Hallo Dispicio
Was mir nun nicht ganz ersichtlich ist, ist der Umstand, wie du dich dann gegenüber Kulturen und Lebensformen positionierst, die nicht das christlich-monogamen bzw. exklusiven Beziehungsmodell leben. Du wirst deren Existenz ja nicht einfach leugnen. Setzt du hier dieselben Denkmuster an, wie in entsprechend sexuell-exklusiven Gesellschaften? Sind also abweichende Sexualnormen wie die Leihgabe des eigenen Ehepartners an einen geschätzten Gast oder ritueller Fellatio von Jungen im Zuge der Mannwerdung nur etwas, dass diese Menschen sich entgegen ihrer mutmaßlichen, monogamen Natur einreden?Zitat von “dispicio“
Eine Reproduzierbarkeit einer Befragung über Jahrzehnte und diverse Bevölkerungsquerschnitte hinweg, die durchaus um Störeffekte weiß und entsprechend aufgebaut ist, um dies zu vermeiden bzw. zu minimieren, weist durchaus auf ein recht valides Ergebnis hin. Natürlich müssen dazu dieselben Fragen gestellt werden, wie sollte sonst überhaupt von Reproduzierbarkeit gesprochen werden können? Zudem wenn mich nun mal diese Fragen bzw. die Ergebnisse zu derartigen Fragen interessieren, dann bekomme ich meine Antworten wohl kaum wenn ich nach dem Lieblingsspeiseeis frage. ^^Zitat von “dispicio“
Wie dem auch sei, ich gebe offen zu, dass ich hier jedoch am Ende bin mit meinem Latein – wie man so sagt. Wenn du die Richtigkeit entsprechender Studien abstreitest bzw. bezweifelst, dann ist dies natürlich dein gutes Recht. Grundsätzlich ist natürlich auch jeder dazu aufgerufen, derartige Studien in Frage zu stellen. Aber sofern du keine sachliche Kritik an der Durchführung anführen magst, kann ich – und das ist nicht böse gemeint, auch wenn es sich etwas ruppig anhören mag – hier nicht mehr sehen als eine auf deiner persönlichen Meinung und Erfahrung basierenden „Es kann nicht sein was nicht sein darf“-Bekundung gegenüber durchaus anerkannten wissenschaftlichen Befragungen.
Glauben darfst du natürlich alles – selbst das die Erde eine Scheibe ist.^^ Aber im Ernst.... Jede Handlung ist rein nüchtern betrachtet erst einmal nur eine Handlung, die von uns mit Bedeutung und Kontexten gefüllt wird. Wenn du das abstreiten magst, bitte. Das kann ich durchaus als Meinung bzw. Mutmaßung akzeptieren, aber auch das ohne entsprechendes Argument weder annehmen noch weiter sinnvoll diskutieren. Und mir kommt zumindest im Moment auch keine Handlung in den Sinn, in der bereits ein bestimmter Kontext immanent innewohnt.Zitat von “dispicio“
Das ist eine Haltung, die ich für sehr respektabel halte und für die ich dir meine Hochachtung entgegenbringe.Zitat von “dispicio“
In diesem Sinne auch für die Zukunft hier alles gute
Herzlichen Gruß
Kaspar



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