Jude ist zunächst mal ein Zusammenspiel aus Volkszugehörigkeit (durch Geburt oder Konversion) und Religion (Glaube und auch Konversion). Wer konvertiert wird dadurch auch Angehöriger des Volkes.1. es heisst: jude ist man nicht durch einen spezellen glauben, sondern man wird da hinein geboren. es gebe aber noch den weg der konversion. das ist hier aber einfach dazu erwähnt. gibt es noch weitere möglichkeiten? ist aber hier auch nicht von belang.
Also entweder konvertieren oder als Jude geboren sein, andere Möglichkeiten gibt es nicht. Glaube allein macht nicht zum Juden, da muss man wirklich formell übertreten.
Zusammengefasst: Jude ist, wer eine jüdische Mutter hat oder zum Judentum konvertiert ist und keinem anderen Glauben als dem Judentum angehört.
Somit zu 2:
Wenn ein Jude an Buddha glaubt (der wird aber übrigens nicht als G"tt verehrt, nur so als Randinfo) oder dem Hinduismus anhängt, dann ist er kein Jude sondern Buddhist oder Hindu.2.glaubt ein jude nun an buddha, an den hinduismus, an das was er sieht, ist er absolut säkular, was soll,s? seine zugehörigkeit bleibt bestehen.
Ist er hingegen Atheist, bleibt er Jude, denn Atheismus ist keine andere Religion, sondern der Jude verharrt damit praktisch im "Status quo".
Ja, und so mancher Jude trifft halt diese Willensentscheidung und wird damit zum Christ. Mit dem Übertritt zum Christentum verlässt er den Sinaibund und somit seinen jüdischen Status, seine Angehörigkeit zum Volk. Ist wie aus einem Club austreten. Oder wenn ein Baby getauft ist und christlich aufwächst und es vielleicht auch glaubt, aber später zum Islam übertritt, dann ist es ja auch ein Moslem und kein "christlicher Mohammedaner" oder sowas.3.der glaube an jeschua, oder wie allgemein gesagt, das "christentum" ist aber nicht eine angelegenheit, die man mit seiner natürlichen geburt hat. man kann nicht "christ" sein, aufgrund seiner geburt. "christ" kann man nur durch willensentscheidung werden.
Siehe oben. Die meisten Gemeinden halten es mittlerweile auch so, dass ein Jude, der Christ geworden ist, aber sich damm vom Christentum abwendet und wieder jüdisch werden will, zuückkonvertieren muss.4. wie kann man dann einem jeschuaglaubenden juden seine geburtsabstammung aberkennen, nur weil er eine willentliche glaubensentscheidung getroffen hat?
Was interessiert uns die Praxis der Jeschuagläubigen?ich finde in der verkündigung keinen einzigen hinweis auf solch eine praxis von seiten der vertreter des glaubens jeschua. die einzigen, die eine ähnliche praxis durchführten, waren die religiösen leiter israels zur damaligen zeit. sie beschlossen, alle die jeschua als maschiach(messias/christus) annerkannten, diese sollten aus der synagoge ausgeschlossen werden.
Natürlich, wer sich nicht an die Regeln hält, der fliegt raus. Und da Jesus kein Bestandteil des jüdischen Glaubens ist, hat der Glaube an ihn auch keinen Raum in der Synagoge. Dafür gibts Kirchen und dort sollen die Jesusgläbigen sich hinhuschen. Wir brauchen sie nicht. Ihr braucht doch auch keinen der euch während des G"ttesdienstes laufend "Allahu akbar" reinruft, oder?
looooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo olgründet sich nun das ausschliessen der jeschuaglaubenden juden aus dem judentum auf der gleichen wuzel wie damals? damals war dies neid. heute werden die gründe vermutlich anders sein. aber:wie kann eine geistige entscheidung das geburtsrecht auslöschen?
NEID???
Worauf denn bitte?
Ich lach mich schlapp, sorry
Der war echt gut![]()
Du hast Humor man, Neid... ich krieg mich gar nicht mehr ein... ungefähr so neidisch wie auf deinen Fußpilz *rofl*



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