@Alef:

Ich finde es nur anmaßend den hebräischen Text als "einzigsten Faktengeber" hinzustellen und darauf aufbauend praktisch das gesamten christlichen Glaubenssystem (Verbindungen untereinander und in das Alte Testament hinein) als haltlose Kirchenlehre oder ähnlichem darzustellen, in der nur die grundlegendens Dinge (getrennt nicht zusammengehörig) stehen gelassen werden.
Ist dein "verstehen wollen" wirklich ehrlich? - Wenn ja, dann lass die biblischen Texte auch so stehen wie sie stehen und tu sie nicht als Kirchenlehre ab, um dann Erklärungsversuche auf dieser Basis als haltlos abzuschmettern. Sonst wirst du immer wieder nur zu dem Punkt kommen, "gelehrte Kirchenlehre = unglaubwürdig".



Trinität
(treffenster Begriff für den gemeinten Zusammenhang)
ist eine Umschreibung eines Sachverhaltes,
(auch wenn er selbst als Wort nicht in der Bibel vorkommt)
der selbst für gläubige Christen schwer zu verstehen ist. Wer erfasst schon Gottes wahre Größe?



Es ist Gott selbst, der sich immerwieder in der Bibel als Person offenbart hat.
" "ICH" bin dein HERR, dein Gott, "DU" sollst keine Götter haben neben "MIR" "
Gott zieht also einen Vergleich den Menschen verstehen können, in dem er von sich als Person spricht, so wie auch Menschen Personen sind.

"ICH" / "MIR" = Gott
"DU" = Mensch

Sprichst du mit dem "Körper" oder mit dem "inneren" Menschen des Gegenüber, wenn du eine Unterhaltung führst und wo entstehen die Gedanken die du dann danach aussprichst? Klar, der Mund und der Hals bewegen sich, doch tun sie das von allein und wer versteht was du sagst oder was du von anderen hörst?

Gott schuf Adam und Eva nach seinem "Ebenbild".
Was schuf er da nach seinem Ebenbild?
Nur die Erde die er nahm?
Warum sehen dann "fast" alle Menschen unterschiedlich aus?

Er schuf den Menschen nach seinem "Ebenbild" von der Wesensart her, also die Persönlichkeit, mit einem Verstand (Geist), mit Gefühlen (Seele) und einem Körper (Leib).

Obwohl es drei sind, existieren diese doch im menschlichem Körper.

Warum sind wir nicht Gott? (selber Gott)

Weil er uns nach seinem Ebenbild schuf. (also wie Gott selbst, nur ohne Allmacht, Allwissenheit und Allgegenwärtigkeit)

Lasset uns Menschen machen in unserem Bilde, nach unserem Gleichnis
1.Mose 1. 26
Wäre da wirklich Gott und Engel angesprochen gewesen, wären wir ein Gott/Engel irgendwas Gleichniss. Doch nein, wir sind nach Gottes Bild geschaffen, wen meint er also dann mit uns, die 5 Tage vorher sagt er ja "Es werde / Es sammle ..." Doch "nur" am 6. Tag sagt er "Lasset uns..."

Wenn sich Gottes Reden in der Bibel ändert, ist es wichtig für ihn, er tut es nicht ohne Grund.
(Bsp. Warum ruft Gott an einigen Stellen Personen zweimal beim Namen? u.s.w.)
Ich kann nicht die Schrift studieren und etwas über Gott lesen und gleichzeitig den Wahrheitscharakter eben dieses Textes hinterfragen. Entweder ist es Gottes Wort oder es ist es nicht. Hinterfragen soll ich also nicht Gottes Wort selbst, sondern meine Auslegung von Gottes Wort. Gott hat uns ja die Schrift gegeben, damit wir sein Wort studieren können. Er hat uns doch dazu befähigt Dinge lesen und verstehen zu können, warum sollte er jetzt das nicht auch nutzen.

Gott redet zu uns auf verschiedene Art:

z.B.

Direkt:
- Zeichen und Wunder an uns selbst
- durch sein Wort
- durch Eingabe seines Wortes in unseren Geist (Worte die von jetzt auf gleich einfach da sind)

Indirekt:
- Zeichen und Wunder an anderen
- durch Reden und Taten von anderen

(nicht vollständig, da Gott viel mehr Möglichkeiten hat als diese Einteilung und Aufzählung es je wiedergeben könnte)


Dogmen oder Irrlehren entstehen erst, wenn Menschen festlegen, wie Gott zu sein hat.

Demut vor Gott bedeutet unteranderem:

Ich lasse Gott zu mir reden (offene Augen und offene Ohren)
Ich lasse Gott durch mich reden
Ich halte mich nicht selbst für weise
Ich handle wo Gott sagt handle

Ich könnte es jetzt wieder weiter ausführen, doch ich belasse es jetzt dabei.

Es steht dir natürlich frei dies alles für dich ganz oder teilweise abzulehnen/anzunehmen, doch ich bitte das Gott uns beiden die Augen und Ohren öffnet, damit wir von Gott lernen wie er wirklich ist.



Friede sei mit dir!