Die Frage ist, was ist bei einem Lobpreislied eigentlich wichtiger? Ein guter und sinnvoller Text oder eine Melodie die leicht ins Ohr geht und bei der man gut mitsingen kann.
Ich würde das Wort "plappern" hier auch nicht setzen. Wobei man sich schon fragen kann, ab der wievielten Wiederholung eines Lobpreisliedes man gar nicht mehr bewusst ist, was man eigentlich singt, sondern einfach mitmacht mit der Menge.
Auch hier stellt sich wieder die Frage, was ist wichtiger? Text oder Melodie?
Ich denke, das geht nicht nur dir so, dass viele nicht mal wissen, was sie eigentlich singen, aber es hat halt eine hübsche und mitreissende Melodie und vielleicht steht noch "Lord", "praise" oder "halleluja" irgendwo im Text.
Ich würde auch sagen, dass es darum geht, dass man da von der Menge getragen wird, wenn man zusammen singt und das gibt dann auch Gefühle. Ob die religiös sind, sei mal dahin gestellt.
Aber es ist schon ein sich hochschaukeln an Gefühlen die wohl nicht unähnlich einem Trance-Zustand sind, gerade durch die Rhythmen und ständigen Wiederholungen.
Das höre ich auch immer wieder, wenn ich nachfrage. Das sei nun der Heilige Geist der da wirkt. Ich kann das natürlich nicht widerlegen, aber wieso braucht der Heilige Geist dazu Musik? Dann hätten die Leute an jedem Rock-Konzert religiöse Gefühle durch den Heiligen Geist.
Musik, Melodie, Rhythmus, die Menge, das alles führt zu diesem "Glücksgefühl". Was aber nicht heissen soll, das Gott da abwesend sein muss - denn Gott ist überall und er will ja auch, dass wir uns gut fühlen.
Ja, seh ich auch so. Gerade wenn man denkt, wie früher schon Poeten die Frauen umschwärmt haben und auch heute noch, was so ein schöner Liebesbrief ausmacht und man Leute zum dahinschmelzen bringt.




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