Liebe svenja-h,
so vieles habe ich schon von Dir gelesen hier im Forum
und spüre, wie sehr Deine Seele belastet sein muss.
Ich habe lange überlegt, ob ich etwas dazu schreiben soll
und möchte es hier einmal deutlich tun für Dich - was Du wahrscheinlich gar nicht magst -
und auch für diejenigen, die diesen Thread lesen,
sich selbst belastet fühlen, beschwert oder auch einfach hilflos sind,
mit dem umzugehen, was sie hier lesen.
Heute schreibst Du:
Ich bin froh, dass Dein 11faches anonymes 'man' in der letzten Zeile deines GedichtesManchmal hört man wie das Herz schlägt,
manchmal fühlt man wie der Körper bebt,
manchmal spürt man den Schmerz tief in sich drin,
manchmal sieht man in allem keinen Sinn,
manchmal will man einfach sein Leben verlieren,
manchmal verletzt man sich, einfach um zu spüren,
manchmal will man das Blut einfach laufen lassen,
manchmal muss man aufhören, sich selber nicht hassen,
manchmal möchte man ganz laut schreien,
manchmal seinen Kummer in Versen reimen,
manchmal sollte man einfach neu beginnen,
manchmal kann man nur so sein Leben zurückgewinnen,
manchmal versucht man auf Menschen zu bauen,
manchmal … nein immer will ich auf Gott vertrauen !
sich in persönliches 'ich' wandelt.
Ich wünsche Dir, dass Du dieses Dein Vertrauen zu Gott immer spürst
und dass es Dich trägt ganz besonders auch in Deinen dunklen Zeiten der Anfechtung.
so lautet Deine Unterzeile ... nur wer schweigt, kann nicht gehört werden,__________________
Manchmal ist das Schweigen der lauteste Schrei .....
auch wenn er/sie selbst dieses Schweigen als unendlich laut empfindet ...
in deinen Gedichten wird der Schrei Deiner Seele laut ... hörbar ...,
aber Internet bleibt auch im Geschriebenen ein lautloser Schrei ...
hast du schon einmal probiert mit jemandem von Angesicht zu Angesicht zu reden,
über das, was Deine Seele beschwert ...
es im wahrsten Sinne des Wortes auszussprechen .....
Du gehst schon so lange diesen Weg des stillen und zugleich unübersehbaren Schreibens ...
und was ich hier lese von Dir nehme ich immer noch als so dunkel und bedrückend wahr ...
Ich wünsche Dir, dass Dein Vertrauen zu Gott
Dich stärkt, den Weg ins Leben zu gehen und Dir für Dich Hilfe zu holen,
damit auch Dein Vertrauen zu Dir selbst gestärkt und zu anderen Menschen gefördert wird,
um nicht immer noch weiter auf diesem Grat zu wandern,
der so gefährlich ist.
Sei Dir selber gut und freundlich, hab dich selber auch lieb,
so wie Gott Dich lieb hat
und:
'Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
sondern überwinde das Böse mit Gutem'
(Römerbrief 12,21).
Eine nachdenkliche Orion, die auch für Dich betet.



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