naja, das kannman so nicht sagen, hatte sich das "Christusverständnis" in den ersten Jahrhunderten immer wieder gewandelt und hat sich im extremen dogmatisiert.
Es zeigt, dass diese Lehre durch "Philosophen" und andere entstanden ist, keineswegs eine Lehre von Jesus war, und Jesus nirgends verlangte, dass man solches ersonnenes glauben muss.
Alef
Sorry, BR, die jüdische Brille habe ich nicht, und diese filtert nichts raus, aber man kann ja auch sagen, dass die christliche Brille extrem polarisiert, und das eigentliche nicht mehr erkennt.,
Du musst nicht anderen Dinge „unterstellen“, um sie fragwürdig hinzustellen, was ebenso gut auch auf das eigene „christliche“ anzuwenden ist.
Jesus war nun mal Jude und lebte in jüdischer Kultur.
Alef
Die philosophen der trinitaet haben sich das durchaus aus den fingern gesaugt, sie haben einfach Zeus-Hades-Poseidon mit Gott-Jesus-Heiligergeist ersetzt, woher sonst kaeme das denn wenn nicht aus dem hellenistischem einfluss?
EDIT: Tatsache ist auch, in der trinitaet gings anfangs nicht darum dass Jesus = Gott ist, sondern dass Jesus EIN Gott ist. Dass die Roemer etwas goettliches, oder goetter in nicht nur Jesus und Gott selber, sondern auch Engeln sahen zeigt der Heiligenschein, schliesslich ist es das Symbol der Sonnengottheit, also etwas uebergeordnetem - die Roemer mussten ja anfangs ihren Polytheismus irgendwie konform mit dem Urchristentum bringen
Geändert von Seleiah (09.11.2010 um 18:50 Uhr)
In diesem Punkt (Trinitätsdogma keine Lehre von Jesus) scheinen wir uns wenigstens einig zu sein, lieber Alef. Ebenso, dass das Christusverständnis kontinuierlich verändert wurde.
Ich denke öfters, dass Jesus am Jordan hätte umkehren können, statt die gefahrenvolle Aufklärungskampagne anzugehen, seinen jüdischen Glaubensgeschwistern reinen Wein darüber einzuschenken, wie Gott wirklich ist.
Gruss starangel
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