Wie erlebt ihr Gottes Gegenwart? Merkt ihr das euch Gott den Weg zeigt und gar seine Meinung sagt? Wenn ja.. wie?
Da nehm' ich erstmal zum zweiten Teil der Frage Stellung. Mir zeigt Gott den Weg und sagt mir seine Meinung durch die Bibel. Denn die hat er für mich - und alle, die mehr von ihm und über ihn erfahren wollen - schreiben lassen. Es gibt darinnen Antworten auf viele Fragen, die sich ohne Klimmzüge auf unser heutiges Leben übertragen lassen. Die Aussage: "Ja, aber die Bibel ist ... soundso alt ... ", kann ich nicht gelten lassen. Oder glaubt wirklich jemand, Gott wusste (und weiß) nicht, dass unser Leben sich heute in der einen oder anderen Kleinigkeit von dem Leben Moses beispielsweise unterscheidet?

Wenn ich also wissen will, was Gott von mir will, ist sein Wort für mich die erste Adresse. Freilich gibt es Situationen, da fehlt uns das. Kurze Augenbicke oder Lebensabschnitte, in denen wir nicht in seinem Wort lesen können - aus welchem Grund auch immer. Da hat Gott, der uns doch gemacht hat, ganz gewiss recht praktische Möglichkeiten, sich uns mitzuteilen.

Wenn ich in meinem Job mal wieder knapp davor stand, einen dicken Bock zu schießen und gerade eben noch davor klar kam, wusste ich fast immer, woher der "Tritt" kam. Zuweilen spürte ich regelrecht einen Fußabdruck auf meiner Kehrseite. ;-)

Freilich - irgendwelche mystischen Erlebnisse, die ich als von Gott kommend eingehordnet hätte, hatte ich bislang wenige. Diese wenigen allerdings sind eine Privatsache zwischen Gott und mir. ;-)

Wie erlebe ich Gottes Gegenwart? Sehr lebendig und gegenwärtig. Unsere Erde, die Schöpfung um uns herum, das ganze All und wir selbst sind Gottes Schöpfung. Man muss nur mal etwas genauer hinsehen, dann kann man es erkennen.

Larson