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  1. #11

    Standard

    Sollte so etwas (hoffe ich natürlich nicht) geschehen, dann geht es ihm wie dem Mann in deinem Gedicht. "Du wolltest nicht." Es ist hart, aber Gott ist gerecht und Gerechtigkeit ist nun mal das Gegenteil von Gnade (unverdiente Gunst).

    Auch ich muß mich dem Schöpfer eines Tages stellen und mich fragen lassen über mein Leben! Ich bin voll Glauben, das mein Name im Buch des Lebens steht.

  2. #12
    Lenachen Gast

    Daumen hoch Sehr wahr...

    Amen, Robert! :)
    Wie toll wird es sein, wenn wir endlich bei unserem Jesus sind!
    Solange bis es soweit ist lasst uns ihm aber dienen und anderen Menschen von ihm erzählen und ihnen Gottes liebe durch Taten zeigen. Es gibt nichts was mehr Freude ins Herz schenkt.

    Ein wirklich schönes Gedicht, lieber Pilger! ;)

  3. #13
    merimaus Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Pilger Beitrag anzeigen
    Du wolltest nicht

    Einst ging ich auf dem breiten Weg, der zur Verdammnis führt, und war schon weit von Gott
    hinweg auf dieser Bahn geirrt.
    Da zeigte Gott mir ein Gesicht und führte mich in das Gericht.
    Mir träumte, doch ich sah’s ganz klar, ich kanns auch heut noch sehen,
    dass ich im Todestale war und musste durch dasselbe gehen.
    Wir gingen durch die Dunkelheit, mein teures Weib mir war zur Seit.
    Ein Engel, der uns hier geführt, der sprach sehr ernst zu mir:
    „Wem’s hier im Tale lichter wird, geht durch die Himmelstür,
    doch wem das Licht wird nicht aufgehn, der muss für immer Draußen stehn!“
    Wir gingen durch das dunkle Tal und näher dem Gericht, da sprach mein Weib mit einem
    mal: „Mir wird es jetzt schon licht! Ein heller lichter Tag bricht an, dass ich’s fast nicht
    ertragen kann.“
    Bei mir doch nicht…
    Die Dunkelheit bei jedem Schritt vermehrte sich.
    Ich fühlte, dass die Gnadenzeit auf ewig von mir wich.
    Mit einem Male waren wir da droben vor der Himmelstür, wo viele andre standen schon.
    Es dauerte auch nicht lange, da kam zu uns der Gottessohn – wie war mir Angst und Bange –
    vom ew’gen Himmelsglanz umwallt in einer hellen Lichtgestalt.
    Der Heiland gab ein weißes Kleid den andern, die dabei – auch meinem Weib an meiner Seit
    – an mir ging er vorbei.
    Und ohne dieses Hochzeitskleid geht niemand ein zur Seeligkeit.
    Ich rief: „O Jesu hilf mir doch! Blick du auf mich in Gnaden; verleih das weiße Kleid mir
    noch, dass ich nicht komm zu schaden!“
    Voll ernstes nun der Heiland spricht: „Es ist zu spät, du wolltest nicht…“
    Da sah ich meine Mutter stehn vor mir im weißen Kleide, so schön, wie ich sie nie gesehn, in
    süßer Himmelsfreude.
    Ihr angesicht erstrahlte ganz von einem überird’schen Glanz.
    „O Mutter,“ rief ich sehr betrübt, „zum Heiland bete für mich doch, dass er das weiße Kleid
    mir gibt und meiner sich erbarme noch!“
    Doch, ach, wie ernst die Mutter spricht: „O nein, mein Kind, du wolltest nicht…“
    Noch konnte ich mein teures Weib im weißen Kleide bei mir sehn; dann wandte sie sich von
    mir ab, ins ewige Gezelt zu gehn.
    Das Band der Liebe, unser Glück, zerriss in einem Augenblick.
    Ich rief in meiner Bangigkeit: „Willst du nun von mir gehen und nicht das weiße Kleid vom
    Heiland mir erflehen?“
    „O Herr,“ so ernst die teure spricht, „es ist zu spät, du wolltest nicht.“
    Da sah ich vor mir eine Tür – so schrecklich kann es sein! –
    Und dann den Feind, der winkte mir zum Gang in seine Tür.
    Was ich dort sah durch jene Tür, darüber Seele, schweig ich hier.
    Ich schrie in meiner Bangigkeit, auf meinem Lager auf!
    Und dieser Schrei ums weiße Kleid, der weckte mich dann auf.
    Ich fühlte nun, sobald ich wach, dass Gott im Traume zu mir sprach.
    Das war zu viel, es brach mein Herz in wahrer Reu und Buß.
    Ich fiel in meinem Seelenschmerz dem lieben Gott zu Fuß.
    Und Gott verstieß mich armen nicht und ging mit mir nicht ins Gericht.
    Nun ist es meine heil’ge Pflicht, dass ich es andern sage,
    und bis mein Herz im Tode bricht, die Botschaft weiter trage.
    Ich frage dich an diesem Heut: „Wie steht es um das Hochzeitskleid?“
    Du eilst aus dieser Gnadenzeit hinweg mit schnellem Schritt.
    Der Tod kommt bald, vielleicht noch heut, und dann nimmt er dich mit!
    Wird dir das Licht vom Himmelssaal auch leuchten durch das Todestal?
    Hast du noch nicht dein Haus bestellt, dann ist es höchste Zeit.
    Kehr dich zu Gott, sag ab der Welt und mache dich bereit – dass nicht einst Jesus zu dir
    spricht: „Es ist zu spät, du wolltest nicht!“



    DANKE für diesen mahnenden und aufrüttelnden Text, Pilger!
    Er ist nur zu wahr, wie wir im NT lesen können.......
    Mir geht er zu Herzen und ich nehme ihn sehr ernst.
    Shalom! Christa

  4. #14
    Registriert seit
    17.09.2013
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    24

    Standard das weiße Kleid

    Klasse! Danke!
    Zitat Zitat von Pilger Beitrag anzeigen
    Du wolltest nicht

    Einst ging ich auf dem breiten Weg, der zur Verdammnis führt, und war schon weit von Gott
    hinweg auf dieser Bahn geirrt.
    Da zeigte Gott mir ein Gesicht und führte mich in das Gericht.
    Mir träumte, doch ich sah’s ganz klar, ich kanns auch heut noch sehen,
    dass ich im Todestale war und musste durch dasselbe gehen.
    Wir gingen durch die Dunkelheit, mein teures Weib mir war zur Seit.
    Ein Engel, der uns hier geführt, der sprach sehr ernst zu mir:
    „Wem’s hier im Tale lichter wird, geht durch die Himmelstür,
    doch wem das Licht wird nicht aufgehn, der muss für immer Draußen stehn!“
    Wir gingen durch das dunkle Tal und näher dem Gericht, da sprach mein Weib mit einem
    mal: „Mir wird es jetzt schon licht! Ein heller lichter Tag bricht an, dass ich’s fast nicht
    ertragen kann.“
    Bei mir doch nicht…
    Die Dunkelheit bei jedem Schritt vermehrte sich.
    Ich fühlte, dass die Gnadenzeit auf ewig von mir wich.
    Mit einem Male waren wir da droben vor der Himmelstür, wo viele andre standen schon.
    Es dauerte auch nicht lange, da kam zu uns der Gottessohn – wie war mir Angst und Bange –
    vom ew’gen Himmelsglanz umwallt in einer hellen Lichtgestalt.
    Der Heiland gab ein weißes Kleid den andern, die dabei – auch meinem Weib an meiner Seit
    – an mir ging er vorbei.
    Und ohne dieses Hochzeitskleid geht niemand ein zur Seeligkeit.
    Ich rief: „O Jesu hilf mir doch! Blick du auf mich in Gnaden; verleih das weiße Kleid mir
    noch, dass ich nicht komm zu schaden!“
    Voll ernstes nun der Heiland spricht: „Es ist zu spät, du wolltest nicht…“
    Da sah ich meine Mutter stehn vor mir im weißen Kleide, so schön, wie ich sie nie gesehn, in
    süßer Himmelsfreude.
    Ihr angesicht erstrahlte ganz von einem überird’schen Glanz.
    „O Mutter,“ rief ich sehr betrübt, „zum Heiland bete für mich doch, dass er das weiße Kleid
    mir gibt und meiner sich erbarme noch!“
    Doch, ach, wie ernst die Mutter spricht: „O nein, mein Kind, du wolltest nicht…“
    Noch konnte ich mein teures Weib im weißen Kleide bei mir sehn; dann wandte sie sich von
    mir ab, ins ewige Gezelt zu gehn.
    Das Band der Liebe, unser Glück, zerriss in einem Augenblick.
    Ich rief in meiner Bangigkeit: „Willst du nun von mir gehen und nicht das weiße Kleid vom
    Heiland mir erflehen?“
    „O Herr,“ so ernst die teure spricht, „es ist zu spät, du wolltest nicht.“
    Da sah ich vor mir eine Tür – so schrecklich kann es sein! –
    Und dann den Feind, der winkte mir zum Gang in seine Tür.
    Was ich dort sah durch jene Tür, darüber Seele, schweig ich hier.
    Ich schrie in meiner Bangigkeit, auf meinem Lager auf!
    Und dieser Schrei ums weiße Kleid, der weckte mich dann auf.
    Ich fühlte nun, sobald ich wach, dass Gott im Traume zu mir sprach.
    Das war zu viel, es brach mein Herz in wahrer Reu und Buß.
    Ich fiel in meinem Seelenschmerz dem lieben Gott zu Fuß.
    Und Gott verstieß mich armen nicht und ging mit mir nicht ins Gericht.
    Nun ist es meine heil’ge Pflicht, dass ich es andern sage,
    und bis mein Herz im Tode bricht, die Botschaft weiter trage.
    Ich frage dich an diesem Heut: „Wie steht es um das Hochzeitskleid?“
    Du eilst aus dieser Gnadenzeit hinweg mit schnellem Schritt.
    Der Tod kommt bald, vielleicht noch heut, und dann nimmt er dich mit!
    Wird dir das Licht vom Himmelssaal auch leuchten durch das Todestal?
    Hast du noch nicht dein Haus bestellt, dann ist es höchste Zeit.
    Kehr dich zu Gott, sag ab der Welt und mache dich bereit – dass nicht einst Jesus zu dir
    spricht: „Es ist zu spät, du wolltest nicht!“

  5. #15
    Registriert seit
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    Standard

    Bewegend und aufrüttelnd - DANKE!

  6. #16
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    Standard "Du wolltest nicht!"

    Zitat Zitat von Jamy Beitrag anzeigen
    Bewegend und aufrüttelnd - DANKE!
    Ja, das haben mir auch welche gesagt. Wir sollten wieder selbst Bibel lesen,
    und uns nicht gemüthlich auf andere verlassen.


 

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