Paulus war ein guter theologe. Das können wir aus seinen briefen lesen. Dazu muss man ihn nicht im fernsehen sehen.
Ob und wie Paulus sonst gut war, können wir nicht beurteilen. Und darum geht es hier nicht.
Das er weit gekommen ist, ist auch unbestritten. Das seine theologie massgeblich entscheidend war, auch. Das er kontrovers war und ist bleibt unbestritten.
Hitler als beispiel für Paulus zu verwenden finde ich sehr unglücklich gewählt. Vor allem weil ich den briefen jemand erkenne, der die christen davor warnt, überheblich zu werden und sich als etwas besseres zu sehen. Er hat vermutlich an seiner zeit als verfolger gedacht und geahnt, das sich die geschichte widerholen könnte. Nur das die christen dann diese rolle übernehem würden.
Die fragen wer Jesus ist/war spielt eine zentrale rolle bei Paulus. Daher ist der paulinische blickwinkel zu berücksichtigen, wenn es um diese fragestellung geht.



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