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Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Rhein-Neckar-Raum
    Beiträge
    890

    Standard

    Theoretisch würde ja auch ich sagen, dass in einer gesunden Liebesbeziehung auch zwei voneinander abweichende Glaubenskonzepte kein Problem darstellen sollten - wie luxdei schon schrieb, man sollte sich so akzeptieren wie man ist. In der Praxis ist das meiner Beobachtung nach auf der anderen Seite nicht immer so einfach - und es gibt eine Menge Gründe, die trennen und von Liebe allein nicht überwunden werden können. Daher gibt es sicherlich einige Punkte, die zu klären vorweg Sinn macht, z.B. die Kindererziehung oder das Ehegelübde. Ich denke bei der Beantwortung der Frage geht es daher letztlich darum, wie moderat oder wie fanatisch die jeweiligen Personen in ihrem Glauben stehen. Sind beide moderat bzw. tolerant und leben ihren Glauben aus einer inneren Überzeugung, kann auch ich mir gut vorstellen, dass eine Ehe funktionieren kann - denn wo Kompromisse dann nicht möglich sind, kann doch der Respekt vor dem Glauben des anderen dazu führen, dass man beide Ansichten nebeneinander stehen lässt. Meiner Erfahrung nach kann man z.B. ein Kind auch wunderbar mit zwei Blickwinkeln auf die Welt erziehen. Und dann können beide auch sehr berreichernd füreinander sein - in dem beschriebenen Fall wäre es also für die Christin meiner Meinung nach durchaus ein Gewinn.
    Anders sieht es aus, wenn einer der beiden ein fanatisches oder fundamentalistisches Glaubenskonzept hat. In dem Fall würde ich dem moderaten Part raten sich diese Entscheidung gut zu überlegen - ob dies in diesem Fall die Christin wäre oder der Neopaganist sei mal dahingestellt, ggf. müsste man also auch fragen, ob es für den "Heiden" sinnvoll sein kann, eine Christin zu heiraten. ...

  2. #2
    mediotutissimusibis Gast

    Standard

    Und noch ein kurzer Zusatz Kasper. Wenn jemand echten biblischen Glauben hat, so hat er eine reale Beziehung zu einem lebendigen Gott nämlich Jesus Christus und möchte mit diesem auch regelmässig Zeit verbringen. Ich glaube nicht dass jeder dafür Verständnis aufbringt und selbst wenn er es für eine Zeitlang tut, dann wird er vielleicht doch irgendwann vom Partner verlangen dass derjenige sich für Ihn oder Jesus entscheidet. Der Christ der rettenden Glauben an einen lebendigen Gott hat setzt Jesus Christus an die Stelle Nr. 1 und dafür wird ein nichtbekehrter Mensch nur wenig Verständnis aufbringen. Wahres Christsein hat eben nicht mit religiösen Uebungen wie bspw. bei den Muslimen zu tun die man einfach nur "erledigt" sondern mit einer Beziehung zu dem einen und wahren Gott der sich in Jesus Christus offenbart.

    Und noch was. Wenn eine Christin oder ein Christ meint es wäre ok einen Nichtchristen zu heiraten mit der Begründung sie oder er könne den anderen ja dann bekehren muss korrigiert werden. Genau das, also die Bekehrung eines anderen Ehepartners sagt Paululs im Korintherbrief hat der Christ/die Christin nicht in der Hand.
    Geändert von mediotutissimusibis (29.09.2011 um 01:32 Uhr)

  3. #3

    Standard

    Zitat Zitat von mediotutissimusibis Beitrag anzeigen
    Wenn jemand echten biblischen Glauben hat, so hat er eine reale Beziehung zu einem lebendigen Gott nämlich Jesus Christus und möchte mit diesem auch regelmässig Zeit verbringen.
    Nun in diesen Zusammenhang eignet sich ein besonderes Lied:
    Zitat Zitat von Reinhad Mey
    Ich glaub’ nicht, daß er in Euren pompösen Palästen thront,
    Ich glaub eher, daß er beim geringsten meiner Brüder wohnt,
    Eher bei den Junkies, bei den Trebern im Park als in Rom,
    Eher in den Slums, den Schlachthöfen, den Ghettos als im Dom,
    Im Parterre bei Oma Krause, in der Aldi-Filiale,
    Eher auf dem Straßenstrich als in der Kathedrale,
    Wo Schiefköpfige, Händeknetende Schuldgefühle schüren,
    Eitel, selbstgerecht, als würden sie IHN an der Leine führen.
    Eher als in Eurer düstren, modrig-lustfeindlichen Gruft
    Sitzt er unter freiem Himmel in der lauen, klaren Luft,
    Neben mir auf der Bank vor der Gartenlaube
    Bei einer Flasche Deidesheimer Herrgottsacker, ja, ich glaube!
    Man ist eben vor allem dann ein gläubiger Mensch, wenn man aus den Glauben heraus handelt und spricht.
    Ein Gottesdienst ist nicht zwingend erforderlich, denn Gott braucht unseren Dienst nicht, unsere Mitmenschen brauchen ihn sehr wohl.
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  4. #4
    mediotutissimusibis Gast

    Standard

    @KindGottes: Zu Deinem Artikel mit dem Ausschnitt von Reinhard Mey ein kurzer Gedanke von mir: Man ist vor allem dann ein Kind Gottes wenn man verstanden hat was es bedeutet ein "Gnadenkind" zu sein, wie sich diese Community nennt. Und Gnade ist etwas was man sich nicht verdienen oder erarbeiten kann. Es ist ein Geschenk Und ein Gottesdienst ist vor allem auch so zu verstehen, dass Gott uns dient nicht wir Ihm. Ich gehe regelmässig gestärkt aus der heiligen Messe heraus und werde beschenkt. Liebe Grüsse, http://kindskopf.wordpress.com

  5. #5

    Standard

    Zitat Zitat von mediotutissimusibis Beitrag anzeigen
    Wahres Christsein hat eben nicht mit religiösen Uebungen wie bspw. bei den Muslimen zu tun die man einfach nur "erledigt" ...
    Woher willst du das wissen? Bist du Moslem gewesen? Und wer ist "die Muslime" - gibts die überhaupt? Glaubt nicht auch von denen jeder auf seine Art? Wie kannst du sagen "die erledigen nur Übungen"?


 

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