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Hybrid-Darstellung

  1. #1

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    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Also wenn man an Reinkarnation glaubt dann könnte man ja noch sagen: "OK... die wiedergeborene Seele kann vom Vorleben noch ein paar Sünden oder Belastungen mitgenommen haben"...

    Aber das ist ja nicht das was mit "Erbsünde" im klassischen Christentum gemeint ist.

    Sondern daß die ersten Menschen eben von "der verbotenen Frucht" aßen... und all ihre Nachkommen, also alle Menschen, deshalb diese Ursünde "vererbt" bekommen.

    Angeblich steht auf jede noch so kleine Sünde die Todestrafe und da kein Mensch Sündlos ist müsste demnach Gott ja alle Menschen auf ewig verdammen.

    Deswegen sandte Gott sich selbst als Jesus zur Erde um die "Todesstrafe" für alle Menschen am Kreuz stellvertretend zu büsen.

    Das gilt aber nur für die Menschen die dies im Glauben für sich "in Anspruch" nehmen... alle anderen werden für ihre Sünden "Gott-gerechterweise" auf ewig bestraft von Gott.

    Man hat sein ganzes körperliches Leben Zeit um zu diesen Glauben zu kommen. Danach "das Gericht" wo (angeblich) entscheidend eben dieser Glaube ist ob man ewig im Himmel oder ewig in Verdammnis lebt.

    Ziel der "Mission" ist es, die Menschen zum Glauben an Jesus (Kreuztod) zu bringen, damit sie vor der erwigen Verdammnis gerettet werden können.

    Das ist also das Prinzip der meisten Christentume... die Variationen unterscheiden sich bei den betroffenen Christentumen mal mehr und mal weniger.

    Ich frage mich für was man 66 Bücher der Bibel dazu eigentlich benötigt? Kann man es doch in ein paar Zeilen auch auf den Punkt bringen...

    Persönlich lehne ich das alles von vorne bis hinten ab. Es stellt für mich lediglich die totale Verzerrung der Lehren Jesus aus den Evangelien dar.
    Einen Großteil der 66 Bücher braucht es, weil es nun mal reale Menschheitsgeschichte ist, die den roten Faden des Handelns Gottes zu erkennen gibt. Und den Rest der 66 Bücher braucht es, weil nicht alle Menschen in der Lage sind, ihre Vergangenheitsgeschichte selbst bis zur Auflösung zu reflektieren. Dabei hilft dann z.B. Paulus.

    Zudem wirft dein Kurzexposé ja mehr Fragen auf als es beantwortet: Was z.B. ist die verbotene Frucht? Warum ist die Frucht verboten? Warum ist sie überhaupt da, wenn sie verboten ist? Wie wird Sünde vererbt? Warum ist Tod die logische Konsequenz von Sünde? Was ist die ewige Verdammnis? Wieso musste Gott in Jesus Mensch werden? Und wieso musste Jesus sterben, um das Problem zu lösen? (An diesem Punkt hast du übrigens einen Denkfehler in deiner Darstellung, wodurch die Sache in den tieferen Details unnachvollziehbar werden würde: Jesus hat nicht am Kreuz stellvertretend für alle Menschen gebüßt - im Sinne von: den rachsüchtigen Gott befriedigt, damit er die Menschen freilassen kann von seiner kleinkarierten Schuldaufrechnung -, sondern: stellvertretend für Gott ist Jesus am Kreuz gestorben, wodurch Gott selbst die Schuld des Menschen auf sich genommen/sie ihnen nicht angerechnet hat, und diese Gnade führt den Menschen zur Buße, indem er darin die Liebe Gottes erkennt ... totally different story!). Weiterhin: Warum kann das (ganz logischerweise) nur für Menschen wirksam sein, die es glauben? Wie ist eine ewige Strafe mit einem ewigen Gott vereinbar, der doch "die Liebe" ist? Was beinhaltet das Gericht? Wen betrifft es?

    Wenn es für dich so einfach ist und in Kurzform vermittelbar, dann sei doch bitte so nett und beantworte schnell noch die Fragen, die du aufwirfst. Ich korrigiere dich dann, wenn deine Missverständnisse zum Vorschein kommen ;)

  2. #2

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    Ähhm @FrauShane... es ist ja nicht mein Konstrukt... und es sind auch nicht meine Fragen "die ich aufwerfe"... meinst Du nun ernsthaft ich würde Dir jetzt auch noch all diese Fragen beantworten die Du(!) stelltest dessen Grundbasis ich ja erst gar nicht glaube? Du verstehst es echt die Dinge auf den Kopf zu stellen :-)

    Zitat Zitat von FrauShane Beitrag anzeigen
    totally different story!
    Nee sondern das ist nur eine kleine nebensächliche Nuance ob man jetzt es so formuliert ob Jesus für alle Menschen stellvertretend am Kreuz gestorben ist (was übrigens der "Standard" ist in den Mainstream-Christentumen) oder ob man nun sagt "Jesus sei stellvertretend für Gott gestorben" ... das Ergebnis ist eh das gleiche...

    Man muss sich eh fragen was das für eine "merkwürdige Lehre" überhaupt ist wo Gott sich (in Form von Jesus) selbst umbringt?
    Daß "Jesus für Gott" am Kreuz gestorben sei hab ich übrigens noch nie gehört... man (un)lernt ja nie aus :-) Viel ändern tut's am Konstrukt aber nicht...

    Übrigens: Man kann auch an die Liebe Gottes auch ohne Kreuztod glauben. Das geht @FrauShane ... das geht :-)

    Weil das ja oft auch als Argument genommen wird... daß der Kreuztod Jesus angeblich ein "Liebesbeweis" war damit man an die Liebe Gottes glauben kann... Aber wie gesagt: Es geht auch ohne...

  3. #3
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    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Man muss sich eh fragen was das für eine "merkwürdige Lehre" überhaupt ist wo Gott sich (in Form von Jesus) selbst umbringt?
    morgen

    dazu hätt ich mal ne frage... mir wurde schon oft von christen gesagt das selbstmord vor gott als sünde gilt. weil ein mensch 1. nicht entscheiden darf wann ein leben endet und 2. es nicht okay ist das geschenk (leben) einfach "wegzuwerfen".
    wenn jetzt gott suizid begangen hat... hat er dann nicht gegen seine eigene regel verstoßen? hat er dann nich das getan was laut christen verboten ist?
    ich check das alles nicht. so viele widersprüche.....

    lg thalestris
    https://www.youtube.com/watch?v=NqyAqz85_7E

    fairytales don´t always have a happy ending, do they?

    Wenn ich mit Gott spreche, dann nennt man das beten. Wenn Gott mit mir spricht, dann nennt man das Psychose :D :D

  4. #4

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    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    mir wurde schon oft von christen gesagt das selbstmord vor gott als sünde gilt. weil ein mensch 1. nicht entscheiden darf wann ein leben endet und 2. es nicht okay ist das geschenk (leben) einfach "wegzuwerfen".
    wenn jetzt gott suizid begangen hat... hat er dann nicht gegen seine eigene regel verstoßen? hat er dann nich das getan was laut christen verboten ist?
    Gott hat keinen Suizid begangen. Er wurde von Menschen getötet.

    Oder würdest du auch sagen, dass jemand, der erschossen wird, sich selbst umgebracht hat, nur weil er sich nicht zur Wehr gesetzt hat?

    Wäre Jesus vor seinen Lebensumständen geflüchtet, indem er sich z.B. erhängt hätte, wäre sein Tod für die Welt unbedeutend.

  5. #5

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    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Ähhm @FrauShane... es ist ja nicht mein Konstrukt... und es sind auch nicht meine Fragen "die ich aufwerfe"... meinst Du nun ernsthaft ich würde Dir jetzt auch noch all diese Fragen beantworten die Du(!) stelltest dessen Grundbasis ich ja erst gar nicht glaube? Du verstehst es echt die Dinge auf den Kopf zu stellen :-)
    Ich spiegele dir nur zurück, dass dein Unverständnis über die Notwendigkeit eines Umfangs von 66 Büchern darauf schließen lässt, dass deine Auseinandersetzungen recht oberflächlich sind.

    In diesem Sinne dienten auch meine Fragen an dieser Stelle nur dazu, zu verdeutlichen, wie du die Komplexität von Sachverhalten unterschätzt, weshalb ein grundsätzliches Misstrauen in deine Analyseergebnisse angebracht scheint.

    Die aufgeworfenen Fragen werden in der Bibel übrigens beantwortet.

    Viel Spaß beim Studieren (allen, die es interessiert!).

  6. #6

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    @Thalestris... die "Kreuztod-Gläubigen" sehen es ja nicht als klassischen Selbstmord sondern als freiwilligen Opfertod.

    Damit bestraft sich Gott stellvertretend selbst und muss somit nicht die Menschen bestrafen für ihre Sünden.

    Um einerseits seiner angeblichen Gesetzgebung treu zu bleiben welche angeblich besagt daß jede noch so kleine Sünde angeblich gleich mit den Tod bestraft werden müsse.

    Andereseits aber den "sündigen Menschen" eine Möglichkeit gibt trotz seinen Sünden angeblich nicht zum Tode verurteilt zu werden.

    Eigentlich trickst er sich demnach selbst aus... warum nicht eine Gesetzesänderung wenn er eh der alleinige Gesetzesgeber ja ist?

    Nein... Nein... das ist in meinen Augen alles das Konstrukt von "Gesetzlichkeit"... eben genau das gegen was Jesus und sogar auch Paulus und eigentlich alle seine Anhänger predigten... der "Gesetzlichkeit" den Rücken zu kehren und mit dem Herzen und Gewissen Glauben.

    Es gibt noch andere viele Widersprüche mit dieser Kreuzes-Theologie...

    Das einizige an was ich bzgl. dem "Gericht Gottes" glaube ist daß der Mensch das erntet was es sät... also das Grundprinzip von Karma. Aber das ist nicht mit der Kreuztod-Sache in Einklang zu bringen.

    Und noch was fällt immer und immer wieder auf: Diejenigen, die auch so am "Gesetzlichsten" bzw. "Juristischsten" bzw. "spirituell-Bürokratischsten" sind... die hängen umso stärker auch dieser ganzen "Kreuztod-Gesetzlichkeit" an... und meiner Ansicht nach liegt auch genau da der Hund begraben. Es ist eigentlich nichts anderes als ihre eigene "Bürorkatische Gesetzlichkeit" zur Anschauung gebracht.

  7. #7
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    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    @Thalestris... die "Kreuztod-Gläubigen" sehen es ja nicht als klassischen Selbstmord sondern als freiwilligen Opfertod.
    genau^^ und immer wenn jemand freiwillig in den tod geht (=freitod) ist es suizid, ansonsten wärs kein freitod oder?

    ich check die christen nicht...ehrlich. manchmal hab ich den eindruck die drehen sich die geschichten grad so wie sies brauchen. der eine sagt es war freitod, der andere sagt es war mord. der eine sagt gott war ein märtyter und starb nen opfertod, der andere sagt er wollte nie sterben, er wurde ermordet. dann kommt der nächste und sagt die erbsünde ist schuld und der nächste sagt es gibt gar keine erbsünde... :D hilfe...^^
    Geändert von thalestris (05.09.2014 um 13:16 Uhr)
    https://www.youtube.com/watch?v=NqyAqz85_7E

    fairytales don´t always have a happy ending, do they?

    Wenn ich mit Gott spreche, dann nennt man das beten. Wenn Gott mit mir spricht, dann nennt man das Psychose :D :D

  8. #8

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    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    genau^^ und immer wenn jemand freiwillig in den tod geht (=freitod) ist es suizid, ansonsten wärs kein freitod oder?
    Lies mal hier: http://www.ad-hoc-news.de/ein-irakis.../News/33499362

    War das auch suizid?

    Ich versteh nicht, wie kann man so Menschen- und Gottverachtend sein, wie du und net.krel es seid.
    Aber da du noch jung bist, solltest du so schnell wie möglich davon lassen. Denn je älter, desto schwerer wird's.
    Geändert von ed (05.09.2014 um 14:02 Uhr)

  9. #9
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    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Lies mal hier: http://www.ad-hoc-news.de/ein-irakis.../News/33499362

    War das auch suizid?

    Ich versteh nicht, wie kann man so Menschen- und Gottverachtend sein, wie du und net.krel es seid.
    Aber da du noch jung bist, solltest du so schnell wie möglich davon lassen. Denn je älter, desto schwerer wird's.
    ich bin nicht menschenverachtend und auch nicht gottverachtend ed. wieso unterstellst du mir das denn jetzt? du kennst mich doch überhaupt nicht, du weisst nicht wie ich bin aber nennst mich menschen-und gottesverachtend... vielen dank. es ist echt immer wieder schön zu erfahren...diese "nächstenliebe". und das fremde menschen, die ich noch nie live gesehen habe beurteilen können wie ich bin und dann festlegen: ah..die ist menschenverachtend.
    du kennst mich nicht.

    ich hab nur (für mich) festgestellt das jemand der den tod freiwillig wählt kein mordopfer sein kann. deswegen bin ich also jetzt menschen-und gottverachtend?
    und was hat ein polizist im irak jetzt mit dem tod von jesus zu tun? der polizist war ein mensch, jesus angeblich gott.

    ich bin noch jung ja, aber umso älter ich werde umso mehr lerne ich was "nächstenliebe" wirklich bedeutet... nämlich nichts. die menschen schmücken sich mit diesem wort aber sobald jemand nicht der selben meinung ist als man selbst, sobald jemand unbequeme fragen stellt oder kritisch ist...ist dieser jemand ein menschen und gottesverachtendes wesen.

    danke. danke für dieses super weise und durchblickende urteil über mich. du hast mich durchschaut. ich bin menschenverachtend und gottverachtend. ich bin ein gefühlskalter mensch ohne mitgefühl und empathie. ich bin ein ganz schlechter junger mensch. gut das es fremde gibt die das über ein forum beurteilen können.
    da du mich ja schon jahrelang persönlich kennst und im alltag erlebst, kannst du dir das auch erlauben mich so zu nennen.

    wenn ich so ein nutzloser und verachtender mensch bin, vll sollte ich dann auch den freitod wählen. dann wär die welt mich los und niemand müsste mehr meine nervigen fragen beantworten. niemand müsste mehr versuchen mich mit gewalt zu bekehren, denn als junger mensch kann ich ja sowieso nur alles falsch machen.
    danke, ed, für die weitere erfahrung das ich nicht mehr zu retten bin, ein schlechter mensch bin und lieber schnell umkehren sollte (von was denn?).

    dann stelle ich eben keine fragen mehr zum christentum, zu gott. denn wenn mein charakter sowieso so grauenhaft verachtend den menschen gegenüber ist dann braucht ihr mich auch nicht in eurer runde. bin ja sowieso nicht zu retten.

    ich bin menschen und gottverachtend...
    https://www.youtube.com/watch?v=NqyAqz85_7E

    fairytales don´t always have a happy ending, do they?

    Wenn ich mit Gott spreche, dann nennt man das beten. Wenn Gott mit mir spricht, dann nennt man das Psychose :D :D

  10. #10

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    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    ich bin nicht menschenverachtend und auch nicht gottverachtend ed. wieso unterstellst du mir das denn jetzt?
    Weil du jemandem, der sich in die Bresche wirft, um andere zu retten, suizid vorwirfst.
    Du glaubst nicht, daß er aus Menschenliebe gehandelt hat.
    Aber dieser dein Vorwurf soll Menschenliebe sein?
    Auf den Taten und Gefühlen anderer darfst du rumtrampeln, aber auf dich darf keiner mit dem Finger zeigen. Spielst sofort die Beleidigte.

    und was hat ein polizist im irak jetzt mit dem tod von jesus zu tun? der polizist war ein mensch, jesus angeblich gott.
    Angeblich.
    Der Bibel nach aber nicht. Sondern auch nur ein Mensch. Der sich aufgeopfert hat, um die Menschen zur Einsicht zu bringen. Damit sie aufhören Boses zu tun, und anfangen Gutes zu tun.
    Denn er wußte, daß sie auf keine andere Weise zur Einsicht kommen.
    Und für viele ist sogar daß nicht genug. Sie unterstellen ihm, und seinen Zeugen wer weis was, um nur in ihrem erbärmlichen Dasein nicht gestört zu werden. B.z.w. damit ihr so schöhnes Selbstbild nicht getrübt wird.
    Geändert von ed (05.09.2014 um 16:10 Uhr)


 

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