Glückskäfer, was mit Buddah ist, weiß ich leider nicht. Was mit ihm nicht ist, dass kann ich mir vorstellen.
Weißt du, ich akzeptiere jede Religion und auch jede Philosophie und wenn sie hilft, dass der Mensch damit Glückselig wird, dann sei es so.
Ich maße mir nicht an zu sagen, Gott wirkt nur hier und Gott wirkt nur dort. Aber ich glaube nicht an Menschengötter. Ein Mensch kann göttlich inspiriert sein, aber nicht mehr. Ob im Hinduismus, Buddhismus, Christentum oder selbst im Islam, geht mir die Menschenverehrung einfach zu weit. Wer menschliche Bildnisse zum Zeichen seiner Gottesverehrung macht (hier nur sehr begrenzt auf den Islam bezogen), dem kann ich eben nur bedingt beipflichten, aber ich kann ihn sehr wohl akzeptieren. Mein Gott kennt solche Bildnisse nicht, mein Gott ist nicht menschlich und auch nicht unmenschlich. Er ist, was er ist. Ganz sicher aber nicht eine aus Holz geschnitzte oder aus Gold oder Stein dargestellte Figur. Es ergraut mich, vor solchen Anblicken. Egal welcher Religion sie auch gelten.
Fühle dich nun bitte nicht verletzt, es ist nur meine ganz persönliche Meinung. Es wäre unehrlich, wenn ich, zumindest aus meinem jetzigen Erkenntnisstand, anderes sagen würde. Wer weiß, eventuell offenbart mir Gott eines Tages noch ganz andere Sichtweisen. Bei ihm soll alles möglich und unmöglich sein. Bis dahin erlaube ich mir jedoch einen Unfassbaren, namenlosen und unsichtbaren Gott zu haben und folge dem Gebot, mir keine Bildnisse zu machen, weder von dem was da droben sei und weder von dem was da unten sei.
Im Übrigen sind gewisse Lehren und Erkenntnisse nicht von einer Religion abhängig. Dass sich in vielen Bereichen alle Religionen ganz nahe sind, ist bekannt. Es mag wohl daran liegen, dass ein jeder Mensch die Bedürfnisse seines Daseins ganz ähnlich definiert und dann auch religiös bewertet und Schlussfolgerungen auf das Göttliche zieht. Das finde ich sehr gut und hier empfinde ich einen göttlichen Funken bei allen Religionen und bei allen Menschen dieser Erde. So zusagen, ein Grundethos unseres Daseins, der uns in die Wiege gelegt wurde.
Samu



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