Ergebnis 301 bis 310 von 325

Baum-Darstellung

  1. #29

    Standard

    wenn paulus aber sagt, er sei darin geboren, so ist er doch anders dazu gekommen.
    Noch einmal, das Bürgerrecht war durchaus vererbbar, allerdings nur bei Römern. Andere hingegen konnten in diesen Stand versetzt werden, wie auch immer. Den Eid schworen sie alle gleich. Wenn also die Eltern des Paulus römisches Bürgerrecht hatten, dann konnte Paulus sehr wohl dieses erhalten, wenn er sich nicht gegen römisches Recht oder den Kaiser vergangen hat. Aber wie gesagt, die Eidespflicht musste von allen geleistet werden.

    das tut er gar nicht. diese bezeichnung ist nicht an die 12 apostel gerichtet, sondern an falsche apostel, welche in eigener sache unterwegs waren und die heiden unter das mosaische gesetz bringen wollten.
    Wie jetzt, es gab mehrere Apostelanwärter? Nein Herold, hier greift Paulus ganz offen Jakobus und indirekt Petrus an, der nach der Auseinandersetzung in Antiochien, Paulus deutlich die Grenzen seiner Mission unter Juden aufzeigte, um die sich Paulus jedoch nicht kümmerte, was ihm letztendlich auch zum Verhängnis wurde. Das Petrus hier heuchlerisch gehandelt hat steht außer Frage, doch es zeigt zugleich auch, wie die Urgemeinde wirklich dachte, was sie glaubte und was sie vor allem lebte, laut Anweisung ihres Meisters. Toratreue bis ins Detail! Und genau das Gegenteil lehrte in Antiochien und überall Paulus.
    Was die Beschneidung betrifft, so gab es in diesen Zeiten für Prosyleten nicht unbedingt die Pflicht der Beschneidung wohl aber die des Tauchbades. Darauf berief sich Paulus und das gestand später Jakobus und die Jünger auch den Prosyleten zu. Nicht jedoch den Nachkommen der Prosyleten, also ihren Kindern, wie wir aus verlässlichen historischen Quellen wissen. Der „Beschneidungsstreit“ trug sich noch fast 50 Jahre umher.

    Aber wie dem auch sei, der Galaterbrief ist eine Abrechnung des Paulus mit den Über bzw. Oberaposteln in Jerusalem, die ihm eigentlich nichts zu sagen hätten, da er ein Apostel wie sie sei. Hier spricht Paulus direkt die Jerusalemer Gruppe an und nicht irgendwelche Scheinapostel. Und genau diese Einstellung gegenüber den Beschlüssen auf dem sog. Apostelkonzil trägt Paulus später in sich, er ignoriert diese einfach. Zudem wirft gerade diese Versammlung viele Fragen auf. Denn die Apg stellt diese Geschichte ganz anders dar als Paulus. Doch das ist dann auch ein anderes Thema.

    von wem wohl..........................?
    Von Menschen denen es äußerst ernst darin ist historische Verlässlichkeit auszuloten, die Verantwortung zeigen, indem sie die Quellen studieren, die nicht blind wie Schafe glauben, sondern die begriffen haben, dass Glaube auch etwas mit Suchen und Finden zu tun hat, Menschen, die mit offenen Augen die Schriften lesen können.

    was denn? paulus sprach sich nie gegen das gesetz aus. er sprach sich gegen die gerechtigkeit aufgrund von gesetzeswerken aus.
    Herold, dass ist jetzt wirklich lächerlich. Ich habe keine Lust ¼ der Paulusschriften zu zitieren. Fakt ist und bleibt, die Jerusalemer Urgemeinde verurteilte Paulus genau deswegen zum Nasirat – zur Bußhandlung. Fakt ist auch, obwohl auf dem Apostelkonzil klar geregelt war, dass Paulus sich um die Heiden kümmern sollte und Petrus um die Juden, tat Paulus genau das Gegenteil. Und genau hier kommt es immer wieder zu heftigsten Auseinandersetzungen durch Paulus hingegen die Urgemeinde ein friedliches Wachstum anstrebt und erreicht. Man muss sich schon fragen wie es möglich war, dass Menschen sich der Urgemeinde aus allen möglichen Richtungen des damaligen Judentums anschlossen, sie sogar Eiferer der Tora genannt wurden, hingegen bei Paulus in aller Regelmäßigkeit Tumulte ausbrachen. Die Apg liefert ein sehr eindrucksvolles Bild davon, wie Paulus tumultartig agierte. Doch es blieb nicht nur dabei, auch seine Weggenossen trennten sich in aller Regelmäßigkeit im Streit von Paulus (Markus, Barnabas, Petrus, etc.) Tartyllus schildert Felix, dass Paulus wie „die Pest“ im Volke umgehe, da er Unruhe unter allen Juden in der Welt stifte, dass er der allererste Anführer unter den Nazarenern sei und dass er schlussendlich auch versucht habe einen Heiden in den Tempel zu bringen. Das mit den Unruhen ist ein geschilderter Fakt aus den Paulusbriefen und der Apg. Fast an keinem Ort, wo Paulus wirkte bleib es friedlich. Ganz schlimm wurde es in Ephesos, wo es zu regelrechten Unruhen kam. Paulus bestreitet beide Punkte später vehement, was jedoch keines Wegs richtig ist. Und genau hier trifft ihn der Vorwurf aus der Urgemeinde: Du lehrst die unter Heiden lebenden Juden von der Tora abzufallen. Was geschah in Antiochien, wo Jakobus eingriff?


    du willst wohl sagen, deine dir geläufigen kritiker sehen es so. andere wiederum erkennen, dass paulus in rom freigekommen ist und später noch einmal verhaftet wurde. aber eigentlich ist das egal, weil: jeschua selbst wollte, dass paulus in rom zeugnis der errettung ablegen sollte.
    Ach ja, was Jeshua so alles von Paulus wollte. Das er den Heiden ein Heide wird, mit den Trauernden weint und mit den Freudigen lacht, ihnen zu Munde redet, wenn es notwendig erscheint, beschneidet und dann sich doch dagegen ausspricht, die Tora für heilig gerecht und gut findet und dann wieder nicht, unaufrichtig ist und lügt wenn es ums nackte leben geht, römischer Bürger ist und sich auf den Kaiser beruft, etc, etc. Weißt du, man kann alles Jesus in die Schuhe schieben und als seinen Willen ausgeben, was Christen ja 1700 Jahre auch reichlich getan haben. Warum nicht?

    ja, und genau das ist gar nicht geschehen:
    Fakt ist, das Fass brachte die Anwesenheit des ephesischen Griechen Trophimus zum überlaufen, der in Tempelnähe mit Paulus gesichtet wurde. Und genau die Leute aus der Diaspora, also die Wallfahrer ergriffen diesen Paulus, der ihnen wohl bekannt war. Paulus hätte wissen müssen, wie Gefährlich diese Situation bereits für ihn war, doch er ignorierte diese Situation.

    wieso lüge? nach dem gesetz musste er die gemeinde verfolgen, weil sie in seinen augen abfall predigte. und in seinen eigenen augen war er daher nicht wert, ein apostel zu sein, aber er lebt in der gnade und arbeitet in der gnade:
    1Ti 1:13 der ich früher ein Lästerer und Verfolger und Gewalttäter war; aber mir ist Barmherzigkeit zuteil geworden, weil ich es unwissend im Unglauben getan hatte;
    daher hatte er vor gott durch die vergebung ein reines gewissen erlangt. und er übte sich darin zu wandeln. so konnte er dies auch vor dem hohen rat so bekennen.
    Es gab kein Gesetz dafür. Das ist der historische Tatbestand. Paulus handelte im Privatauftrag einiger gewisser (Sadduzäischer) Kreise. Paulus hätte es auch lassen können. Paulus hat eine äußerst gespaltene Persönlichkeitsmeinung zu sich selbst. Denn einmal nennt er sich zu gering, einmal ist er erwählt, etc, etc. Nicht Unklug, wenn man seine missionarischen Reden genau verfolgt.

    Teil 1
    Geändert von absalom (16.03.2009 um 12:28 Uhr)


 

Ähnliche Themen

  1. Jesus ist noch nicht so weit
    Von Shomer im Forum Jesus
    Antworten: 89
    Letzter Beitrag: 25.11.2010, 02:07
  2. Warum es Gott nicht geben kann.
    Von Behemot im Forum Glaubensfragen / Jesus / Gebete
    Antworten: 119
    Letzter Beitrag: 10.04.2009, 19:45
  3. Jesus = Gott?
    Von JC-Freak im Forum Glaubensfragen / Jesus / Gebete
    Antworten: 108
    Letzter Beitrag: 19.02.2009, 19:00

 Besucher kamen mit folgenden Begriffen auf diese Seite:

leugnung der jungferngeburt

jesus ist nicht gott gnadekinder

jesus jungferngeburt

jungferngeburt krishna

predigt jungferngeburt jesu

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •