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  1. #1
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    Standard Heiligsprechungen in Rom am Sonntag

    Für die Menschen, die sich informieren wollen über die Heiligsprechungen von Johannes Paul II. und dem älteren Papst Johannes XXIII. , der sehr beliebt war und ist, der kann sich hier informieren. Das ZDF soll übertragen aus Rom. In dem Dossier gibt es viele Infos über die beiden Päpste und wie es zu dieser und allgemein zur Heiligsprechung kommt usw...

    http://www.katholisch.de/de/katholis...gsprechung.php

    Hier ist noch ein Dossier des ZDF zur Heiligsprechung:

    http://gottesdienste.zdf.de/ZDF/zdfp...de330/20293992
    Geändert von Stella (26.04.2014 um 02:42 Uhr)
    Galater 3, 27-28

    Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, gehört nun zu Christus. Nun gibt es nicht mehr Juden oder Nichtjuden, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen. Denn ihr seid alle gleich - ihr seid eins in Jesus Christus.


    Es gibt fünf Evangelien: Matthäus, Markus, Lukas, Johannes und das Leben der Christen. Viele Leute lesen nie die ersten vier.
    Ravi Zacharias

  2. #2

    Standard Wertschätzung + Gleichstellung der Frauen auch durch den Apostel Paulus

    Ich habe die Heiligsprechung beim ZDF mitverfolgt.
    Auffällig ist, dass keine Frauen im Klerus (Kardinäle, Erzbischöfe usw.) sitzen oder gleichwertige Funktionen wie Männer ausüben.

    Hat Gott ihnen denn dazu keine Begabungen und Berufungen geschenkt? Ist das wirklich so? Gibt es eindeutige Anweisungen in der Heiligen Schrift, dass Frauen eine Art Zweitklassen-Menschen sind? Und von den Männern "unter dem Deckel" gehalten werden sollen bzw. dürfen?

    Und wo steht denn in der Bibel, dass Männer in geistlichen Ämtern nicht heiraten dürfen? Die armen Kerle!
    Der Apostel Petrus war ja auch verheiratet.

    Da kam mir ein kurzer Artikel in Erinnerung, den ich vor Jahren erhielt. Er greift die Thematik und Problematik vom Dienst der Frauen und ihrer Rechte, bzw. Gleichberechtigung aus biblischer Sicht auf.
    Er ist nachfolgend in einer für das Forum geeigneten Form abgebildet.

    Reporter
    __________________________________________________ __________________________________________________ ___________

    Frauen im Dienst des Evangeliums

    Da es eine Jahrhunderte alte Streitfrage ist, ob eine Frau in der christlichen Gemeinde ein geistliches Amt bekleiden darf, ob sie lehren und predigen darf, ist es erforderlich, aus der Heiligen Schrift eine Antwort auf diese Frage zu suchen.

    Schon im Alten Bund gab es zahlreiche Frauen, die eine Aufgabe vom Gott bekamen.
    Zum Beispiel gab es eine Jaël, die ihr Leben riskierte und der es durch ihre Weisheit gelang, den Feldhauptmanns Sisera auszuschalten und dadurch die sichere Ausrottung ihres Volkes abzuwenden.

    Im Neuen Bund lesen wir von der Prophetin Hanna, welche als erster Mensch "von Ihm (Jesus) zu allen redete, die auf die Erlösung Jerusalems warteten." (Lk. 2,38)
    In Römer 16, in den Versen 3,6,7,12 zählt Paulus einige Frauen auf, die im Dienst von Gemeinden standen.

    Nun gibt es aber einige Bibelstellen, die diesen scheinbar widersprechen und die man deshalb nicht ignorieren darf.

    In 1. Tim. 2, 11-12 steht: Eine Frau lerne in der Stille in aller Unterordnung. Ich erlaube aber einer Frau nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern (ich will) dass sie sich in der Stille halte.

    Lasst uns beachten, dass Paulus hier mit keinem Wort über die Angelegenheiten der Gemeinde spricht, sondern sich mit dem gegenseitigen häuslichen Verhalten zwischen Mann und Frau befasst. Dass sich die obige Stelle nicht auf einen Mangel an christlicher Freiheit bezieht, zeigt auch Titus 2, 3:
    ...rede, was der gesunden Lehre geziemt: dass ... die alten Frauen... Lehrerinnen des Guten seien.

    Wie wollen wir dann aber 1. Kor. 14, 33 ff verstehen? Bedauerlicherweise wird in den meisten (falsch interpretierenden) Übersetzungen folgende Version präsentiert:
    Richtig übernommene Texte sind in BLAU - falsche Interpretationen in ROT

    32 Und die Geister der Propheten sind den Propheten untertan.
    33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens . . .

    34 . . . wie in allen Gemeinden der Heiligen . . .


    Dieser Teil von Vers 34 gehört korrekterweise zu Vers 33. Dann zitiert Paulus eine Frage, bzw. eine Forderung, welche die Korinther (auch Juden dabei) an ihn stellten:

    34 . . . und ihr meint: . . . Eure Frauen hätten in den Gemeindeversammlungen zu schweigen ?? Denn es sei ihnen nicht erlaubt, zu reden ?? Sondern sie sollten sich unterordnen, wie auch das Gesetz sage ??

    Das mosaische Gesetz kennt kein solches Gebot, nur der Talmud (= menschliche Satzungen!!

    35 Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen ?? Denn es ist schändlich für eine Frau, in der Gemeinde zu reden ??

    Weil die Bibel ursprünglich ohne jegliche Zeichensetzung geschrieben ist, ist die tatsächliche Bedeutung nicht zweifelsfrei klar sichtbar, sondern kann sogar in einen totalen Widerspruch verdreht werden. Sobald jedoch nur die fehlenden Anführungszeichen (für Zitate) und Satzzeichen (für Versunterteilungen) hinzukommen, klärt sich alles sofort auf.
    Tatsache ist also, dass Paulus die unerhörten Forderungen der Korinther bestreitet, die (nicht mit dem Wort von Gott), sondern mit dem Talmud der Juden begründet werden, wo u.a. steht:
    Es ist eine Schande für eine Frau. ihre Stimme unter Männern vernehmen zu lassen.
    Die korinthischen Männer wollten dem Paulus weismachen, dass die Frauen in ihrer Gemeinde aufgrund jüdischer Überlieferungen in ihrer Gemeinde zu schweigen hätten. Also überhaupt nichts sagen dürften.
    Darum ist Paulus so entrüstet und kontert ab Vers 36, indem er die Korinther rügt und hinterfragt in folgendem Sinn:

    36 Was fällt euch da ein ? Seid ihr der Ursprung des Wortes Gottes ? Oder ist es ausschliesslich nur zu euch nach Korinth gekommen ?

    D.h.: Ist das, was da von euch ausgeht, vielleicht Gottes Wort? Ist das Wort Gottes denn nur zu euch Männern allein gekommen und überhaupt nicht zu den Frauen, dass die Männer nun das Monopol darüber haben wollen, was seine Verkündigung betrifft?
    Hier ist es also nicht Paulus, der den Frauen verbietet, in der Gemeinde öffentlich aufzutreten, wie das fälschlicherweise verstanden wird, sondern er versetzt mit dem Satz in Vers 36 den Bemühungen der Judaisten, die Frauen aus der öffentlichen Gemeindearbeit auszuschliessen, einen tödlichen Hieb.

    Mit den richtigen Satzzeichen versehen, lauten die obigen Verse richtigerweise also wie folgt:

    32 ... denn die Geister der Propheten sind den Propheten untertan.
    33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Gemeinden der Heiligen.

    34
    Vorwurfsvolle Frage betr. Zitat aus Talmud: Eure Frauen sollen In den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt?
    35
    Vorwurfsvolle Frage betr. Zitat aus Talmud: Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen, denn es ist schändlich für eine Frau, in der Gemeinde zu reden?"

    36 Was ?
    (masst ihr euch hier an?) Ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gelangt?
    37 Wenn jemand meint, ein Prophet oder [sonst] ein Geistbegabter zu sein, so erkenne er, daß das, was ich euch schreibe, ein Gebot des Herrn ist.
    38 Wenn aber jemand das nicht erkennt, so wird er auch von Gott nicht erkannt.
    39 Daher, Brüder
    (damit sind im NT alle Gläubigen gemeint, inkl. Frauen), eifert danach, zu weissagen, und hindert das Reden in Sprachen nicht.
    40 Alles aber geschehe anständig und in Ordnung.
    Geändert von Reporter (30.04.2014 um 05:33 Uhr)

  3. #3
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    Standard

    Danke für deinen Beitrag. Hier ist der Thread: Veranstaltungen. Mein Beitrag diente lediglich der Info.-Jede Konfession hat eben ihre Regeln. Man kann beitreten, muss jedoch nicht. Ich mag nicht weiter darüber diskutieren- wer mag-der soll. Das hatten wir hier schon- es führte lediglich zu Zerfleischungen. Das muss ich nicht haben. Ich möchte Frieden.
    Stella
    Geändert von Stella (30.04.2014 um 05:37 Uhr)
    Galater 3, 27-28

    Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, gehört nun zu Christus. Nun gibt es nicht mehr Juden oder Nichtjuden, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen. Denn ihr seid alle gleich - ihr seid eins in Jesus Christus.


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    Ravi Zacharias


 

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