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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Tomas Gast

    Standard

    Hallo Fische69 danke für den interessanten Beitrag,

    nur leider ist daraus nicht zu entnehmen wie du selber dazu stehst?

    Für mich ist das so, eine Hölle im Sinne Verdammnis gibt es schon mal gar nicht.
    Jesus sprich Yeshuah als Erlöser zu verstehen mag zwar Trost spenden aber drauf verlassen würde ich mich nicht. Ich denke eher aus den Erzählungen der Evangelien könnte vielmehr ein Konzept heraus entnommen werden, wenn diese nicht so zensiert wären und damit nicht ihre Autentität über die Jahre verloren hätten. Was uns bleibt sind Fragmente eines Weges den Jesus uns nahe bringen wollte, in wie weit diese reichen ist heute Fragwürdig. Der Gedenke an sich selbst ist mir sehr sympathisch in Yeshuah den Weg zu verstehen der zum Seelenheil führt. Aber ist es wirklich der einigste? Was ist mit Gott selbst dabei? Oder mit den anderen Religionen. Ist nicht jeder selbst dafür verantwortlich sich um sich selbst auch zu kümmern? Um seine Seele?

    Meine Theorie dazu, wir Menschen sind alle Spirituell unterschiedlich entwickelt und solange wir nicht die Stufe der Spirituellen Eigenverantwortung verstanden haben werden wir uns immer an einen anderen Weg orientieren aber nicht an den unsrigen eigenen. Da wird dann die Religion gebraucht und das Konzept der jeweiligen Religiösen Institution. Allerdings glaube ich, wenn wir Menschen soweit sind um Jesus in seiner Absicht die er auf unserer Welt predigte zu verstehen, werden wir wissen, dass es alleine nur an uns liegt diesen Weg in uns zu finden um die Verbindung zu Gott wieder herzustellen.

    Dieses sind nur Gedanken und Vorstellungen, wohlmöglich liege ich vollkommen falsch damit, ich stelle mich auch heute gerne in Frage, aber ich empfinde es so.

    Friede und Liebe Tomas

  2. #2
    Natuki Gast

    Standard

    Wieder mal ein tolles Posting, lieber Tomas,
    ich sag' ja immer: du hast nicht nur Klasse Gedanken, du schreibst sie auch genial nieder!

    Schönes Wochenende dir!

    Natuki

  3. #3

    Standard

    Na wenn alle Christen die nicht missionieren und nicht von der Hölle reden herzlos sind, dann wünsche ich mir doch glatt eine Welt voller herzloser Christen :-)
    Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen.
    (Bedeutungsschwangerer Schwachsinn)

    ~JEWISH PRIDE~

    מֵרַב

  4. #4
    Tomas Gast

    Standard

    @Merav

    Menschen sind immer unterschiedlich. So wie es Christen, Juden und Muslime auch sind. Es gibts nicht den typischen Prototypen. Schubladendenken reduzieren den Blick des Inhaltes.

    @Natuki

    Na ja,mich hätte schon interessiert was die Fisch69 darüber denkt. So richtig klar ist mir nicht das Motiv ihres Postings.

  5. #5
    Victor Gast

    Lächeln

    Christen die herzlosesten Menschen auf der ganzen Welt.
    Christen sind im Gegenteil dadurch ausgezeichnet, dass sie viel(!) Herz haben! Look at me!

    Victor

  6. #6
    Registriert seit
    11.07.2006
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    5.546
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    7

    Standard

    Christen sind im Gegenteil dadurch ausgezeichnet, dass sie viel(!) Herz haben!
    Hab ich so nicht erlebt. Eigentlich eher das Gegenteil. Sorry wenn ich das so sage, aber das sind meine Erfahrungen.

    Herz habe ich immer von den Menschen erlebt, die von Christen als "Weltmenschen" bezeichnet werden. Sicher tun Christen viel Karitatives aber oft auch aus Eigennutz und wenn es nur ihr eigener Stolz ist der dadurch poliert wird.

    Es gibt wenige Ausnahmen die ein wirklich großes Herz haben, aber wie gesagt, das sind ganz rar gestreute und die würden sich nie in den Vordergrund drängen und sich mit guten Taten profilieren. Das sind die Stillen "Gutmenschen" und von denen erfährst du kaum etwas sie bleiben bescheiden und möchten gar nicht gelobt noch geehrt werden.

    p.s Hab nun nur auf Victor`s Satz reagiert und nicht auf den Eingangstext.


  7. #7
    Natuki Gast

    Standard

    Hallo, liebe Fischi
    Es scheint, wir haben da ähnliche Erfahrung. Es tut mir Leid, dass ich das so sagen muss! Bei Christen begegnete mir des öfteren eine gewisse arrogante Haltung, die aus einer Art "Erlösungs-/bzw. Heilsgewissheit" resultiert, manches Mit-leid kommt mir "aufgesetzt" vor und so, als wolle man auf Gottes Liste der guten Taten "punkten".
    Mein Mann, der von seinem angestammten Glauben ein Nichtchrist ist, erntet oft von vornherein von Christen ein "mitleidiges Lächeln" und ein "wir beten dafür, dass Sie noch zum rechten Glauben finden" - ein Haltung, die ihn manchmal schon etwas irritiert. Und gerade er ist im Leben eben ein solcher von dir beschriebener "Gutmensch", der mit herzlicher Selbstverständlichkeit und ohne jemals etwas dafür zu erwarten so viel Gutes bewirkt, selbstlos sein letztes Hemd für andere geben würde und in Demut immer von sich sagt "ich weiß, dass ich nichts weiß!"
    Liebe Grüße,
    Natuki


 

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