Die Freistellung vom Zölibat war für den konvertierten Geistlichen nicht die einzige Hürde. Der studierte Ex-Protestant musste auch auf die katholische Auslegung des Glaubens "umschulen". In Frankfurt studierte er drei Jahre lang katholische Theologie. Seine 20-jährige Tätigkeit als evangelischer Pfarrer stufte die katholische Gemeinde in Hamburg-Bergedorf nämlich lediglich "als Vorstufe zum Priesteramt" ein.
Super. Der Mann hat zwanzig Jahre Erfahrung als Pfarrer, aber die katholische Kirche behandelt ihn wie einen Studenten nach dem Vorexamen. Gehts noch erniedrigender?

Der Fall sei eine selten praktizierte Ausnahme.
Wenn das die üblichen Bedingungen sind, dann glaube ich das aufs Wort. Sechs Semester Studium einschieben, das muss man sich erst mal leisten können mit vier Kindern.