@BluVVoolv
Ich kann dich nur zu gut verstehen, denn genau diese Äußerungen bekam ich gelerhrt in meiner Familie und höre sie bei entsprechenden Gesprächen noch heute.
Ich denke das ist einfach eine Frage der Überzeugung, wieviele "harte" Männer werden ganz gerührt, wenn sie z.B. Vater eines/r Sohnens/Tochter werden. Sie sind sich dann auf einmal diesem "Wunder des Lebens" bewußt geworden. So ähnlich ist es auch mit dem Glauben, ich war früher ein verbitterter Mensch und dann traf ich Christen die absolut anders waren, als die von denen ich "gehört" habe. Die meine Fragen und seien sie noch so provozierend gewesen versucht zu beantworten haben. Natürlich haben sie auch einige Grenze gezogen, z.B. Beleidigungen oder intolerante Gesprächsführung.
Zu deinem, nicht alle sind Terroisten/Hexenjäger, auch unter den Nichtgläubigen gibt es die "liebe" Oma und den "brutalen 30er" der ein Massenmörder ist. Das ist in erster Linie die menschliche Natur und sein handeln aus Überzeugung und hat nichts mit dem Glauben an sich zu tun. Denn es gibt ja auch Gläubige die genau solches Gedankengut ablehnen, Gläubig zu sein heißt nicht den Verstand ausschalten und alles nach zu plappern (Unmündigkeit), sondern zu erst selbst sich zu fragen ist es "Recht" was hier gelehrt wird?
Die Erlebnisse prägen uns. Denn auch die Interpretationen von Texten oder Äußerungen sind durch diese Erlebnisse gefärbt. Warum wird die Nazizeit verurteilt, weil uns unserere Eltern und in der Schule gesagt wurde, achte den Anderen und wir das als richtig erkannt haben. Doch jemand der sowas wie Achtung vor einander nicht erlebt hat wird das ganze vieleicht anders sehen, besonders wenn er zu dem Kreis der Täter (Prägungort) gehört. Für den sind dann die anderen die "bösen Unwürdigen". Erlebnisse prägen uns mehr als wir das vieleicht ahnen können.
Bitte nicht vergessen, das in der Kirche oder andere Glaubensversammlungsorte "verschiedene" Menschen mit "verschiedenen" Geschichten sitzen.
Friede sei mit dir!



Zitieren



Lesezeichen