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  1. #1

    Standard

    Zitat Zitat von Isaak Beitrag anzeigen
    Was sein Beitrag allerdings mit einer Chance von Judas zu tun haben könnte wüsste ich auch nicht festzustellen.
    Hallo,

    das ist gut, dass du das ansprichst, dann kann ich mich gleich ergänzen. Sorry, offenbar habe ich vergessen, den Zusammenhang zwischen der Verlorenheit Judas' und seiner Chancenlosigkeit klar zu stellen.

    Ich wollte damit sagen, dass Judas Iskariot nach seinem Verrat keine Chance mehr gehabt hat, umzukehren. Warum? Weil er eine Sünde begangen hat, die niemals vergeben werden kann: die Sünde gegen den Heiligen Geist. Er hatte insofern keine Chance mehr, als die Sünde geschehen war. Davor hatte er eine gehabt. Das meinte ich.

    Liebe Grüße
    "An die Gemeinde Gottes, ... den Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, ihres und unseres Herrn." (1. Kor. 1:2).

  2. #2
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    Auf Gottes Erde
    Beiträge
    285

    Standard

    Zitat Zitat von Chrischi Beitrag anzeigen
    Hallo,

    das ist gut, dass du das ansprichst, dann kann ich mich gleich ergänzen. Sorry, offenbar habe ich vergessen, den Zusammenhang zwischen der Verlorenheit Judas' und seiner Chancenlosigkeit klar zu stellen.

    Ich wollte damit sagen, dass Judas Iskariot nach seinem Verrat keine Chance mehr gehabt hat, umzukehren. Warum? Weil er eine Sünde begangen hat, die niemals vergeben werden kann: die Sünde gegen den Heiligen Geist. Er hatte insofern keine Chance mehr, als die Sünde geschehen war. Davor hatte er eine gehabt. Das meinte ich.

    Liebe Grüße
    Hi Chrischi,
    anbei noch ein paar Gedanken zu deinen Ausführungen#79. Als ich das schrieb ,dass Judas Jesus schützen wollte habe ich auch an die Texte in den Bibel gedacht die ja etwas anderes darstellen. Bewußt wollte ich aber eine andere Sichtweise darstellen die Abseits der Möglichkeiten des Bibeltextes liegen. Einerseits um andere Horizonte für den Betrachter zu öffnen und andererseits um die Innenseite unseres Herzens berühren zu lassen. Es gibt derer vieler Betrachtungsweisen die ein anderes Licht auf eine Situation werfen. Welche eine göttliche Betrachtungsweise sein wird, diese Frage vermag ich nicht zu beantworten. Ebensowenig wie die Antwort was Gott mit Judas vor hat der eine Sünde gegen den heiligen Geist beging wie in Mat. beschrieben. Ich weiß es nicht und ich nehme an du auch nicht.
    Ich finde deine Ausführungen sehr logisch wie du argumentierst, recherchierst und spreche dir meinen Respekt dafür aus.
    Liebe Grüße
    Martin

  3. #3

    Standard Hatte Judas eine Chance?

    Ich denke ja.

    Judas hatte Jesus nur einmal verraten.

    Petrus hatte sogar geprahlt, das er es nie machen würde und hat es trotztem getan.
    Ja er hat ihn sogar dreimal verraten/verleugnet.

    Der Unterschied, Judas hatte solche Schuldgefühle, das er sich selbst getötet hat.
    Petrus, hatte beim Hahnenschrei auch solche Schuldgefühle, doch er bat den Herrn um Verzeihung, die ihm ja auch gewährt wurde.

  4. #4
    Picus Gast

    Standard

    Hi Chrischi
    Zitat Zitat von Chrischi Beitrag anzeigen
    Ich wollte damit sagen, dass Judas Iskariot nach seinem Verrat keine Chance mehr gehabt hat, umzukehren. Warum? Weil er eine Sünde begangen hat, die niemals vergeben werden kann: die Sünde gegen den Heiligen Geist. Er hatte insofern keine Chance mehr, als die Sünde geschehen war.
    Deine Aussage kann ich leicht wiederlegen: Petrus hat doch mindestens ganauso schwer gesündigt, er hat seinen besten Freund verraten und dreimal geleugnet, und trotzdem hat er danach gesund und munter weitergelebt, und wurde sogar noch Heiliger.


    Hi Robert,
    Zitat Zitat von Robert Beitrag anzeigen
    Petrus, hatte beim Hahnenschrei auch solche Schuldgefühle, doch er bat den Herrn um Verzeihung, die ihm ja auch gewährt wurde.
    Ich kann in der Bibel nur lesen, das Petrus bitterlich geweint hat. Ich habe nirgendwo gelesen, dass er Jesus um Verzeihung bat, und ich habe nirgendwo gelesen, das ihm vergeben wurde.

    Judas hat ebenso seinen Verrat bereut wie Petrus, er hat sogar tätige Reue gezeigt, und das Geld zurückgegeben. Kann irgendjemand, kann die Kirche, oder sonst jemand in das Herz von Judas und Petrus hineinsehen? Das kann niemand. Niemand kann wissen, ob Gott Petrus vergeben hat oder nicht, und niemand kann wissen, ob Gott Judas vergeben hat oder nicht. Wer etwas anderes behauptet, dem sage ich, dass der Schritt zur Hochmut nicht weit ist, und Hochmut ist auch eine Todsünde.

  5. #5

    Standard

    Hallo, =)

    da gibt es eventuell noch etwas zu zu sagen, zumindest aus biblischer Sicht. Wenn du mit dem Folgenden nicht übereinstimmst, will ich das gern akzeptieren; doch ich kann hier nur aus biblischer Sicht argumentieren und werde mich auf die Heilige Schrift als Autorität berufen. Wer das tut oder nicht, sei ja jedem freigestellt.

    Zitat Zitat von Picus Beitrag anzeigen
    Deine Aussage kann ich leicht wiederlegen: Petrus hat doch mindestens ganauso schwer gesündigt, er hat seinen besten Freund verraten und dreimal geleugnet, und trotzdem hat er danach gesund und munter weitergelebt, und wurde sogar noch Heiliger.
    Es ist ein Unterschied, ob man aus Angst um sein eigenes Leben jemanden verleugnet, den man kennt (wie Petrus), oder ob man jemanden in böswilliger Weise an seine Feinde verrät und ausliefert (wie Judas Iskariot). Der Unterschied liegt nicht in der Form der Sünde, sondern in ihrem Beweggrund: Ist Petrus etwas passiert, was er aus tiefstem Herzen bedauert hat, so hat doch Judas Iskariot wider besseres Wissen in böswilliger Absicht gehandelt. Auch war er nicht reumütig (was in seinem Fall auch nicht mehr möglich war, weil er gegen den Heiligen Geist gesündigt hatte), im Gegensatz zu Petrus, der bitterlich weinte, weil er Jesus ja liebte, den er verraten hatte.


    Zitat Zitat von Picus Beitrag anzeigen
    Ich kann in der Bibel nur lesen, das Petrus bitterlich geweint hat. Ich habe nirgendwo gelesen, dass er Jesus um Verzeihung bat, und ich habe nirgendwo gelesen, das ihm vergeben wurde.
    In der Bibel steht sehr wohl, dass Petrus vergeben wurde. Es heißt: "Diesem geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an Ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch Seinen Namen." (Apg. 10:43). Da Petrus an Ihn glaubte (Mat. 16:16-18), ist ihm nach obiger Aussage logischerweise auch vergeben worden.

    Außerdem ergibt sich aus dem Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift, dass Petrus vergeben wurde. Wenn ihm nicht vergeben worden wäre, hätte er die Pfingstpredigt nicht halten können, da diese ein Werk des Heiligen Geistes war. Der Heilige Geist wirkt aber nur in Menschen, die mit Gott versöhnt sind - und in diesem Fall war es Petrus. Dass er diese Predigt, die Gott durch Zeichen und Wunder bestätigt hat, überhaupt halten konnte, war nur dadurch möglich, dass ihm vergeben worden war.

    Zitat Zitat von Picus Beitrag anzeigen
    Judas hat ebenso seinen Verrat bereut wie Petrus, er hat sogar tätige Reue gezeigt, und das Geld zurückgegeben.
    Der Gerechte wird aus Glauben leben, nicht aus Werken (Hab. 2:4, 5). Judas Iskariot hat nur insofern bereut, dass er aus Angst vor der Verdammnis versucht hat, seine Blutschuld durch die Rückgabe des Geldes, mit dem er sich schuldig gemacht hatte, rückgängig zu machen. Doch was ihm fehlte, war eine von Herzen kommende Reue über das, was er Jesus angetan hat. Sein schlechtes Gewissen war darauf beschränkt, dass er einen Unschuldigen ausgeliefert und sich selbst dadurch schuldig gemacht hat. Judas hatte Angst vor der Strafe Gottes und bereute daher in egoistischer Weise - voll und ganz auf sich selbst bezogen und nicht auf Jesus, den Verratenen. Ganz im Gegensatz zu Petrus. Darum ist Judas schuldig.

    Zitat Zitat von Picus Beitrag anzeigen
    Kann irgendjemand, kann die Kirche, oder sonst jemand in das Herz von Judas und Petrus hineinsehen? Das kann niemand.
    Du hast Recht: Kein Mensch hätte in das Herz von Judas Iskariot sehen können. Doch der Herr Jesus konnte das, und er selbst ist es, der Judas verurteilt hat in dem Bewusstsein, dass dieser auf ewig verloren sein würde (). Wir sollen von unserem menschlichen Standpunkt aus betrachtet nicht richten (Mat. 7:1, 2), doch wenn der Herr Jesus selbst das Urteil ausgesprochen hat, dann richten wir nicht in hochmütiger Weise, wenn wir sagen, Judas sei verdammt, sondern wir geben nur das wieder, was der Herr selbst dazu sagt. Wir verurteilen Judas nicht. Das hat Gott bereits getan. Wir sagen nur, was Gott dazu sagt, und dann richten wir nicht in hochmütiger Weise.
    "An die Gemeinde Gottes, ... den Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, ihres und unseres Herrn." (1. Kor. 1:2).

  6. #6
    Isaak Gast

    Standard auf auf, neben Jesus und seinen Glaubenden gibt es nichts mehr

    Na schön,

    ich lasse die Judaskenner unter sich. Immerhin ist die Geschichte von Judas Ishkarijot eine Christliche. Mögen diese auch darüber nachsinnen, diskutieren und Übereinstimmung finden.

    Studierte christliche Theologen haben dazu, meiner Kenntnis nach, differenziertere Schlussfolgerungen und sind sich auch dessen Bewusst was zum Beispiel die Judas Ishkarijot Frage im Dritten Reich innerhalb der Kirchen für eine Auswirkung und zwar der Nichteinmischung gegenüber dem Nationalsozialismus und der Endlösung hatten.

    Aber bitte schön, Glaube ist Glaube und Leihen sind Leihen.

    Ich lasse sie weiter über Heil reden und schreiben und warne diese nicht vor den dunklen Gewitterwolken am Horizont, welche sie mitten im Sonnenschein heraufbeschwören, ohne es selbst zu bemerken.

    Auf auf ihr Glaubenden und gewissen Wissenden, es gibt nichts neben euch und neben Jesus! Auf auf!

    Dennoch grüße ich euch in Liebe und Vertrauen im Ewigen.
    Isaak

  7. #7
    watch Gast

    Standard

    Ich lasse sie weiter über Heil reden und schreiben und warne diese nicht vor den dunklen Gewitterwolken am Horizont, welche sie mitten im Sonnenschein heraufbeschwören, ohne es selbst zu bemerken.
    wie wahr! der christliche jesus hat mal etwas von den "törichten jungfrauen" gesagt, die sich ungeachtet der von dir erwähnten dunklen gewitterwolken mit dem "öleinkauf" befassen. sie sind aber nur darum töricht, weil sie es nicht für nötig halten, ihn zu fragen, was er damit gemeint hat. sie müssten sonst nämlich den gedanken in erwägung ziehen, dass die entrückung vor den gewitterwolken reines wunschdenken ist, von dem der christliche jesus nichts und der jude jeshuah noch weniger als nichts gelehrt hat. du hast völlig recht: wer über jehudah iskariot diskutiert, kann sich nicht auf die heraufziehenden gewitterwolken konzentrieren, sondern er erfreut sich des sonnenscheins.

    watch!

  8. #8
    Picus Gast

    Standard

    Hi Chrischi
    Zitat Zitat von Chrischi Beitrag anzeigen
    Du hast Recht: Kein Mensch hätte in das Herz von Judas Iskariot sehen können. Doch der Herr Jesus konnte das, und er selbst ist es, der Judas verurteilt hat in dem Bewusstsein, dass dieser auf ewig verloren sein würde (). Wir sollen von unserem menschlichen Standpunkt aus betrachtet nicht richten (Mat. 7:1, 2), doch wenn der Herr Jesus selbst das Urteil ausgesprochen hat, dann richten wir nicht in hochmütiger Weise, wenn wir sagen, Judas sei verdammt, sondern wir geben nur das wieder, was der Herr selbst dazu sagt. Wir verurteilen Judas nicht. Das hat Gott bereits getan. Wir sagen nur, was Gott dazu sagt, und dann richten wir nicht in hochmütiger Weise.
    Bitte hilf mir weiter. Wo bitteschön hat Jesus gemeint, dass Judas auf ewig verloren ist? Ich kenne eine derartige Stelle nicht! Das Jesus über Judas sagt, er wäre besser nicht geboren worden, ist aus meiner Sicht eine Vorhersage Jesu an das klägliche und bittere Ende (Depression, Verzweiflung und Selbstmord) von Judas und hat mit einer Verurteilung von Judas nicht das geringste zu tun!

    Also belege mir bitte klipp und klar, wo Jesus seinen Freund Judas auf ewig verdammt.

  9. #9
    Isaak Gast

    Standard

    Ach Picus wer kramt denn jetzt noch Postings von Chrischi aus?
    Magst du nicht lieber dir ebenbürtige Forumparter suchen?

    Aber okay, jedem das seine.

    Ich verstehe so wie so nicht, da du nicht an G"tt glaubst, dass du dich dennoch für Geschichten der Bibel interessierst und Fragen stellst, in dir selbst nicht glaubwürdigen Weise und zwar als wenn es Jesus so gegeben haben könnte wie es da zu lesen ist und dass dir dann noch Fragen, zu diesen dir nicht glaubwürdig erscheinenden Figuren einfallen.

    Was könnte nur dein Interesse sein?

    Vielleicht eine Mission der Aufklärung und zwar dass du die Bibel besser verstehst als Christen?
    Und dein guter Wille den Glaubenden die Augen zu öffnen und zwar in der Weise, dass sie Blödsinn glauben und vertreten würden?

    Sicher liege ich völlig falsch mit meiner Vermutung von deinen Interessen.

    Und sicher ist es jedem Christen selbst überlassen, sich auf solch möglichen Ziele und Diskussionen, welche von dir kommen könnten einzulassen.

    Was auch immer, einen lieben Gruß dir.
    Isaak

  10. #10
    Isaak Gast

    Standard

    Ich sehe meine Chance in der Diskussion über "Hatte Judas eine Chance?" im nicht beteiligen an Glaubensdiskussionen welche folgendes behandeln:

    • der jüdische Glauben ist G“tt gererechter als der Christliche
    • der christliche Glaube ist G“tt gerechter als der Jüdische
    • ein heidnischer Glaube ist dem/der G“tt/in gerechter als der Jüdische und der Christliche
    • Atheisten besitzen eine bessere aufgeklärtere Vernunft, als Gläubige und wissen dass es G“tt nicht gibt


    Vielmehr sehe ich eine Chance im Austausch und Kennenlernen zwischen anders glaubenden Mitmenschen in G“tt.

    Darin kann ich stehen lassen:

    • meinen jüdischen Glauben, welcher sich nach den ratschlagenden Geboten G“ttes zu richten sucht.
    • den christlichen Glauben, welcher sich durch Jesus und den Glauben an ihn als errettet versteht
    • den heidnischen Glauben, welcher Schriftfrei, in der Schöpfung der Natur, G“tt direkt begegnen kann
    • den Atheistischen aufgeklärten Geist der Vernunft, welcher weiß, dass es G“tt nicht gibt


    ... ohne meinen eigenen jüdischen Glauben als angegriffen, zur Verteidigung aufgeforderten Glauben, unaufgefordert erklären und richtig stellen müsste.

    Und vielleicht hätte auch Judas Iskariot eine Chance gehabt, wenn er statt berechtigten Erwartungen und Glauben an (Jesus), den Mensch (Jesus), zwischen der Macht von Rom und dem Spielraum seiner jüdischen Obrigkeit, hätte erkennen können.

    Shalom
    Isaak


 

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