluder treiben will? Meine Meinung: Das geht nicht, das lässt der Geist nicht mit sich machen. Man kann nicht mit Hilfe des Heiligen Geistes zum schwarzen Magier werden.

    Aber dich hatte ich so verstanden, dass das doch geht, denn sonst würde die Warnung "Bei der dritten Art muß man aufpaßen, ob der auch würdig ist. Wenn nicht, dann machst du dich mitverantwortlich an allem, was er nachher tun wird" keinen Sinn ergeben.
    Bei der dritten Art der Handauflegung wird der Heilige Geist nicht vermittelt. Der Betreffende muß ihn bereits haben.
    "Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. ... und sie wählten ...
    Sie ließen sie vor die Aposteln hintreten, und diese beteten und legten ihnen die Hände auf." (Apg. 6:3-6)

    Bei der dritten Art geht es um die Einsetzung zum Dienst.
    Und derjenige der die Hände auflegt, identufiziert sich mit dem, dem die Hände auferlegt werden.
    Seit der Handauflegung/Weihe handelt der Geweihte sozusagen in der Vollmacht dessen, der ihn geweiht hat.
    Darum muß der, der weiht, prüfen, ob der, den er weiht, auch würdig ist.
    "... sie soll man vorher prüfen, und nur wenn sie unbescholten sind, sollen sie ihren Dienst ausüben." (1Tim. 3:10)

    In der katholischen Kirche wird die Weihe überhaupt falsch verstanden. Als Machtübertragung. Eben weltliche Denkweise.

    Von der Gemeinde in Jerusalem lesen wir:
    "Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grunstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös
    und legten den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte." (Apg. 4:34-35)

    Dan aber lesen wir:
    "In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden." (Apg. 6:1)
    Wie kam es dazu? Wer verteilte die täglichen Bedarfsgüter?

    Auf jeden Fall nicht die Aposteln, denn Petrus sagt:
    "Es ist nicht recht, daß wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen." (Apg. 6:2)
    Und keiner wurde bis dato extra für diesen Dienst eingesetzt.
    Es waren also welche, die es eigenständig machten. Und solange alle versorgt wurden, war es auch in Oednung.
    Nun aber erweist sich ihr Dienst als mangelhaft. Und da werden extra Leute eingesetzt.
    Es heißt aber nicht daß die, die es früher machten, jetzt es nicht mehr dürfen. Keinesfalls! Sie machen es auch weiterhin.
    Die sieben Diakone waren nur als Aufseher eingesetzt, die dafür sorgen sollten daß keiner übergangen wird.
    Alle dürfen das machen, aber du mußt das machen!

    Es ist so wie bei Paulus mit der Predigt unter den Nationen.
    Alle dürften es, aber Paulus mußte . Und wehe ihm, wenn er es nicht tat!

    Das ist der Sinn der dritten Art von Handauflegung.
    Geändert von ed (29.10.2014 um 17:40 Uhr)

  4. #14

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    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Seit der Handauflegung/Weihe handelt der Geweihte sozusagen in der Vollmacht dessen, der ihn geweiht hat.
    In Vollmacht des Weihenden? Welche Macht hat der Weihende denn? Ist es nicht eher so, dass der Geweihte in Vollmacht des Heiligen Geistes handelt?

    Darum muß der, der weiht, prüfen, ob der, den er weiht, auch würdig ist.
    "... sie soll man vorher prüfen, und nur wenn sie unbescholten sind, sollen sie ihren Dienst ausüben." (1Tim. 3:10)
    Vorhin hast du geschrieben, ein Weihekandidat muss den Geist haben. Jetzt schreibst du, er soll unbescholten sein. Der arme Weihespender, was soll er denn nun eigentlich prüfen? Und wie prüft man, ob einer den Geist hat?

  5. #15

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    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    In Vollmacht des Weihenden? Welche Macht hat der Weihende denn?
    Wer einen Auftrag bekommen hat, muß auch die nötige dazu Vollmacht erhalten.
    "Deswegen schreibe ich das alles aus der Ferne, um nicht, wenn ich zu euch komme, Strenge gebrauchen zu müssen kraft der Vollmacht, die der Herr mir zum Aufbauen, nicht zum Niederreißen gegeben hat." (2Kor. 13:10)

    Ist es nicht eher so, dass der Geweihte in Vollmacht des Heiligen Geistes handelt?
    In der Kraft des Heligen Geistes, aber in der Vollmacht Jesu Christi, der den Auftrag gegeben hat.

    Vorhin hast du geschrieben, ein Weihekandidat muss den Geist haben. Jetzt schreibst du, er soll unbescholten sein. Der arme Weihespender, was soll er denn nun eigentlich prüfen? Und wie prüft man, ob einer den Geist hat?
    Den Geist muß jeder Christ haben.
    "Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm." (Röm. 8:9)

    Ob er danach lebt, sich vom Geist leiten läßt, ist ne andere Sache.
    "Berauscht euch nicht mit Wein - das macht zügellos -, sondern laßt euch vom Geist erfüllen." (Eph. 5:18)
    "Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin." (Eph. 4:30)
    "Laßt euch vom Geist leiten, dann werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen." (Gal. 5:16)
    "Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes." (Röm. 8:14)

    Wer nicht nur der Form nach Jesus verehrt, sondern von ihm begeistert ist, sein Fan ist, der hat den Heiligen Geist.
    "... keiner kann (von Herzen) sagen: Jesus ist der(mein!) Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet." (1Kor. 12:3)

  6. #16

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    Hi zusammen,

    danke für eure Beteiligung. Im Moment schaff ich´s (zeitlich) nicht mal, alles zu lesen. Aber die "Perspektivensammlung" geht ja nicht verloren ...

    Viele Grüße in die Runde,
    Frau Shane
    Warum toben die Heiden und murren die Völker so vergeblich? ...

    Psalm 2,1


 

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