Hallo Tanuki,

dem kann ich Teilweise zustimmen, du kennst ja meine Meinung zu dieser genannten Konstellation.. Du kennst auch meine Meinung zu diesen genanten Second Life Jude lach** wieder etwas gelernt.....


Sicher hatte auch ich mal diese Phase durch gemacht.. suche nach der Identität führte mich zwangsläufig nach Osteuropa und zu einer Transparenten Wurzel...

Sucht nach Identität, sucht nach Jüdisch sein?

Fakt, es beantwortet sich von alleine.. ich bin ich, und muß nicht etwas darstellen was ich nicht bin, es gab's wohl aber Momente der Verwirrung...

Meine ersten Erfahrungen machte ich in dieser Suche in HaGalil.. Auch dort waren es wohl die "Second Life Juden" welche die beste Argumentation vom Stapel liessen... "Es gibts keine 1/4 oder 1/2 Juden sondern nur Ganze Juden, und jetzt gehe wieder spielen.

Das Internet ist nunmal ein Spielfeld für Identität Süchtige Menschen und allerlei fakes.

So ich kneife mich mal selbst grade, den einen oder anderen Menschen habe ich aber schon mal getroffen, diese haben ein Vorteil, ich glaube ihnen mehr als diese welche sich als Wächter der Ordnung aufführen,und mit einer Holzhammermentaität Foren stürmen weil sie sich als gerecht betrachten etwas zu retten, was sie im Grunde gar nicht verlieren würden.

Wie auch immer, es tut mir Leid um die Aufrichtigen, denn diese gibt es wirklich, und um die Opfer ihrer Wünsche und Hoffnungen. Niemand sollte etwas zerstören um seinem Persönlichen Gerechtigkeitssinn zu genügen.

Denn sollte es in anbetracht Gottes nicht gerecht sein, wird es sich selbst zerstören.

Was mich am meisten daran störte, und jetzt muß es mal raus, es erinnert mich an Stasiverhalten. Es ist so mein Subjektives empfinden.

an dieser Stelle möchte ich noch auf einen Roman hinweisen, welche ggf. mal interessant ist zu lesen.

in dem Sinne bis auf bald.

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Liebe, Verrat und die Suche nach einer jüdischen Identität
Leon de Winters spannender Roman "Sokolows Universum"


Leon de Winter, 1954 als Sohn niederländischer Juden geboren, lässt Sokolow in dem Roman nach seiner jüdischen Identität suchen. Beide Eltern waren Juden, verheimlichten aber ihr Judentum und begannen in Russland ein neues Leben. Sokolow erfährt mit zehn Jahren zufällig von seiner wahren Abstammung und lernt gleichzeitig, dass "sein Jüdischsein etwas war, das er verheimlichen mußte". Aus diesem Grund fühlt er sich in Israel nicht heimisch, bezeichnet sich selbst als "Pseudojuden".

Leon de Winters Roman liest sich oft spannender als mancher Krimi, behandelt aber gleichzeitig Themen wie Freundschaft und Verrat, Liebe, Identitäts- oder Heimatsuche mit einem Einfühlungsvermögen, das über das psychologische Niveau gewöhnlicher Kriminalromane hinausgeht. Man leidet als Leser mit dem Protagonisten und versteht seine Verzweiflung. Aus dem Teufelskreis Alkoholismus, Arbeits- und Perspektivlosigkeit scheint es kein Entrinnen zu geben.
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