Die ganze Diskussion kommt mir gerade so vor, wie der Reisebericht eines befreundeten Ehepaares aus Südamerika.

In einem Dorf steht die katholische Kirche auf einem Hügel über allem.
Eine lange Treppe führt dort hinauf, mit Mauern links und rechts.

Alle zwei bis drei Meter sind in kleinen Nischen, an der Mauer, die alten Götter der Indios eingefügt.

Wenn nun die Menschen in die katholische Kirche gehen, dann räuchern und opfern sie beim hinaufsteigen den Göttern, damit die nicht wütend werden weil sie ja in die katholische Kirche gehen und in der Kirche treffen sie wieder von Menschen gemachte Götzen an.

Um den Ewigen zu erkennen müsst ihr mit aufrichtigem Herzen ihn suchen und nach ihm rufen, dann wird er sich von euch finden lassen.

Am Ewigen und Einzigen, am Gott von Abraham, Isaak und Jakob kommt niemand vorbei.

Da hilft kein Götze, keine "spirituelle feministische Glaubensrichtung" und auch keine "alles ist Gott und wir sind so glücklich" Einstellung, um sich am Einzigen vorbei zu mogeln.

Auch mit keiner "Hilfe" und wenn die "Hilfe" auch noch so heilig gesprochen ist.

Märki