Nun, da du schon anderen Ortes deine Fragen gestellt hast, erlaube ich mir mal - der Einfachheit halber von da auch eine gute Antwort zu zitieren.
Dein Vergleich hinkt, denn dann gäbe es ja fast keine Juden. Wer weiß denn schon, wer seine frühen Vorfahren waren.
Allerdings gibt es in der Bibel ja ein Ahnenregister bis zu Jesus hin.
Aber du hast in gewissem Sinne sogar recht.
Kennst du Ruth, die Moabiterin?
Sie hatte sich dem Volk Israel angeschlossen, viele Nachteile durchgestanden und dann Boas geheiratet. Ihr Kind hieß Obed. Der wurde der Großvater von König David.
Gott hat Ruth damit geehrt, dass sie die Urgroßmutter von König David wurde, also in der Königs- und sogar Messiaslinie stand.
Das bedeutet, dass jemand nicht unbedingt aus dem Volk Israel sein muss, um Jude zu werden, wenn derjenige den Willen Gottes tut. Jedenfalls gehörte Ruth dann auch zum Volk Israel und zählte als Jüdin.
Wenn eine heidnische Frau zum Judentum konvertierte, wurde sie doch auch Jüdin.
Wo liegt also das Problem?
Samu



Zitieren


Lesezeichen