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Hybrid-Darstellung

  1. #1

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    Ich gebe dir in dem Punkt recht, das Religionszugehörigkeit in manchen Punkten wirklich gerne überwertet wird. Es heißt dann immer wieder: "Dich erwartet kein Paradies" oder sogar sowas wie "Gott wird dich nimmer mögen, wenn du nicht zu uns gehörst". Und man schlägt sich wieder die Köpfe ein, welcher Gott nun der wahre ist. Für mich gibt es auch nur einen Gott, einen Gott der für alle da ist und alle gleich liebt, egal wie man ihn anbetet. Nur mit dem Unterschied das ich ihn auf christliche Art liebe und genauso seinen Sohn Jesus. Gerade in dieser Zeit jedoch, wo es für Gläubige immer schwerer wird, sollte man eigentlich zusammenhalten, was aber leider ja nicht der Fall ist

    Dein Text beinhaltet ansonsten auch viel wahres, finde ich. Ein paar Passagen kann ich nicht so recht zustimmen, aber ja, hoffen wir das sich der Mensch nochmal umdreht

  2. #2

    Standard

    Ja, godlove, ich teile Deine Ansicht weitgehend. Das Priestertum hat sich gewisse Bibelstellen im NT ausgesucht und daraus ihre kirchliche Glaubenslehre entwickelt, die damals dazu diente, den Menschen den Weg zur innigen Gottbeziehung zu erschweren, gar zu verunmöglichen.

    Auch die angebliche Dreieinigkeit Gottes war und ist auch eher hindernd am Aufbau einer innigen Gottesbeziehung, wie es uns Jesus auf anschauliche und überzeugende Art beibringt.

    Gott ist Liebe und wer Liebe lebt und auch den Sinn von Vergebungsbereitschaft und das Hinhalten der andern Wange -wenn man auf die eine geschlagen wird, sei es mit hasserfüllten Worten oder der Hand- kann Gott und sein geniales Wirken in unserem Alltag immer besser erkennen.

    Gott ist für Alle da. Gott lenkt die Schritte seiner willigen irdischen Mitarbeiter auf geniale Art und Weise. Je mehr man sich mit Gott unterhält und ihm die Planung des Lebens überlässt umso weniger Enttäuschung erlebt man.

    Jesus lehrte den Weg zu wahrem Christsein, um ebenso Kraft und Mut zu bekommen, sich mit Gottes Hilfe und in seinem Sinn, gegen fatale Misstände zu wehren, Wehrlosen zu helfen, so und wo es uns bestimmt ist.

    Gott ruft Dich, lass Dich von ihm finden. Gott will Gemeinschaft mit Dir also berfreie Deinen Tempel von allen begangenen Sünden.

    Die Erbsünde ist doch auch so eine Priestertums-Erfindung, die viele Menschen wirklich glauben und verbreiten lässt, sie seien allesamt Sünder und nur wenn sie Gott nebst der Auferweckung vom Tode auch die Tötung Jesus anlasten würden - statt den Kindern Gottes Widersachers - würde die Beziehung zu Gott möglich sein.

    Zurück zu Gott bedingt doch nur die Erkenntnis, dass Gott uns näher ist als wir oft erkennen, dass Gott unsere Wege oft lenkt, ohne dass wir es wahrhaftig annehmen. Gott ist in uns und spricht zu uns. Doch auf Gottes Stimme zu hören und dementsprechend zu handeln bedingt auch, dass wir erkennen, dass geistliche Früchte für alle bekömmlich sind, auch für uns. In denjenigen Werken zu wandeln, die Gott einem jeden von uns vorbereitet hat, das ist der Lebenssinn. Wo Gott Regie führen darf, da ist Gottes Reich im Aufbau und Jesus erkennt, dass seine Aufklärungskampagne doch teils gefruchtet hat.

    Godlove, God ist love, in Liebe starangel

  3. #3
    numerarier Gast

    Standard

    "Das Priestertum"? "Kirchliche Glaubenslehre"?

    Das ist alles sehr pauschal benannt.

    Also die Erbsünde oder Erbsündenlehre wird schon breitflächiger vertreten und geht zum Teil auf Adam und Eva, zum Teil auf Paulus zurück.

    Richtig ist, dass man darüber kontrovers diskutieren kann.

    Korrekt ist wohl, dass Juden eine solche Lehre nicht vertreten.

    numerarier

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von numerarier Beitrag anzeigen
    "Das Priestertum"? "Kirchliche Glaubenslehre"?

    Das ist alles sehr pauschal benannt.

    Also die Erbsünde oder Erbsündenlehre wird schon breitflächiger vertreten und geht zum Teil auf Adam und Eva, zum Teil auf Paulus zurück.

    Richtig ist, dass man darüber kontrovers diskutieren kann.

    Korrekt ist wohl, dass Juden eine solche Lehre nicht vertreten.

    numerarier

    Die jüdischen Schriftgelehrten - zur Zeit Jesus Aufklärungskampagne über einzig wahren Gottesverständnisses - vertraten aber teilweise eine Gotteslehre, die wohl alles andere als gerecht war.

    Leider hat sich die Erbsündetheorie schon zu lange halten können, obwohl sie mit den Lehren Jesus Christus unvereinbar ist.

    Ein allfälliger Graben zwischen Gott und Mensch ist einzig und allein Kaltherzigkeit. Dort wo Menschen sich von aller Bosheit und Ungerechtigkeit bekehren, Gott um Hilfe bitten, dort freut sich der Himmel und der Mensch, der wachsenden Frieden in und um sich spürt...

    Jesus wollte die jüdische Glaubenslehre reformieren, wie auch Propheten des einzig wahren Gottes vor ihm, die aber leider allesamt umgebracht wurden, weil die Buchstabenabhängigkeit den meisten Schriftgelehrten das Herz verstockten und das Hirn ausschaltete.


 

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