Ja, da kann ich grundsätzlich nur zustimmen. Reife in Herzensangelegenheiten ist ein lobenswertes Ziel.
Und das hier möchte ich fett unterstreichen.Die Gnade der Vernunft kann fast nicht sein, Bibeln auswendig zu können und Zitate daraus immer und jeweils, zur Situation passend, als Maß der Wahrheit und der richtigen, gerechten Glaubensausrichtung, predigend zu erheben. Dies wäre eher nur eine dem Versand angepasste Glaubenslehre, welche so unvernünftig ist, wie eine Abwesenheit, der reifen und vernünftigen Vernunft, entspricht. Soll heißen, lebensfremd texttreu, trocken und leer ist
Dennoch:
von mir selbst ausgehend muss ich sagen, ich bin eine Lernende. Und ich denke, in Herzensangelegenheiten ist es allgemein schwer, nur aus der Vernunft heraus zu handeln. Wenn Leidenschaft eine Rolle spielt, werden die Grenzen des Vernünftigen schnell überschritten.
Wobei ich gar nicht sicher bin, ob der Andere immer überzeugt werden soll. Streiten kann auch dazu beitragen, die eigene Meinung zu überdenken und ggf. zu reformieren. Oder eben zu festigen. Aus diesem Grund streite ich gerne und viel - auch über Fragen des Glaubens. Vernünftig? Da kommt es wohl auf die Art und Weise an. Und da kann ich nur wieder deinen og. Satz zitieren.
Geli



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