Einen wunderschönen Guten Tag.

Hab grad eine Geschichte gelesen und ihr sollt sie auch lesen :))

Ein Rabbiner durchquerte ein Dorf, ging in den Wald und dort, am Fuß eines Baumes, immer desselben, betete er. Und Gott hörte ihn. Auch sein Sohn durchquerte immer dasselbe Dorf. Er wusste nicht mehr, wo der Baum war, so betete er am Fuß irgendeines Baumes, und Gott hörte ihn. Sein Enkel wusste weder, wo der Baum noch wo der Wald war, er ging zum Beten ins Dorf, und Gott hörte ihn. Sein Urenkel wusste, weder wo der Baum war noch der Wald noch selbst das Dorf. Aber er kannte noch das Gebet. So betete er in seinem Haus, und Gott hörte ihn. Sein Ur-Urenkel kannte weder den Baum noch den Wald noch das Dorf noch die Worte des Gebets. Er kannte aber noch die Geschichte, er erzählte sie seinen Kindern, und Gott hörte ihn.


Ist das nicht tröstlich für uns alle? Egal wieviel wir wissen oder nicht wissen, wenn wir etwas weitergeben von oder über Gott, dann hört Gott uns.
2000 Jahre nach Jesus, keiner weiß genau, wie Jesus wirklich war. Es gibt zwar in der Bibel einiges über Jesus zu lesen, jedoch ob alles stimmt, das kann keiner genau sagen. So viele Generationen, soviele Übersetzungen und auch soviel Machthaberei um viele Abschnitte in der Bibel, haben sicherlich einiges verzerrt und verändert. Jedoch, wenn wir beständig über Gott zeugnis geben oder versuchen zu ihm so zu beten, wie wir es gelernt haben. Dann dürfen wir uns auch gewiss sein, dass Gott uns hört.

Zu mir hat diese Geschichte wieder ganz laut geredet. Oft komme ich mir so dumm und klein vor, wenn ich andere lese. Doch solche Zeilen empfinde ich immer als sehr tröstlich. Ich schöpfe Mut aus solchen Zeilen, dran zu bleiben, egal wieviel ich in mir trage oder auch nicht - Gott hört mich!


Euch allen einen wunderschönen Samstag. Das Wetter ist herrlich heute und ich hoffe, dass ich noch ein paar Sonnenstrahlen genießen kann.

Shalom Balkonis
Eure Fischi