Zitat Zitat von Kasper Beitrag anzeigen
Den Unterschied mache ich persönlich da, wo ein Mensch seinen Glauben für sich lebt, und dort wo er ihn auch für andere als verbindlich ansieht und sie zu Verhaltensweisen nötigen will, die nicht ihrem Glauben entsprechen. Ich kenne Christen, die den Glauben ihres Partners als falsch ansehen, aber darauf vertrauen, dass Gott ihnen früher oder später die Erkenntnis schenkt und sie bis dahin ein lebendiges Zeugnis geben können. Andere Christen wiederum sehen es als ihre Aufgabe nichts unversucht zu lassen, den Partner in seinem Glaubensleben zu stören oder sich geringschätzend darüber zu äußern. Und hier würde ich eben dem „heidnischen“ Part raten, sich eine solche Partnerschaft gut zu überlegen. Und du scheinst ja grundsätzlich ähnlicher Meinung zu sein, wenn du – in deinem Fall aus christlicher Perspektive – deine Zweifel am Sinn einer solchen Beziehung bekundest. Kasper
@Kasper: Ich verstehe Dich hier voll und ganz. Es gibt bspw. auch viele Eltern die Christen sind und Ihren Kindern gewisse Verhaltensmassregeln, wie zum Beispiel das Tischgebet vor dem Essen, aufzwängen. Wenn man aber davon ausgeht, dass ein Mensch erst durch seine persönliche Bekehrung zu Jesus Christus, fähig zu wahrer Frömmigkeit wird dann wird klar dass es keinen Sinn macht seine Kinder oder wen auch immer zu Dingen zu zwingen, die man nur von einem Christen erwarten kann. Und die Bekehrung um das nochmals zu unterstreichen ist Gottes Sache und kann von einem Menschen nicht bei einem anderen Menschen hervorgerufen werden. Das einzige was ein Christ tun kann um seinen Mitmenschen für Christus zu gewinnen ist Ihm Christus vorzuleben und für dessen Rettung zu beten.