Ich weiß jetzt nicht genau ob ich da völlig richtig liege, aber ich denke das z.B. hier in Deutschland freikirchliche Gemeinden zurzeit die Menschen am stärksten erreichen, während z.B. die katholische Kirche, die zahlreiche meditative Gebetsformen kennt (z.B. das kontemplative Gebet, Ruhegebet, Jesusgebet), eher mit Austritten konfrontiert ist, oder vielleicht diese Gebetspraxis auch nicht besonders vermitteln mag.
Meine Erfahrung ist zudem, dass man in Freikirchen den meditativen Gebetsformen gegenüber eher kritisch eingestellt ist, weil man Meditation doch eher mit Buddhismus assoziiert und das klingt nicht Wenigen dann eher verdächtig und deshalb beschäftigt man sich auch dort nicht damit.
Die Sehnsucht, das Bedürfnis der Menschen nach Ruhe und Frieden ist aber allezeit sehr groß und deshalb könnte ich mir vorstellen, dass es doch immer wieder zu zumindest kleinen Renaissancen dieser uralten christlichen Gebetsformen kommen könnte.
Im Grunde liegt ja alles bereit und wartet nur darauf vom Gläubigen aufgenommen zu werden.
LG
Provisorium



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