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Baum-Darstellung

  1. #11
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    @ net.krel Danke für deine Antwort!
    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen

    Warum aber, wenn dem so ist, reden die meisten Glaubensbekenntnisse gerade an diesen Punkt vorbei? Da wird betont daß Gott Himmel und Erde erschaffen hat und daß Jesus sein "eingeborener Sohn" ist und der HG angeblich Maria schwängerte und Pilatus ihn offiziell verurteilte zum Tode und er aber auferstanden ist und seit dem angeblich "der Richter" sei aller Menschen und all das...
    Wenn sich die Gelegenheit ergibt, bete ich das Glaubensbekenntnis mit. Ich habe mit den einzelnen Punkten kein Problem. Aber ich muss dir Recht geben. Wenn das Wichtigste fehlt, ja wenn der Mittelpunkt fehlt, sind ja alles nur leere Worthülsen.

    Ich brauche für meinen Glauben, für meinen Weg zu Gott keine Religionsgemeinschaft. Aber wenn mir danach ist besuche ich immer wieder mal Gottesdienste und nehme für mich das, was mir zusagt und entspricht. Im katholischen Gottesdienst finde ich, hat die Liebe schon einen hohen Stellenwert. Das war in der Vergangenheit bestimmt anders, hat sich aber geändert. Das bedeutet nicht, dass ich alles für gut befinde. Ich kann da schon differenzieren.

    Ich sage: Wenn wer wirklich daran glaubt daß die Liebe an erster Stelle steht... dann kann er das nicht nur auf seine spezielle Religion beziehen sondern dann kann er das (eigentlich) überall dort sehen wo auch die Liebe an erster Stelle wirklich steht...

    Die Liebe steht für mich im Mittelpunkt. Da Gott für mich die Liebe ist und die Liebe verkörpert, steht also er im Mittelpunkt. Ich bemühe mich um Nächstenliebe, um Vergebung und Toleranz.

    Andersgläubige, z. B. Moslem, Buddhisten, auch Atheisten können genauso zum Heil kommen, wenn sie sich um Liebe und Versöhnung bemühen.

    Wenn ich alle Religionen der Welt betrachte, sind das Christentum und der Buddhismus die einzigen, in der Feindesliebe und Vergebung eine wichtige Rolle spielen. Solange das so ist, kann man die Religionen nicht einfach auflösen.

    Die Gesetze des Alten Testaments hatten wahrscheinlich den Zweck, das Volk der Israeliten zusammen zu halten. Durch die Speisevorschriften und Reinigungsriten konnte verhindert werden, dass die Israeliten sich mit anderen Völkern vermischen. Vielleicht war das der Hauptzweck, für wen auch immer, diese Gesetze zu erlassen.

    Mit der Bibel übrigens das gleiche. Einzig und allein die Interpretation bestimmt in meinen Augen ihren Wert.

    Was nützt es wenn jemand sagt die Bibel sei das irrtumslose Wort Gottes und interpretiert sie so aber so daß Ausgrenzung, Anti-Liebe, Anti-Vergebung und all das dabei raus kommt? Mehr also Wertlos ist dann die Bibel bzw. - besser gesagt - sie wurde missbraucht mittels einer Interpretation die eben nicht die Liebe an erster Stelle hat.
    Sehe ich genauso!

    Grüße, Renate
    Geändert von Renate (28.08.2014 um 23:42 Uhr) Grund: Übersichtlichkeit
    Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
    doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

    (1. Korr. 13,13)


 

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