Nun, dass es in „Christus“ nicht darauf ankommt, ob beschnitten oder unbeschnitten, das definiert weder Paulus noch sonst wer, denn jüdischer Glaube, der in Liebe wirksam ist, der befolgt die Weisungen der Torah, also die Weisungen Gottes. Und genau diese Torah lehrte Jesus, und keine Freidenkerphilosophie.

Und für „Heiden“ war es noch nie darauf angekommen, ob man beschnitten ist oder nicht. So ist es höchst fraglich, was da Paulus suggeriert. So wie die Nationen auch nicht unter diesem Gesetz stehen, und somit auch nicht „Sklaven“ dessen sind, sondern eigentlich schon immer die Freiheit hatten.

Weiter sind die Begriffe „Liebe“, „Glauben“ usw sehr allgemeine Begriffe, die unterschiedlich gefüllt werden können. Also nur mit einem aus einem aus Kontext und Lehre gezerrten Zitat sagt man eigentlich nichts Konkretes aus.


Aber bleiben wir doch mal bei 1. Tim 1: Paulus behauptet, dass das Gesetz nicht für die Gerechten bestimmt sei, sondern nur für die Gesetzlosen. Wenn man aber das Gesetz liest und die Bedeutung erkennt, die Torah, die Weisungen Gottes, so ist es eben gerade auch für die Gerechten da, als Weisheit, als Weisung für das Gute und vieles mehr.



Alef