Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
was hältst Du eigentlich davon den "christlichen Glauben" mit "dem Schwert" zu verbreiten falls "die Lüge" nicht ziehen sollte? Das dürfte ja denke ich dann ebensowenig mit "der Gerechtigkeit durch den Glauben" widersprechen oder?
Eröffne dazu bitte ein neues Thema, wenn Dich das wirklich interessiert, da es hier ja um etwas anderes geht.
Ich muss dazu sagen: Das Thema würde mich dann schon interessieren.


Zitat Zitat von Kasper Beitrag anzeigen
Auch z.B. der angeführte Tony Anthony ist die Antwort auf einige Fragen zu seiner Geschichte schuldig geblieben.
Sehr diplomatisch ausgedrückt ;)
Er wurde der Lügen überführt und kann daher ruhig auch als Lügner bezeichnet werden.


Zitat Zitat von Kasper Beitrag anzeigen
Aber auf einem anderen Blatt steht ja nun, ob Paulus die Lüge als Mittel zur Verherrlichung bejaht. Und das sehe ich nicht gegeben, denn er führt mit Verweis zu den Psalmen lediglich aus, dass der Mensch (was alle umfasst) als Sündern untreu gegenüber dem Bund Gottes war und gelogen hat, Gott aber diese Untreue nicht seinerseits mit Untreue vergolten hat, sondern seinerseits dennoch treu geblieben ist. Damit aber „dient“ die Untreue und Lüge des Menschen (passiv) der Verherrlichung Gottes insofern, als das seine Treue trotz der Untreue des Menschen um so deutlicher seine Liebe und Gnade beweist. Aber auf die Frage, ob man denn nun das Böse tun soll (aktiv), um Gott weiter zu verherrlichen (wie ihnen vorgeworfen wurde), sagt er ein deutliches Nein. Denn auch wenn die sündhafte Natur des Menschen Gottes Treue um so herrlicher weil unverdient erscheinen lässt, so wäre es doch eine ganz andere Dimension, wenn man als Christ das Böse bewusst und willentlich täte.
Natürlich kann man darüber diskutieren, ob Paulus an anderer Stelle gelogen hat – aber hier spricht er sich wie gesagt eigentlich deutlich dagegen aus....
Deine Argumentation ist nachvollziehbar.