Hallo Alef,

Weil ein Jude seinem Wesen nach tun will, was G–tt will, ist er nicht nur spirituell mit G–tt eins, sondern auch - und sogar noch mehr – in seinem täglichen materiellen Leben.
Ich denke man darf (muss?!) sogar noch einen Schritt weiter gehen. Weil jede menschliche Seele im Innersten mit Gott eins ist, kann der Mensch in jedem Augenblick Gott begegnen, erfahre er den Moment nun als emotionell angenehm oder nicht. Gott ist unter jedem Stein auf den wir treten, in allen Menschen die an uns vorüberziehen, in allem Lachen und Weinen...

Auf ihn, dem einigen EINEN den Blick zu richten, ohne Bild, ohne religiöse Absolutsetzung - das ist die Freiheit die uns geschenkt wurde...

LG
Provisorium