Wieso sollte der Mensch sowas wie Geist oder Seele haben?
Wieso sollte der Mensch sowas wie Geist oder Seele haben?
Lieber Nepomuk, also wenn du die Nicht-Existenz Gottes "beweisen" möchtest, solltest du mal von ein paar bedeutenden Atheisten lesen. Die sind die Sache wesentlich intelligenter angegangen als diese Stuhlgeschichte das tut.
Glaube und Beweise schliessen sich aus. Wer Glaubenserfahrungen gemacht hat, der glaubt. Er kann nicht beweisen, dass er sie gemacht hat. Aber das muss er ja auch gar nicht. Denn Beweise schaffen keinen Glauben.
Wer diese Erfahrungen nicht gemacht hat, kann auch nichts beweisen. Denn wie kann man von einer Nicht-Existensz sprechen, nur weil man deren Existenz nicht erfahren hat?
Ist es so schwer zuzugeben dass es Dinge gibt, die das menschliche Denken und unsere Logik übersteigen?
"Seele" und "Geist" sind abstrakte Begriffe für etwas, das in uns ist. Denn jeder Mensch wird zugeben, dass er mehr ist als nur der Körper. Dass Denken und Fühlen mehr ist, als nur chemische Reaktionen.
Und wie sinnlos ein Leben, das mit dem Tod endet. Für immer! Da frage ich mich, ob ich einem solchen Leben nicht lieber gleich ein Ende setze. Denn wofür lohnt sich dieses Leben hier? Der tägliche Kampf? Wenn es keinen Sinn gäbe, der über dieses Leben hinausweist, wären wir wirklich arm dran.
Wie traurig, wenn Menschen diesen Sinn verlieren oder bisher nicht gefunden haben...
Geli
Liebe Fischi!
...ich danke dir, dass du das Bild rausgenommen hast!
Pralinchen?![]()
*knuddelchen* Nette![]()
"Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst; ich habe dich beim Namen gerufen - du gehörst mir!"
Jesaja 43,1
Ich behaupte banal dass es da nicht mehr gibt
Wozu stirbt leben wenn es dennoch ein leben nach dem leben gibt? Das ist voellig sinnlos zumal ein allmaechtiger Gott ja keine probleme haette uns so zu erschaffen dass wir quasi ewig leben.. Zudem erkenne ich nicht wirklich Sinn im leben. Leben lebt man aus dem grund um die eigene rasse zu erhalten und zu UEBERLEBEN, aber die banalitaet wollen viele nicht akzeptieren- schon die neanderthaler nicht, und so fing dann religion an..
Frage:
wenn die Dinge nicht existieren, die der Mensch mit der ihm zur Verfügung stehenden Technik nicht nachweisen kann, hat es vor 200 Jahren dann schon Bakterien gegeben?
Niemand wird wohl die Existenz oder Nichtexistenz einer göttlichen Schöpfungsgewalt nachweisen können. Allerdings bezweifle ich auch, dass das überhaupt beabsichtigt ist. Berechtigterweise treten immer wieder Fragen und Zweifel hinsichtlich des biblisch begründeten Gottesverständnisses auf, weil die Bücher der Bibel von Menschenhand geschrieben wurden; von Menschen, die soziokulturell an die Vorgaben ihrer Zeit gebunden waren und alles was an Mythen, Legenden, Stammesriten und sonstigen Wünschen, Illusionen oder Gesetzen, die innerhalb ihrer Gesellschaft verankert waren, irgendwann niedergeschrieben haben.
Auf eine Gesellschaft wie der unseren, die sich in weiten Teilen dem aufgeklärten Humanismus verpflichtet fühlt, muss eine solch archaische Vorstellungswelt auf Verwirrung stoßen. Heutzutage käme niemand mehr auf die Idee, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen (zerquetschte Hoden) die Teilnahme an einem Gottesdienst zu verwehren – und das alles auf göttliche Weisung hin (!). Allein an diesem Beispiel wird deutlich, mit welchen Problemen sich ein vorderorientalisches Hirtenvolk vor 3000 Jahren auseinandergesetzt hat und welche Prioritäten hier gesetzt wurden. Kaum vorstellbar, dass ein allgütiger und ewiger Gott damals schon derselbe war wie heute.
Bezeichnend ist aber auch, dass es immer von der geografischen Zufälligkeit der eigenen Geburt abzuhängen scheint, welcher Gott gerade der einzig wahre ist bzw. welche religiöse Kultur die einzig richtige ist. Wäre einem Gott, der laut der Bibel ja auch ein sehr eitler Gott ist, nicht daran gelegen, dass die gesamte Menschheit ihn als den Schöpfer erkennt und das nicht erst, nachdem wir Europäer z. B. Australien und deren Ureinwohner entdeckt haben?
Auffällig erscheint mir, dass viele Religionen, die sich über die Jahrtausende hinweg unabhängig voneinander entwickelt haben, in der Essenz wichtige Übereinstimmungen aufweisen. So scheint überall der Glaube vorzuherrschen, dass Körper und Seele trennbar voneinander sind, die Seele nach dem körperlichen Tod ihre Hülle verlässt, um dann irgendwann wieder in irgendeiner Form zu neuem Leben zu kommen. Eine zugegeben sehr verkürzte und laienhafte Darstellung religiöser Formen, wie sie sowohl bei uns (Auferstehung), wie auch in fernöstlichen Kulturen (Wiedergeburt) und zweifellos auch in zahlreichen Naturreligionen vorkommt.
Es lässt sich also nicht ausschließen, dass es diese eingangs erwähnte Schöpfungskraft gibt, die allerdings in ihrer ganzen Fülle und Komplexität für den Menschen nicht ergründbar ist. Mit Respekt und Ehrfurcht dieser Schöpfung zu begegnen halte ich persönlich für das Wichtigste aller Ziele.
JK
Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.(Art. 4 Abs. 1 GG)
Wir Menschen sind nicht aufzuteilen in, an G"tt glaubende und an nicht an G"tt gleubende, selbst wenn man so aufzuteilen sucht.
Es ist eher die Frage, warum Einzelne und jeweils die speziell sich begegnenden Mitmenschen, G"tt als existierend, oder nicht existierend erklären wollen?
Es scheint hier darum zu gehen, wer nun mehr Recht hat. Der welcher glaubt, dass G"tt existiert, oder der welcher zu wissen glaubt, dass es G"tt nicht gibt.
Mir ist es so ziemlich egal, wer warum Recht bekommen möchte.
Ich, für meinen Teil, interessiere mich nicht für diese hin und her Überzeugungsversuche und bin eher dafür, dass jeder Einzelne seinem eigenen Überzeugungen zunächst treu bleibt und wenn man will und bereit ist auch mit föllig anders Denkenden und Glaubenden sich austaucht und diskutiert.
Aber nur ein gegenseitiges Überzeugen wollen und entsprechendes Argumentieren, gegen oder für die Existenz G"ttes, ist für mich fruchtlos, denn selten wird man dabei eine Meinung erreichen.
Aber jedem das Seine.
Man beteilige sich daran, wozu man gehört und man wende sich ab von dem, wozu man nicht gehört und läßt Rechthaben ein Rechtaben sein und eigenes Wissen eigenes Wissen, eigenen Glauben eigenen Glauben und eigenen Unglauben eigenen Unglauben sein.
Und ein miteinander Austauschen und gleichwertiges Sprechen eine interessante Diskission sein.
Gruß
Isaak
Gott wird sich schon noch SELBST beweisen können - alles eine Frage der Zeit !
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Da kann ich als Christ nur auf Grundlage der Bibel argumentieren. Demnach hat uns Gott ursprünglich so geschaffen, dass wir ewig leben. Dann kam die Sünde in diese Welt und Gott beschloss, dass ewiges Leben nicht gut ist. Der Tod ist quasi "Lohn der Sünde".
Christus hat diese Grenze aber überwunden. Wer Christus annimmt, erhält mit ihm das ewige Leben. Der Tod muss dennoch sein, da wir einen neuen, "unvergänglichen" Leib erhalten werden.
Aber dies sagt der Glaube. Für einen ungläubigen Menschen erscheint das wohl nicht logisch.
Geli
... mal so zwischen den Fronten ...
... aus: http://www.gnadenkinder.de/board/showthread.php?t=4125 Posting #10
Gruß
Isaak
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