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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Zitat Zitat von Uwe Beitrag anzeigen
    Ja, die Message ist angekommen. Ich warte auch auf Uwe. Der ist zuweilen tagelang unterwegs und ist eben grad d.h. um Mitternacht mit dem Auto wieder nach Hause gekommen.
    Ich versuche mal, heute So meine Gedanken in Worten auf GnaKi zu posten.
    Jetzt mal noch einige Stunden schlafen nach diesem 17-stündigen Samstag.
    Uwe
    Sorry Uwe, ich wollte keinen Druck machen. Ich hatte nur so Sehnsucht danach, endlich mal was anderes zu lesen als das Übliche ... ;) Danke jedenfalls, auch dir Sunigol, für eure Beteiligung. Uwe´s Interpretation bzw. die Gebetsoffenbarung des erwähnten Gläubigen passt tatsächlich ganz gut zu meinen eigenen Gedanken, die sich wie folgt aufbauen:

    Es gibt nur zwei Stellen in der ganzen Bibel, in denen Gott selbst schreibt, nämlich diese hier, in der Jesus auf die Erde schreibt (Joh. 8), und die, in der Gott das Gesetz auf die Steintafeln geschrieben hat (2. Mo. 34). Auf das Gesetz, das auf den Steintafeln steht, wird hier im Text mit der Ehebrecherin Bezug genommen, denn wegen diesem Gesetz soll sie gesteinigt werden.

    Ich persönlich glaube nun, dass so, wie Gott das Gesetz auf die Steintafeln geschrieben hat, Jesus hier das Gesetz auf die Erde schreibt. Das glaube ich aus folgendem Grund: Zum einen würde das die Reaktion der umherstehenden Ankläger sehr gut erklären, denn wenn Jesus das Gesetz auf die Erde geschrieben hat – nicht nur den Paragraphen mit dem Ehebruch, sondern das ganze Gesetz –, dann stand plötzlich jedem einzelnen Ankläger seine eigene Schuld vor Augen. Wenn Jesus danach sagt: „Nun Leute, wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“, dann sind natürlich alle gebunden. Keiner kann mehr werfen, wenn er gleichzeitig "die Gnade genießt", nicht selbst gesteinigt zu werden.

    Allerdings glaube ich, dass hier noch mehr passiert ist, als nur der Freispruch einer Ehebrecherin im fleischlichen Sinne. Ich betrachte es als einen Teil der Erfüllung der Verheißung des Neuen Bundes, dass Jesus das Gesetz auf die Erde schreibt. Der Neue Bund wurde in Jeremia 31 verheißen, wo es unter anderem heißt: „Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben“ (Jer. 31,33). Der Mensch ist in seinem Innersten Erde, denn aus Erde ist er gemacht, aus Erde besteht er und zu Erde wird er wieder werden. Indem Jesus das Gesetz auf die Erde geschrieben hat, hat er es dem Menschen ins „Innerste“ geschrieben. Innerer als die Substanz, aus der er besteht, geht ja gar nicht mehr.

    Damit hat Jesus aber etwas weit Größeres gemacht als nur diese eine Situation zu lösen: Er hat die Gesetzesgrundlage für immer geändert! Achtung: Nicht das Gesetz!! Nur die Grundlage des Gesetzes hat er geändert. Zuvor war die Grundlage, auf der das Gesetz stand, Stein. Nun ist die Grundlage, auf der das Gesetz steht, des Menschen Innerstes.

    Ist es denn Zufall, dass die Grundlage des Gesetzes STEIN war und auf Übertretung des Gesetzes ausgerechnet „STEIN-igung“ stand? Oder war es vielleicht tatsächlich in Gottes Sinne, dass dem Menschen, der das Gesetz übertritt, „die Grundlage des Gesetzes vorgeworfen“ wird? In diesem höheren Sinne würde man das sogar heute noch als Gerechtigkeit verstehen und jedes einigermaßen zivilisierte Gericht wirft einem Gesetzesübertreter die Gesetzesgrundlage vor. Nur der Mensch war und ist bis heute zu stumpfsinnig, um Gottes Worte in einem höheren Sinne zu begreifen. Hierzu bedarf es tatsächlich eines Jesus, eines Gottes in Menschengestalt, der uns Stumpfgeborenen den göttlichen Sinn in die Substanz schreibt! ;) Aber bevor ich wieder in Anbetung versinke, vielleicht noch zwei-drei sachliche Anmerkungen:

    • Jesus hat hier also das alte Gesetz nicht ausgehebelt, sondern es auf eine neue Grundlage gestellt. Auf der neuen Grundlage sind Steinigungen nicht mehr gesetzeskonform, weil die Gesetzesgrundlage, die dem Übertreter vorgeworfen wird, nun nicht mehr aus Stein besteht. Dennoch ist es nach wie vor gesetzeskonform, dem Übertreter die Gesetzesgrundlage vorzuwerfen. Diese besteht nun aber aus seinem eigenen Inneren! Dieser Logik nach würde man heute also einem Menschen, der dem Wort Gottes widerspricht, seinen eigenen inneren Widerspruch vorwerfen (womit wir beim Thema Mission wären ;)).



    • Dass Jesus die Ehebrecherin „entgegen dem Gesetz“ nicht steinigen ließ, kann man in diesem Sinne auch nicht mehr als Gesetzesübertretung Jesu bzw. als Beweis für die Antigöttlichkeit des Gesetzes verstehen, sondern muss es eigentlich als Beweis anerkennen, dass das Gesetz mitsamt dem Steinigungsgebot wohl nie in einem fleischlichen Sinne gemeint war, sondern immer schon geistlich zu verstehen gewesen wäre, wozu aber der unerlöste Mensch schlichtweg unfähig war (und bis heute ist).



    • Das steinerne Gesetz wurde geschrieben im Zuge der Einsetzung des Alten Bundes (besiegelt wurde dieser dann übrigens mit einem Blutopfer!). Das innere Gesetz sollte verheißungsgemäß im Zuge der Einsetzung des Neuen Bundes geschrieben werden, also irgendwie im Zuge des Wirkens Jesu, warum also nicht im Zuge dieser Situation?! (Das Sterben Jesu war ja nicht die Einsetzung des Neuen Bundes, sondern dessen Besiegelung – übrigens: schön offensichtlich mit einem Blutopfer, damit es auch der "stumpf-sinnigste" Mensch, der in seinem ganzen Leben nur das eine Buch gelesen und dieses fleischlich verstanden hat, verstehen kann). Nachdem also Jesus das Gesetz auf die Erde geschrieben hatte, war der Neue Bund in Kraft – und sowohl der Ehebrecherin als auch ihren Anklägern wurde gemäß dem Neuen Bund „die Grundlage des Gesetzes vorgeworfen“, nämlich indem das Gesetz vor ihren Augen auf die Erde geschrieben und damit ihre eigenen inneren Widersprüche berührt wurden. Jesus hat also nicht das Gesetz übertreten, indem er die Ehebrecherin nicht gesteinigt hat, sondern er hat das Gesetz erfüllt, so wie es vermutlich von Anfang an hätte erfüllt werden sollen: geistlich.



    • Dass die Bibel den Abfall von Gott, das Übertreten seiner Gebote und das Anbeten selbstgemachter Bilder als "Ehebruch" bezeichnet und damit ALLE in Gottes Augen Ehebrecher sind, die in IRGENDEINER Weise Gottes Gebote übertreten (also auch die Ankläger der Ehebrecherin selbst) und dass Jesus ausgerechnet im Zuge DIESER Situation den Neuen Bund einsetzt, indem er das Gesetz auf die Erde schreibt, ist noch so ein "vortrefflicher Zufall", über den ich stundenlang nachsinnen könnte. In meinen Augen hat Jesus hat hier nicht nur die "Ehebrecherin dem Fleisch nach" vom Gesetz des Alten Bundes erlöst und dem Gesetz des Neuen Bundes unterworfen, sondern auch die "Ehebrecher dem Geist nach" ...


    Für mich liegt in dieser Perspektive jedenfalls mal wieder ein Beweis, dass nicht der alttestamentliche Gott blutrünstig ist, sondern die alttestamentlichen Menschen. Und Menschen, die sich nicht im Neuen Bund als vom Alten Bund erlöst betrachten (oder sich nicht mal als erlösungsbedürftig betrachten), betrachte ich persönlich als immer noch alttestamentlich. Und zwar alle – ob es ihnen bewusst ist oder nicht, ob sie die Bibel kennen oder nicht, ob sie gläubig sind oder nicht, ob sie selbst die alttestamentliche Blutrünstigkeit (die sie Gott unterstellen, die aber ihrem Denken entspringt!) praktizieren oder nicht. So, wie jeder Mensch aus Erde besteht, so gelten auch Gottes Gesetze für jeden Menschen. Und auch die Erlösung vom Gesetz des Alten Bundes (Paulus nennt es "Gesetz der Sünde") gilt für jeden Menschen. Nur wenn man es nicht glaubt, hat man halt nichts davon ...

    Viele Grüße
    Frau Shane

    PS: „Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Ordnungen halten und danach tun. Und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.“ // Hesekiel 11, 19-20

  2. #2

    Standard

    Es hilft leider nix @FrauShane :-) ... ich weiß es nervt den einen oder anderen vieleicht... nichts destotrotz einfach mein Kommentar dazu... ich versuch so sachlich wie möglich zu bleiben...

    Zitat Zitat von FrauShane Beitrag anzeigen
    Auf das Gesetz, das auf den Steintafeln steht, wird hier im Text mit der Ehebrecherin Bezug genommen
    Das wäre mir neu. Wie kommst Du darauf daß 3 Mo 20,10 mit auf den Steintafeln stand?

    Zitat Zitat von FrauShane Beitrag anzeigen
    denn wenn Jesus das Gesetz auf die Erde geschrieben hat – nicht nur den Paragraphen mit dem Ehebruch, sondern das ganze Gesetz
    Das "ganze [mosaische] Gesetz" bestand aus über 600 Regelungen, Ver- und Gebote. Die hätten alle im Sand gar kein Platz gehabt...

    Was Platz gehabt hätte wäre die "goldene Regel" gewesen... die Jesus ja eh mit dem (ganzen?) Gesetz identifizierte [Mt 7,12]

    Wobei man sich auch fragen muss ob Jesus und alle Anwesenden in wie fern Lesen und Schreiben konnten :-)

    Zitat Zitat von FrauShane Beitrag anzeigen
    Ist es denn Zufall, dass die Grundlage des Gesetzes STEIN war und auf Übertretung des Gesetzes ausgerechnet „STEIN-igung“ stand?
    Nein das war kein Zufall sondern schlichtweg Grausamkeit.
    Zudem sagst Du doch weiter unten selbst daß Du es als Bewiesen erachtest daß... Zitat: "das Gesetz mitsamt dem Steinigungsgebot wohl nie in einem fleischlichen Sinne gemeint war, sondern immer schon geistlich zu verstehen gewesen wäre, wozu aber der unerlöste Mensch schlichtweg unfähig war (und bis heute ist)"

    Also was soll die Anspielung daß die STEIN-igungen und die STEIN-tafeln ja womöglich kein "Zufall" waren wenn Du ja eh nicht daran glaubst daß bei der Übertretung der Gesetze Steinigungen von Gott gemeint war?

    Und dann noch eins:
    Die mosaischen Gesetze samt den Aufruf bei Übertretung die Leute zu Steinigen bzw. umzubringen stehen extrem klar, deutlich und unmissverständlich so in den Moses Büchern. Jetzt her zu gehen und zu sagen: "Ohh.. das war ja gar nie sooooo gemeint... das sollte ja rein geistlich nur verstanden werden von Anfang an... aber 'unerlöste Menschen' sind ja dazu eh schon immer unfähig gewesen"...

    Ja wenn die Bibel sich so extrem missverständlich ausdrückt dann braucht "sie" sich ja wohl echt nicht wundern wenn man sie Missversteht... verstehst Du?

    Wenn sich die Bibel so sehr missverständlich ausdrückt... wenn sie sagt: "... so sollen der Ehebrecher und die Ehebrecherin gewißlich getötet werden." [3Mo20,10] "gewisslich" sogar auch noch extra erwähnt... und das aber ja nur "rein geistlich" meinte (angeblich)... Sorry... aber dann hat(te) sie echt ein Problem... dann ist da einfach was ganz krass schief gelaufen im angeblichen "Wort Gottes"... denn es ist ja wohl klar das es immer Fundis gibt die sie da beim Wort nehmen... damals wie heute...

    Aber weißt Du... ich glaub das gar nicht daß mit diesen Tötungsaufrufen ja nur etwas "geistliches" gemeint war... Das ist für mich nur eure Ausrede... weil es zu offensichtlich ist daß Gott sowas schlichtweg nie anwies... selbst euch Fundis ist das sogar klar und deswegen eiert ihr da auch so rum den Spagat irgendwie hinzubekommen daß eure Bibel heilig Wort für Wort unangetastet bleibt aber den Steinigungsgott(es bild) von damals irgendwie möglichst unter den Tisch zu kehren.

    Sondern ich glaube an Jeremia (8,8) der damals schon die Schriftgelehrten der Lüge überführte "die Gesetze Gottes" (in den Büchern Moses) mit ihren Lügengriffeln verfälscht zu haben... der damals schon sagte daß die ganze Tieropfersache nicht von Gott stammt... nicht den "Vätern zur Zeit Ägyptens alxo zur Zeit Moses" von Gott gegeben wurde... kein Wort davon habe laut Jer 7,21f Gott davon gesagt oder angewiesen... daran glaube ich.

    OK... dann nimm wenigstens einen schwarzen Eding und streich all diese ja schwerstens Fehlübersetzten Tötungs- und Steinigungsanweisungen in Deiner Bibel durch! denn aufgrund dieser sind ein haufen Leute grausam gestingit worden das wären wir ihnen wenigstens noch Schuldig findest Du nicht? Und ersetze die Stellen dann so wie es Dein Glaube Dir sagt wo Du ja eh davon ausgehst daß Gott dir da Weisheit gibt die er anderen nicht gibt... wie es "rein geistlich" gemeint war... und Scan die Seiten ein und poste sie hier... dann glaub ich Dir... ansonsten halte ich das alles nur für billige Ausreden...

    Also? Frau genug das zu tun? Du bist doch eine der "Erlösten"... Du bist doch eine derjenigen die durch ihre "Erlösung" es erkennen kann wie falsch bzw. Missverständlich diese Stellen ja übersetzt sind... "Unerlöste" Leute wie ich können das ja angeblich nicht erkennen... also dann tu auch was dagegen daß nicht nochmal irgendwelche Fundis auftreten und anfangen mit den Moses Büchern Steinigungen für Ehebrecher rechzufertigen... Streich sie durch und übersetze sie richtig so daß sie nie wieder von wem so krass missverstanden werden können... dann halte ich Dein Posting für Authentisch... aber erst dann...

  3. #3

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Scan die Seiten ein und poste sie hier... dann glaub ich Dir... ansonsten halte ich das alles nur für billige Ausreden...
    Wir können hier nicht miteinander reden, wenn du anderen Leuten Vorschriften machst, was du hier lesen willst. Dass du die Aussagen anderer grundsätzlich für voll nimmst, auch wenn sie dir nicht gefallen, ist eine Grundvoraussetzung für Diskussionen im Internet.

    Ich werde derartige Bedingungen jedenfalls nicht erfüllen. Wenn du dann nicht mehr mit mir redest, nehme ich das in Kauf.


 

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