Vielen Dank für eure Antworten!
Für mich persönlich habe ich (auch) festgestellt, dass man gelegentlich "in die Warteschlaufe" gelangt, wie Jungtroll das treffend bezeichnet. - Dann ist eben keine Gewissheit da, dass das Gebet Erhörung fand, ausser dem Vertrauen dass Gott hört und hilft, "aufgrund jahrelanger Erfahrung", wie Mirjamis es ausdrückt.
Gewissheit über die Erhörung erhalte ich, indem ich innerlich in Zwiesprache - oder zum inneren Wort - komme und so zu Einsichten und neuen Erkenntnissen geführt werde und mir so Antwort widerfährt. Manchmal breitet sich einfach nur ein tiefer Friede oder ein Gefühl der Befreiung und Erlösung aus. Dann habe ich oftmals (noch) keine klare Antwort, aber ich weiss, dass alles gut ist und das Gute sich bald zeigen wird, in der Sache, in der ich zu Gott rief.
Die Intensität der Gewissheitserfahrung weckt je nach dem Frieden, Zuversicht und neue Lebenskräfte, oder sie drückt sich in freudigen Lob- und Dankgefühlen aus, und ganz selten überkommt mich heiliger Jubel bis zur Ekstase, dies aber eher dann, wenn ich ohne jegliches Anliegen vor und mit JESUS bin und Ihm lausche...
Dies alles sind subjektive Erfahrungen und können von aussen in Zweifel gezogen oder gar negiert werden. Aber keine Zweifel von Aussenstehenden vermögen die Gewissheit eines Menschen zu "zertreten", dass Gott lebendig und liebend für mich / für jeden da ist. --- Mit Jungtroll kann ich sagen: Auch wenn - und vielleicht gerade weil - Gott unsere Bitten nicht immer erfüllt, liebt Er uns!
"Ich habe Erbarmen mit Lo-Ruhama (Kein Erbarmen), und zu Lo-Ammi (Nicht-mein-Volk) sage ich: 'Du bist mein Volk!', und er wird (zu Mir) sagen: 'Du bist mein Gott!' " (aus Der neue Bund, Prophet Hosea, 2,25).



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