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Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Jo Helo, schön hast du das geschrieben und es ist so ...


    ... und es ging in dieser Geschichte auch um eine Wette, um Hillel in Zorn zu bringen. So liess sich Hillel, der sicher die Absicht dieser Frage durchschaute, nicht davon ablenken, trotzdem auf das eigentliche Hinzuweisen.

    Naja, und im Zitat aus dem Tamud geht es um einen Proseyten, um einen (griech.) „Hinzugekommenen“. Sowenig wie man einen Christen „machen“ kann, kann man auch keinen Juden machen. Die Frage des Nicht-Juden ist somit ironisch gemeint.

    Was mir dabei letzthin auch bewusst wurde: Hillel löste die Nächstenliebe nicht von der Torah los, sondern betonte daraus zu lernen.
    Und auch Jeshua, der ja nach Hillel gelebt hatte, nimmt diese Aussage so mit und betonte ebenso, dass darin die Propheten und die Torah sind.

    Hillel war ja ein grosser Gelehrter, und Jeshua wusste sicher um seine Lehren.


    Lehit

    Alef

  2. #2
    Frank Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Hillel war ja ein grosser Gelehrter, und Jeshua wusste sicher um seine Lehren.

    Lehit

    Alef
    Oder umgedreht:
    Der Lebenslauf von Hillel ist konstruiert:
    Vierzig Jahre verbrachte er in der "Studie" / Vierzig Jahre in der "Lehre" (als Lehrer) und vierzig als geistlicher Leiter. = 120 Jahre = 12 = Stämme Israel
    100 Jahre vor der Zerstörung soll er - nach der Tradtion - mit seiner Lehre begonnen haben. Es kann aber auch sein mit seinem Leben. Und ob er wirklich gleich am Anfang seiner Rabbizeit die Sachen lehrte, die ihm "zugeschrieben" werden - ?

    Es könnte eben auch sein, dass Hillel von Jesu lernte und nicht umgedreht.

    LG

  3. #3
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    Ja, so kann alles gedreht werden, wie es einem passt.

  4. #4
    Frank Gast

    Standard

    Das wird schon so sein.
    Aber ganz im Ernst = es ist schon erstaunlich, dass sich das Judentum nach der Zerstörung des Tempels, und während der Auseinandersetzung mit dem Christentum, dass immer stärker und letzendlich auch Staatsreligion wird, einen Rabbi (er)schafft, der in seinem Denken vieles der Hauptgestalt der kongurierenden Religion vorweg zu nehmen scheint. Und ihn dazu noch zeitlich voran stellt. Ein Schalk - wer da nicht Arges denkt.
    LG

  5. #5
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    könnte, könnte .... das ganze Christentum könnte ja auch erlogen sein ....

    aber eigentlich schade um das Thema hier, und vor allem, wie das wirklich im Talmud steht.
    Geändert von anonym002 (30.12.2007 um 20:47 Uhr)

  6. #6
    Frank Gast

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    Ja Alef - ich lass dir deine heiligen Kühe = möchte meine ja auch behalten
    LG

  7. #7

    Standard

    BS"D

    Zitat Zitat von Frank Beitrag anzeigen
    Das wird schon so sein.
    es ist schon erstaunlich, dass sich das Judentum nach der Zerstörung des Tempels, und während der Auseinandersetzung mit dem Christentum, dass immer stärker und letzendlich auch Staatsreligion wird, einen Rabbi (er)schafft, der in seinem Denken vieles der Hauptgestalt der kongurierenden Religion vorweg zu nehmen scheint.
    Mh, die Aussagen von Hillel die du hier Jesus zuschreiben willst, tauchen ja in der ganzen jüdischen Lehre und im Tanach auf und sind somit nachweislich älter als die Aussagen von Jesus. Ansonsten verwechselst du hier Hillen den Alten mit dem Jungen, dennoch ein netter Versuch hier noch zu retten, was nicht zu retten ist...

  8. #8

    Standard Was dir selbst verhasst ist, tue deinem Nächsten nicht an

    Dies noch kürzer formuliert: liebt einander

  9. #9
    Isaak Gast

    Standard

    Nicht nur kürzer gesagt und vortrefflicher formuliert, sondern lasst es und einander antun, die Liebe zum Nächsten, selbst hier im Forum.

    Shalom
    Isaak


 

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