Sorry, BR, die jüdische Brille habe ich nicht, und diese filtert nichts raus, aber man kann ja auch sagen, dass die christliche Brille extrem polarisiert, und das eigentliche nicht mehr erkennt.,
Du musst nicht anderen Dinge „unterstellen“, um sie fragwürdig hinzustellen, was ebenso gut auch auf das eigene „christliche“ anzuwenden ist.
Jesus war nun mal Jude und lebte in jüdischer Kultur.
Alef
Die philosophen der trinitaet haben sich das durchaus aus den fingern gesaugt, sie haben einfach Zeus-Hades-Poseidon mit Gott-Jesus-Heiligergeist ersetzt, woher sonst kaeme das denn wenn nicht aus dem hellenistischem einfluss?
EDIT: Tatsache ist auch, in der trinitaet gings anfangs nicht darum dass Jesus = Gott ist, sondern dass Jesus EIN Gott ist. Dass die Roemer etwas goettliches, oder goetter in nicht nur Jesus und Gott selber, sondern auch Engeln sahen zeigt der Heiligenschein, schliesslich ist es das Symbol der Sonnengottheit, also etwas uebergeordnetem - die Roemer mussten ja anfangs ihren Polytheismus irgendwie konform mit dem Urchristentum bringen
Geändert von Seleiah (09.11.2010 um 18:50 Uhr)
Ich würde nicht sagen, daß sie es sich aus den Fingern gesaugt haben. Sie scheinen lediglich die Dinge aus ihrem hellenistisch geprägten Blickwinkel gesehen und interpretiert zu haben.
Eine Dreiheit Zeus-Hades-Poseidon gab es überhaupt nicht. Wenn schon, dann eine Zwölfheit, nämlich die zwölf olympischen Götter - und zu denen gehörte Hades nicht einmal. Und schon gar nicht wurden die griechischen Götter als EIN Wesen begriffen.
Das ist keine Tatsache. Die Römer haben doch nicht versucht, ihren Polytheismus an das Christentum anzupassen!
Und mit Heiligenschein wurden auch Kaiser abgebildet - und zwar schon zu Lebzeiten, vor ihrer Vergöttlichung.
Worauf stützt sich Deine Behauptung?
So etwas wie eine Göttertrias gab es nur bei den Römern, nämlich Jupiter, Juno und Minerva. Aber auch die wurden nicht als ein Wesen begriffen.
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