Hallo Robert,
so wie es scheinbar unterschiedlichste Beurteilungen im Christlichen gibt, so gibt es ebenfalls unterschiedlichste Beurteilungen im Jüdischen.
Scheinbar dürfen wir im Einzelnen und selbst entscheiden, in wie weit wir Andersglaubende bestehen lassen können und wollen.
Aber scheinbar dürfen wir auch versuchen uns selbst derart zu erkennen, ob wir nun unser freies Glaubensrecht gegenüber Glaubenseinschränkern und –verbietern behaupten müssen.
Meiner Meinung nach sollten wir einander zuerst als Mensch begegnen, dann vielleicht als zunächst Glaubensfremde und aber daran Interessierte und das gegenseitig. Und vielleicht dürfen wir auch üben, uns widerstrebende Glaubensempfindungen, gegenüber Fremdglaubenden bestehen zu lassen, ohne diese als Messlatte der eigenen und rechten Weise seines eigenen Glaubens anwenden, oder unserem Fremdglaubenden anlegen zu müssen.
Ich schlage vor, den Einengern, den Verbietern und Besserwissern, diese ihre Wege gehen zu lassen und aber sich selbst zu entscheiden, ob man diese Belehren oder korrigieren möchte und überhaupt kann, ob ihrer offenen Ohren und Herzen.
Danach ist vielleicht ein guter Dialog und zumeist möglich.
Isaak



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