Wir hatten zwei unserer Kinder einige Jahre an einer privaten christlichen Schule. Ich war auch einige Jahre in der Schulkommission und arbeitete mit. Ich sah grosse Vorteile aber auch einige Nachteile.


Die Nachteile begannen dort, wo es "weltfremd" wurde. Das ist natürlich je nach Blickrichtung für den einen früher für den anderen später. Ich selber bin der Meinung, dass wir unsere Kinder zu mündigen Bürgern erziehen sollten, dass sie zu Hause alles fragen dürfen, alles erklärt bekommen sollten, auch wenn es mal peinlich wird für die Eltern. Denn Kinder, die wir durch Erziehung zu Nichtwissern machen, oder zu Menschen mit blindem Gehorsam, werden weltfremd und so ins Abseits gestellt. Dann muss nur jemand kommen der Einfluss auf sie übernehmen kann und die Sache läuft schief. Ein Kind kann sich nur abgrenzen wenn es erahnen kann, was das Gegenüber im Schilde führt. Ein Kind muss auch zu Hause lernen NEIN sagen dürfen. Wenn es das nicht zu Hause lernt, wird es das womöglich nie lernen oder es auswärts lernen auf eine Art und Weise die auch nicht gut ist.

Genauso mit der Sexuellen Erziehung. Wenn es zu Hause auf eine saubere Art informiert wird, muss es nicht auswärts an Infos suchen. Und wie wir als Eltern die Sexualität vermitteln, so kann es Auswirkungen auf die spätere Ehe des Kindes Auswirkungen haben. Sexualität kann nicht etwas "Schlimmes" sein und ab dem Tag der Hochzeit sollte es grösstes Vergnügen bereiten.

Wir haben also sehr grosse Verantwortung als Eltern. Zum Glück korrigiert Gott oft die Fehler der Eltern aus. Das ist Gnade, dass nicht jeder meiner Fehler für meine Kinder Auswirkungen hatte.

Gott kann auch auf krummen Linien gerade schreiben - sagt man.


Liebe Grüsse

Popcorn