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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Was ist nun Gottes Wort und was ist es nicht?
    Ich gehe soweit, zu behaupten, dass Gott keinerlei Sprachrohre braucht.
    Es gibt meiner Meinung nach keine Gesandten und keine Propheten.
    Gott ist allmächtig und somit auch in der Lage, zu jedem Wesen das Kosmos gleichzeitig zu reden,
    ohne dass Ihn/Sie das in irgendeiner Weise überfordert.

    Denn was wurde aus diesen Botschaften gemacht, Albi?
    Denke mal nach über die christliche Vergangenheit:
    "Hexen"-Verbrennungen, Kreuzzüge, ja die Auslöschung ganzer Völker wie der Indianer.
    Missionierung mit der Androhung von Folter, etc.
    Und dann kann ich Dir aus der Jetztzeit als mehrjähriger Mitarbeiter in einer psychosomatischen Klinik noch weitere Schauergeschichten
    von christlichen Sekten erzählen.

    Und auch (angeblich) aus Jesus' Mund kamen nicht ganz so christliche Dinge, die ich mir nun zu zitieren spare.

    Gottes Wort ist Dein klarster Gedanke, und Dein klarster Gedanke ist die Wahrheit.
    Gottes Gabe ist Dein tiefstes Gefühl, und Dein Tiefstes Gefühl ist die Liebe.

    Wer sich vom Dogmatismus befreit...

    der wird keine Kinder quälen
    der wird Gott keine Tiere opfern
    der wird keinen Andersgläubigen mit der Hölle drohen
    der wird nicht in den Dschihad ziehen
    der wird keine Kreuzzüge führen

    ...weil es "so in den heiligen Schriften steht", sondern sein Herz wirklich Gott hingeben, anstatt nur einem Buch.
    Wer an das Gute im Menschen glaubt, der bewirkt das Gute im Menschen. >HIER KLICKEN<

  2. #2
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    lieber Harri

    Möchte dir bestens danken für deine private Nachricht. Leider habe ich den Zugang um bei private Nachrichten nicht gefunden, deshalb mache ich es hier. Einige Fragen habe ich noch.


    wodug


    Missionsbriefe u. die Hl. Schrift
    Hallo albi 2000,

    das Evangelium des Markus, der als Dolmetscher und Gefährte des Petrus in Rom seinen Bericht niederschrieb, wurde wahrscheinlich dort veröffentlicht und bekannt. In Syrien las man das Evangelium des Matthäus, und einige griechische Gemeinden hatten das Evangelium des Lukas. Johannes lebte damals in Ephesus und schrieb seine Version nieder. Schon am Ende des ersten Jahrhunderts wurden diese vier Evangelien zu einem Buch zusammengefasst. Man nannte es „Das Evangelium“. Zur gleichen Zeit wurden die Briefe, die Paulus an verschiedene Gemeinden und Personen geschrieben hatte, zusammengebunden und unter dem Titel „Der Apostel“ verbreitet. Dazu gehörte auch die „Apostelgeschichte“, die wahrscheinlich anfangs mit seinem Evangelium zusammen ein Buch gebildet hatte. Bald wurden auch die Briefe anderer Apostel und die Offenbarung des Johannes als von Gott inspiriert angesehen und in den Kanon des Neuen Testamentes aufgenommen. Im zweiten Jahrhundert nach Christus war die Bibel vollständig geschrieben und begann auch als komplettes Buch zu kursieren. Schon bald wurde die Bibel auch in die jeweiligen Landessprachen übersetzt, z.B. ins Syrische („Peschitta“).

    Im Jahr 382 wurde der Gelehrte Hieronymus beauftragt, eine Revision der lateinischen Bibel anzufertigen. Er wurde in Bethlehem sesshaft und hatte dort Zugang zu allen verfügbaren Handschriften des hebräischen AT und des griechischen NT und vollendete seine Arbeit innerhalb von 20 Jahren (Vulgata).

    Hier noch ein paar Gedanken zu 1.Tim. 5,23:

    In 1. Timotheus 5,23 empfiehlt Paulus dem Timotheus, wegen seiner Magenbeschwerden Wein zu trinken: „Trinke nicht mehr bloß Wasser, sondern gebrauche ein wenig Wein um deines Magens willen und wegen deiner häufigen Krankheiten.“

    Das hier im griechischen Urtext stehende Wort „oinos“ kann sowohl gegorenen als auch ungegorenen Traubensaft bezeichnen. Wir wissen also nicht, ob es sich um vergorenen oder unvergorenen Wein handelt. Allerdings kann man hier auf die Erkenntnisse über die damals gängige griechische Medizin zurückgreifen, nach der „Magenwein“ oder „Wein für den Magen“ ein unvergorener Traubensaft war, der als dicker, unfermentierter Sirup magenkranken oder schwachen Menschen verabreicht wurde (nach Ferrar Fenton, The Bible and Wine).

    Da die lindernde Eigenschaft von ungegorenem Traubensaft bei Magenbeschwerden damals in Palästina allgemein bekannt war, wird Paulus aus diesem Grunde Timotheus diesen Traubensaft empfohlen haben. Athenäus (280 n.Chr.) verschreibt folgendes: „Man nehme Gleukos, entweder mit Wasser vermengt oder aufgewärmt, besonders den man Protropos nennt, der sehr gut ist für den Magen.“ Diese Auslegung wird auch durch moderne medizinische Untersuchungen bestätigt, die über negative Auswirkungen von Alkoholanwendungen bei Magenbeschwerden berichten.

    Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiter helfen.


    LG Harri

    ZU den Fragen

    welcher Gott hat das inspiriert und wann?

    Was heisst inspiriert? Ich vertehe darunter folgendes: ein Sänger singt Lieder wer, ich lasse mich von seiner Musik inspirieren und singe dann auch seine Lieder oder aenliche.

    Von welchem Gott redest du?

    http://www.gnadenkinder.de/board/sho...dikt&highlight

    Gruss albi
    ****************************************

    Möchtest du auch noch meine Geschichten lesen?

    https://www.e-stories.de/view-autoren.phtml?calle

  3. #3
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    Zitat Zitat von albi2000 Beitrag anzeigen

    Möchte dir bestens danken für deine private Nachricht. Leider habe ich den Zugang um bei private Nachrichten nicht gefunden
    das is ganz einfach: wenn du eine pm bekommst öffnet sich ja von selbst ein fenster. ansonsten: geh oben auf benachrichtigungen- posteingang oder über das benutzerkontrollzentrum, linke seite, private nachrichten.

    lg lily


 

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