Ergebnis 1 bis 10 von 12

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Faye Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Geli71 Beitrag anzeigen
    Da ist etwas gründlich mißverstanden worden. Es geht nicht um eine Einführung der Scharia, sondern um die Duldung in Teilen, die dem deutschen Grundgesetz nicht widersprechen.
    Viele Teile der Deutschen Rechtsprechung und der Deutschen Gesetze sind entweder zu schwammig formuliert oder so veraltet, das sie der Alte Fritz noch kannte! Und denk einmal daran, welche Macht Eltern haben. Nur, wenn etwas Schlimmes passiert, wird den Eltern das Sorgerecht weggenommen. Aber vieles bleibt im Verborgenem. Ich sage nur "Gewalt gegen Frauen" in der Familie. denn Tätern (Männer, Onkel, aber seltener auch Frauen) passiert nichts, weil alle schweigen in der Parallelgesellschaft.

    Zitat Zitat von Geli71 Beitrag anzeigen
    Und das ist - ebenso wie der Bau von Moscheen - ganz einfach mit der Religionsfreiheit in Deutschland begründet. Und die muss für alle Religionsgruppen bestehen bleiben sonst belügt sich ein Rechtsstaat selbst.
    Wenn in den Moscheen nur Gottes Wort verkündet wird, und, wie man/frau ein guter Mensch ist, hat wohl niemand etwas dagegen. Aber wenn, wie leider zu oft bewiesen, hass gegen Andersgläubige gepredigt wird, zum "Heiligen Krieg" für den Islam aufgerufen wird, und der Iman verlangt, das Frauen ein Kopftuch tragen, und ermordet werden dürfen, wenn die Ehre der Männer "verletzt" ist, hat das nichts mit Religionsfreiheit zu tun, wohl aber mit der Pflicht des Staates, sich vor seinen Feinden zu schützen, wenn diese ihn bedrohen.

    Zitat Zitat von Geli71 Beitrag anzeigen
    Komisch, dass darum immer wieder solche unsinnigen Diskussionen entstehen...
    Unsinnig? Nach allem, was in der Welt durch den islamischen Fundamentalismus und Terrorismus geschehen ist?

  2. #2
    Registriert seit
    09.10.2008
    Ort
    Lummerland
    Beiträge
    55

    Standard

    Sachlich gesehen ist an der Forderung des Herrn Barfuß leider nichts auszusetzen. Es läuft einfach immer auf den wesentlichen Knackpunkt hinaus, nämlich auf die Kompatibilität mit dem Grundgesetz. Selbstverständlich ist in einem freiheitlichen Rechtsstaat alles erlaubt, wenn es dem Grundgesetz und der herrschenden Rechtsordnung nicht entgegen steht – sonst wäre es ja kein Rechtsstaat. Dass hier radikale Kräfte unter Ausnutzung eben dieser Freiheiten auch immer wieder versuchen, genau diesen Rechtsstaat zu untergraben sind leider immer wieder festzustellende Begleiterscheinungen, denen man nur mit einem wehrhaften Verfassungsschutz und in seiner Folge mit politischen Konsequenzen entgegentreten kann. In Deutschland ist dass in den Zwanzigern und frühen Dreißigern schon einmal böse in die Hose gegangen mit allseits bekanntem Ausgang. Deshalb ist allzu große Blauäugigkeit und Naivität nicht angebracht – gerade weil im vorliegenden Fall (Islam) politischer wie religiöser Eifer in einem engen Zusammenhang zu betrachten ist.

    Die angestoßene Diskussion ist in meinen Augen polemisch und provokativ und trägt lediglich zur Verunsicherung der Bevölkerung bei. Wie schon gesagt, wo die Scharia gegen geltendes Recht nicht verstößt, kann sie gar nicht verboten werden. Sie hier ausdrücklich zuzulassen, ist reine Rhetorik. Dort, wo sie sich auf dem Boden der Illegalität bewegt, ist sie selbstverständlich zu bekämpfen, was für die Aktivitäten anderer fanatisch religiöser Gruppierungen, wie Scientology u. ä. schließlich auch gilt.

    Übrigens – wer glaubt, dass eine Scharia in Deutschland der ausdrücklichen Zulassung durch unsere Politiker bedarf, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet. Die Scharia ist längst praktizierte Realität.

    Gruß
    JK
    Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.(Art. 4 Abs. 1 GG)

  3. #3
    Geli71 Gast

    Standard

    Sehr richtig!

    Dinge zu verbieten (die sich gar nicht verbieten lassen) nur weil Mißbrauch dadurch entstehen könnte, ist unlogisch.

    Dann kommen wir irgendwann dahin, dass z.B. nur noch bestimmte (vom Gesetzgeber geprüfte) Menschen Kinder zeugen dürften. Nur bestimmte Dinge in den Medien veröffentlicht werden dürften. Nur bestimmte geistige Strömungen in Schule und Universität gelehrt werden dürfen...

    Es ist schon komisch, dass man sich unserem ach so toleranten Deutschland immer wieder so herrlich über die Muslime aufregen kann. Es gibt so viele Verbrecher, die nicht aus irgend einem Glauben heraus handeln, Eltern die ihre Kinder mißhandeln usw. Das wird einfach übergangen. Aber wehe, der Übeltäter war Moslem! Ja, dann geht ein Aufschrei durch die Lande...

    Geli

  4. #4
    Faye Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Geli71 Beitrag anzeigen
    Es gibt so viele Verbrecher, die nicht aus irgend einem Glauben heraus handeln, Eltern die ihre Kinder mißhandeln usw. Das wird einfach übergangen. Aber wehe, der Übeltäter war Moslem! Ja, dann geht ein Aufschrei durch die Lande...
    Stimmt, über christliche Gewalttäter in den USA oder hierzulande wird kaum was berichtet, oder deren Kirchen/Gemeinden verurteilt! Obwohl auch hier einige Fälle mir bekannt sind

  5. #5

    Standard

    es geht um gewalttäter und nicht um den glauben der gewalttäter christen sind schlussendlich immer noch menschen und nicht alles was im namen von christen gemacht wird ist auch christlich und vor allem sind nicht alle christen gleich wieso wird immer pauschalisiert das ist wie wenn ich sag alle nichtchristen sind gewalttäter nur weil es auch nichtchristliche gewalttäter gibt also hier gehts um probleme die es auf der welt gibt die wichtiger sind wie irgendeine forendiskussion wer nun dem anderen die worte besser im mund umdrehen kann und wo ist der unterschied zwischen einem christlichen gewalttäter und einfach einem gewalttäter

  6. #6
    Bernardo Gast

    Standard

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...587568,00.html


    Gerade verbandelt - und schon der erste Krach: Bayerns Koalition streitet sich wegen Äußerungen aus der FDP über die Einführung der Scharia. Das islamische Recht könne niemals Bestandteil bayerischer Werteordnung sein, wettert der CSU-Innenminister Herrmann.
    *mal nachgefragt*

    Und was ist nun daraus geworden?


 

 Besucher kamen mit folgenden Begriffen auf diese Seite:

scharia einführen

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •