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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    luxdei Gast

    Standard

    Allein schon die Aussage, dass Gott Gemeinschaft sei, begrenzt Gott. Das Göttliche ist aber nicht begrenzt. Woher sollte denn auch eine solche Begrenztheit stammen? Irgendetwas oder irgendjemand müßte sie verursacht haben, womit das Göttliche lediglich Effekt und Auswirkung von etwas Höherem wäre.
    Nein, Zeuge, das Göttliche (i.S. Brahmans) ist eigenschaftslos und formlos.

    Zitat Zitat von Zeuge
    Man muß nur herausfinden, wer von ihnen wofür zuständig ist, und, je nach Bedarf, schmieren, b.z.w. opfern.
    Es mag Religionen geben, bei denen das so ist. Im Hinduismus jedoch paßt das Prinzip der "Zuständigkeit" nicht.

  2. #2
    Zeuge Gast

    Standard

    Zitat Zitat von luxdei Beitrag anzeigen
    Allein schon die Aussage, dass Gott Gemeinschaft sei, begrenzt Gott. Das Göttliche ist aber nicht begrenzt. Woher sollte denn auch eine solche Begrenztheit stammen? Irgendetwas oder irgendjemand müßte sie verursacht haben, womit das Göttliche lediglich Effekt und Auswirkung von etwas Höherem wäre.
    ... der Wille, sich als einen Teil eines Kollektivs zu sehen (sich selbst notfalls als Mittel, das Kollektiv als Zweck – der Wesenwille), „Gemeinschaften“ ausmache ...

    Was soll da höheres sein?

    Nein, Zeuge, das Göttliche (i.S. Brahmans) ist eigenschaftslos und formlos.
    Gedankenlos, wunschlos und willenlos. Ein sehr bequemer Gott.

  3. #3
    poetry Gast

    Standard

    Man muß nur herausfinden, wer von ihnen wofür zuständig ist, und, je nach Bedarf, schmieren, b.z.w. opfern.
    OH??? Es geht ums Christentum?

  4. #4
    luxdei Gast

    Standard

    Es ist nicht möglich zu sagen, dass das Göttliche bequem oder unbequem sei. Die Begriffe "bequem" und "unbequem" lassen sich nur auf die Welt von Zeit und Raum beziehen; nicht auf das Absolute. Schließlich sine "bequem" und "unbequem" Eigenschaften.

    Zitat Zitat von Zeuge
    ... der Wille, sich als einen Teil eines Kollektivs zu sehen (sich selbst notfalls als Mittel, das Kollektiv als Zweck – der Wesenwille), „Gemeinschaften“ ausmache ...
    Was soll da höheres sein?
    Oder bequemers?
    Geändert von luxdei (12.01.2012 um 23:35 Uhr)

  5. #5
    Zeuge Gast

    Standard

    Der Staat, als abstrakter Begriff, ist auch eigenschaftslos. Und er manifestiert sich in verschiedenen Behörden und Ämtern, die auch keine Personen sind. Nur werden diese Ämter von Personen bekleidet. Und ohne diese Personen gibt es keinen Staat.

  6. #6
    luxdei Gast

    Standard

    Dass der Begriff "Staat" eigenschaftslos sein könnte, wäre mir neu.

  7. #7
    Zeuge Gast

    Standard

    Die Idee an sich selbst ist eigenschaftslos (Brahman). Ihre Verwirklichung hat Eigenschaften (Atman).

  8. #8
    luxdei Gast

    Standard

    Abgesehen davon, dass der Atman eigenschaftslos ist (weil wesensgleich mit Brahman), besitzen Ideen Eigenschaften: Sie entstehen (sind existent), unterliegen Veränderungen (veränderbar) und sie vergehen (vergänglich) sicherlich auch wieder. Sie sind kommunizierbar, diskutierbar etc.

  9. #9
    Zeuge Gast

    Standard

    Zitat Zitat von luxdei Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon, dass der Atman eigenschaftslos ist (weil wesensgleich mit Brahman),
    Darüber ist der Hinduismus sich uneinig. Aber auch so hat das Atman (wie übrigens auch das Brahman) die Eigenschaft, ewig zu sein.

    besitzen Ideen Eigenschaften: Sie entstehen (sind existent), unterliegen Veränderungen (veränderbar) und sie vergehen (vergänglich) sicherlich auch wieder.
    Nicht die platonische:
    Die Ideenlehre ist ein Kernstück der Philosophie des antiken griechischen Philosophen Platon. Die platonische Idee bezeichnet im Unterschied zum modernen Begriff nicht etwa einen Einfall oder Gedanken. Die Idee/Form (gr. idea, eidos) ist ein wesenhaft eingestaltiges immer Seiendes, das in den vielen Einzelnen zur Darstellung kommt. Demnach sind bestimmte nur durch die Vernunft zugängliche Entitäten dem Sein und der Erkenntnis nach gegenüber konkreten, sinnlich wahrnehmbaren Einzelgegenständen vorrangig und stehen als seinsbegründende Urbilder in einer bestimmten Beziehung zu diesen. Die Ideen sind wahrhaft seiende, undingliche bloß denkbare reine Einheiten von Bestimmungen, Prinzipien oder Gegenstandsklassen, die allem Einzelnen, das unter sie fällt, das vermitteln, was es als es selbst sein lässt und wodurch es als bestimmt erkennbar ist.[1] Die Ideen sind deshalb eine Einheit über der Vielheit. ...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ideenlehre
    Geändert von Zeuge (14.01.2012 um 06:41 Uhr)

  10. #10
    luxdei Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zeuge Beitrag anzeigen
    Darüber ist der Hinduismus sich uneinig. Aber auch so hat das Atman (wie übrigens auch das Brahman) die Eigenschaft, ewig zu sein.
    Korrekt dass es im Hinduismus auch andere Auffassungen gibt, die dem Atman gewisse Eigenschaften zuschreiben. Aber es stellt sich die Frage, woher diese Eigenschaften kommen. Sie müssen verursacht sein. Damit wäre ein eigenschaftsbesetzter Atman nicht mehr das Höchste / Absolute. Es stellt sich eine Analogie zu den Göttern und Göttinnen, die Repräsentanten verschiedener Eigenschaften, Aspekten und Prinzipien sind.
    Meines Erachtens sind diesse Vorstellungen im Grunde reine "Näherungswerte". Weil das Absolute selbst einer emotionalen und verstandesmäßigen Erfassung nicht zugänglich ist, entstanden Vorstellungen, die dem Absoluten nahekommen, und so für viele Gläubige ein Ansatzpunkt ihrer Verehrung und Hingabe bilden. Kali, Kriśna, Abba, Rama, Richtergott, Kriegsgott etc. etc. Diese (Quasi-)Personifizierungen mögen nützlich sein, letztlich werden wir sie hinter uns lassen müssen.
    Für Platons Urbilder gilt nichts anderes als oben beschrieben.

    Die Beschreibung des Brahmans als ewig, ist problematisch. Ewig im Sinne von "immer da im Zeitverlauf" kann das Höchste nicht sein. Denn es kann der Zeit nicht unterliegen, da auch die Zeit geschaffen, also aus dem Höchsten hervorgekommen ist. Streng genommen ist es ebenso falsch es als "Absolutes" oder "Höchstes" zu bezeichnen, da auch dies Eigenschaften wären. Bezeichnungen als "Ewiges", "Höchstes" etc dürfen nicht als Beschreibungen missverstanden werden. Es sind lediglich sprachliche Hinweise und Näherungswerte auf etwas hin, dass sprachlich nicht zu fassen ist.


 

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