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Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Wann begann es?

    Eine „kleine“ Ausarbeitung in mehreren Teilen zu den schriftlichen Anfängen der sog. Urgemeinde.


    http://gnadenkinder.de/board/showthr...Wann-begann-es

  2. #2
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    Der Thread ist in der Tat empfehlenswert, hat aber leider an manchen Stellen so seine Schwächen.

    So steht zum Beispiel ziemlich am Anfang die Aussage:
    Die Welt ist in Gut und Böse aufgeteilt und der Mensch steht im Spannungsfeld dieser Mächte. Ein wahrlich hellenistisches Weltbild das schon bei Plato und besonders bei Philo seine theologische – philosophische Ausarbeitung fand.
    was so einfach nicht stimmt.


    Was ganz zum Schluss sogar zugegeben wird, denn da heißt es dann:
    Die Platonische Aussage, Gott ist das Urgute und Urreine Prinzip, aus diesem könne nichts Negatives kommen...
    Der "Gut-Böse-Dualismus" ist nicht platonisch. Platon vertritt bei Frage nach dem "Leib-Seele-Problem" einen Dualismus, aber das erste Prinzip ist bei ihm ausschließlich gut. Zeitweise hat er zwar so etwas wie eine "böse Weltseele" angenommen, aber schlussendlich gibt es schon bei Platon das Böse nicht wirklich. Das Böse ist höchstens Abwesenheit des Guten, hat aber keine Substanz.
    Der "Vollender" des Platonismus, Plotin, kennt dann gar keinen Dualismus mehr und eine christliche Philosophie, die sich auf Plotin beruft (Meister Eckhart) kennt auch all die zahlreichen Probleme nicht mehr, die in Absaloms Ausführungen dargestellt wurden.

    Absalom zeigt den Weg wie es begann wirklich sehr gut auf, aber er hätte meiner Meinung nach die Bedeutung des Hellenismus ausführlicher darstellen müssen. Er erwähnt Plotin, aber ich fürchte er hat seine Bedeutung für den christlichen Glauben nicht richtig eingeschätzt. Der Weg wie es begann hätte bis ins Jahre 1328 gegangen werden müssen. Erst dann wäre man meiner Meinung nach am Ziel gewesen...

    Aber seine Abschlussbetrachtungen mag ich trotzdem sehr gerne!

    LG
    Provisorium
    Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)


 

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