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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    poetry Gast

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    Ah ja - wir haben ein Schwulenpaar im Freundeskreis, irgendwie muss ich nie hinhören, wenn die Vulgärsprache benutzen.

  2. #2
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    Zitat Zitat von poetry Beitrag anzeigen
    BR, Du kennst uns und unsere Tocher? Nein?
    Selbst wenn Deine Tochter niemals fernsehen darf und keinen Zugang zum Internet hat, so wird sie doch wohl eine Schule besuchen? Falls ja (und sie somit mit anderen Jugendlichen Kontakt hat), dann kennt sie mit Sicherheit mehr Ausdrücke als Du wissen willst.
    Ich bin noch im Prä-Internet-Zeitalter in einer ländlichen Gegend aufgewachsen, und das Fernsehen war in meiner Jugend auch noch viel zurückhaltender als heute, trotzdem hatten meine Eltern keine Ahnung, was ich alles wusste ... wobei das im Vergleich zu dem, was die meisten meiner Mitschüler wussten, noch sehr wenig war.

    Zitat Zitat von poetry Beitrag anzeigen
    Ah ja - wir haben ein Schwulenpaar im Freundeskreis, irgendwie muss ich nie hinhören, wenn die Vulgärsprache benutzen.
    Das bedeutet nicht viel. Wenn dieses Schwulenpaar Manieren hat, dann wird es, wenn es zu Gast bei einer christlich geprägten Familie ist, sein Vokabular entsprechend anpassen (sofern es mit Euch überhaupt über sein Intimleben redet, was ich auch irgendwie bezweifle).

  3. #3
    poetry Gast

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    BR, nimms so hin, sie kennt den Ausdruck nicht.

  4. #4
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    Zitat Zitat von poetry Beitrag anzeigen
    BR, nimms so hin, sie kennt den Ausdruck nicht.
    Da muss ich aber doch noch einmal nachhaken: Woher willst Du das eigentlich so entschieden wissen? Du wirst sie ja wohl kaum gefragt haben, ob sie weiß, was dieser Ausdruck bedeutet, oder? (Und selbst wenn, muss ihre Antwort nicht unbedingt ehrlich gewesen sein.)

  5. #5
    poetry Gast

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    Du kannst nachhaken wie Du willst, sie kennt den Begriff nicht.

    Die Begründung wäre mir zu persönlich.

    Glaub mir oder lass es.

  6. #6

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    Könntet IHR einmal von der persönlich angreifenden Ebene zurückkommen? Was soll das bitte bringen?

    Fakt ist, es geht hier um ein strittiges Thema, welches der Eine so, der Andere so sieht. Beide Meinungen sollte man stehen lassen können ohne gleich persönlich anfällig oder ausfällig zu werden.


    Eventuell wäre es zudem ratsam, dass man, wenn man über Geschöpfe Gottes spricht, egal ob sie nun hetero- oder homosexuell orientiert sind, auch entsprechendes Vokabular benutzt.

    Letztlich sagte Jesus nicht zu Unrecht, es gibt keinen Guten außer Gott dem Einen.

    Absalom

  7. #7
    luxdei Gast

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    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen
    Fakt ist, es geht hier um ein strittiges Thema, welches der Eine so, der Andere so sieht. Beide Meinungen sollte man stehen lassen können ohne gleich persönlich anfällig oder ausfällig zu werden.
    Wenn in einem Thread Menschen wegen ihrer sexuellen Präferenz diskriminiert werden, kann ich das schwerlich stehen lassen. Dazu kommt die religiöse Hybris, den Geist Gottes gepachtet zu haben, während man /frau ihn anderen abspricht. Das ist eine gefährliche Mischung, Absalom.

    Letztlich sagte Jesus nicht zu Unrecht, es gibt keinen Guten außer Gott dem Einen.
    Dieser Einschätzung kann ich nur zustimmen.

    Gruß
    LD

  8. #8

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    Wenn in einem Thread Menschen wegen ihrer sexuellen Präferenz diskriminiert werden, kann ich das schwerlich stehen lassen. Dazu kommt die religiöse Hybris, den Geist Gottes gepachtet zu haben, während man /frau ihn anderen abspricht. Das ist eine gefährliche Mischung, Absalom.
    Lieber Luxdei, mir ist das schon bewusst!!! Deshalb schrieb ich ja auch: „Eventuell wäre es zudem ratsam, dass man, wenn man über Geschöpfe Gottes spricht, egal ob sie nun hetero- oder homosexuell orientiert sind, auch entsprechendes Vokabular benutzt."

    Allerdings, kann man jemand dazu zwingen von seiner Position des exklusiven Selbsterwählungsgedankens - oder gar Einbildung abzurücken? Man kann nur darauf hinweisen, dass wir hier von Geschöpfen Gottes sprechen. Im Übrigen schrieb ich auch schon vorher: „Natürlich steht es einem jeden Menschen zu, sich von gewissen Dingen abzugrenzen. Man muß nicht alles für gut heißen, was unter der Sonne geschieht. Und wenn es einem nicht in sein Glaubensgebäude passt, dann ist das doch in Ordnung und man hat die Freiheit sich für ein persönliches Dagegen auszusprechen. Warum auch nicht.
    Allerdings sollte man mit dem „Sündenhammer“ und der „Sündenbrandmarkung“ äußerst weitsichtig umgehen, denn es gibt vor Gott keine kleinen oder großen Sünden, sondern nur die Verfehlungen, die wir alle tagtäglich hundertfach begehen.

    Wenn also manche Menschen meinen, diese Priester sündigen, so mag dies dann eben – je nach Glaubensverständnis - so sein, aber es sei sich doch ebenso ein jeder Mensch gewiss, dass er nicht weniger oft sündigt.

    Ich persönlich meine, dass Ausgrenzen von Menschen noch nie einer Gesellschaft und noch weniger der Menschheit etwas gebracht hat. Ausgrenzungen sind Grundlagen von Kriegen und Verfolgungen. Die schlimmste aller Geißeln, welche sich die Menschheit selbst aufbürdet und anlastet.“

    Letztendlich bleibt der Fakt, dass persönliche Angriffe hier im Forum weder etwas an der Existenz von Homosexuellen ändern wird noch etwas daran, dass es immer Menschen geben wird, welche sich selbst als „Richtig“ und „Gut“ definieren.


    Absalom

  9. #9
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    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen
    Allerdings sollte man mit dem „Sündenhammer“ und der „Sündenbrandmarkung“ äußerst weitsichtig umgehen, denn es gibt vor Gott keine kleinen oder großen Sünden, sondern nur die Verfehlungen, die wir alle tagtäglich hundertfach begehen.

    Wenn also manche Menschen meinen, diese Priester sündigen, so mag dies dann eben – je nach Glaubensverständnis - so sein, aber es sei sich doch ebenso ein jeder Mensch gewiss, dass er nicht weniger oft sündigt.
    Dem kann ich mich nicht anschließen. Wie kommst Du darauf, dass
    a) Gott jede Sünde gleich gewichtet?
    b) alle Menschen gleich viel sündigen?

  10. #10

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    Dem kann ich mich nicht anschließen. Wie kommst Du darauf, dass
    a) Gott jede Sünde gleich gewichtet?
    b) alle Menschen gleich viel sündigen?
    Zu a: Gott jede Sünde gleich gewichtet?

    Wer hat das gesagt? Ich nicht! Ich sagte: ….denn es gibt vor Gott keine kleinen oder großen Sünden! Ich sprach nicht davon, wie Gott etwas gewichtet! Ich weiß darum wie zumindest manche Bibeltexte verschiedenste Gewichtungen Gott zuschreiben. So wurde z.B. König Saul verworfen einer Sünde wegen, die im Vergleich zu den Sünden König Davids viel geringer erscheint, ja nach unserem juristischen Denken gar nicht hätte belangt werden können; denn was hatte König Saul getan? Nach dem Strafgesetzbuch nichts. Im Gegenteil. Heute bekäme König Saul für seine humanitäre Tat den Friedensnobelpreis; denn er hatte sich geweigert, die Todesstrafe an König Agag zu vollziehen. David aber beging einen niederträchtigen Meuchelmord an Uria, dem Hethiter, weil er dessen Frau geschwängert hatte. Er wurde zwar von GOTT dafür bestraft, aber nicht verworfen wie Saul, sondern galt ganz im Gegenteil angeblich als ein Mann nach dem Herzen GOTTES. Wer hier wirklich gewichtete wage ich jedoch zu erahnen.

    Ich möchte nicht den katholischen Sündenablass für kleine oder große Sünden heraufbeschwören, denn noch immer bleibt auch eine scheinbar kleine Sünde eine Sünde. Und wie wir am Beispiel von Saul und David sehen, so können wir nur schwerlich beurteilen, was für Gott schwerwiegender ist und was nicht. Gott behält sich den Rechtsspruch vor. Mit letzter Sicherheit wissen wir nicht, wie Gott rechten wird und wie nicht. Ich maße mir von daher nur an festzustellen, wir alle sündigen, nicht mehr und nicht weniger. Wie sagt doch der Prediger Paulus: Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.
    Letztlich müssen wir Menschen akzeptieren, dass Gott Heilig ist und wir Menschen sind es nicht. Kein Mensch kann der Heiligkeit Gottes entsprechen und ein bisschen Heilig ist so wie ein bisschen sauber zu sein, ein bisschen sündlos oder sündvoll zu sein. Niemand ist Gut, außer Gott dem Einen.

    Zu b: alle Menschen gleich viel sündigen? Wer hat das gesagt? Ich nicht! Ich sagte: …die wir alle tagtäglich hundertfach begehen.
    Schon der Psalmist wusste: Wer bemerkt seine eigenen Fehler? / Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewusst ist! (19/13)

    Die Verantwortung des Einzelnen in gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen, weltpolitischen, etc Zusammenhängen, die Schädigung des Nächsten durch Egoismus – vielleicht weit ab meiner persönlichen Erfahrung, sollte nicht vergessen werden. Wenn z.B. durch meine Arbeitskraft letztlich Menschen zu Tode kommen, dann bin ich nicht direkt, wohl aber indirekt daran beteiligt. Ich denke da unwillkürlich an die Biographie eines Physikers, der – ohne es bewusst zu wollen, mitbeteiligt war an der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen. Er empfand seine Mitschuld, denn er erkannte (Zitat): „Ich hätte angesichts der Menschheitsgeschichte wissen müssen, dass diese Technologie nicht zum Wohle des Menschen eingesetzt wird, sondern zu dessen Schaden.“
    Nun, wir wissen was Autofahren für die Umwelt bedeutet, wir wissen was unser Konsum für die Umwelt bedeutet, wir wissen was wir tun und doch erahnen wir manchmal nur welche Folgen für nachfolgende Generationen entstehen. All unser Handeln führt letztlich zu dem, was unsere Welt heute ist und wir sind letztlich daran mitschuld was nachfolgende Generationen durch unser heutiges Handeln erleiden werden müssen. Wer bemerkt seine eigenen Fehler? In seiner Tiefe und Dimension letztlich wohl keiner, denn wir sind in Raum und Zeit gefangen, doch Gott sieht wohl weit über diese Zeit und diesen Raum hinweg und weiß um die umfassenden Folgen. Eventuell wird eines Tages eine „ganz kleine Sünde“ zum Untergang der Menschheit führen?


    Absalom
    Geändert von absalom (03.02.2011 um 23:32 Uhr)


 

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