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  1. #1

    Standard Christliche Erfahrungen im Hier und Jetzt ?

    Alle sagten es sei unmöglich,
    bis welche kamen die das nicht wussten
    und es in morgendlicher Stille
    einfach geschehen ließen ...


    ... für einen kurzen Augenblick


    innehalten,
    loslassen,
    nieder sinken,
    als "Namenlose"
    eine gleichermaßen
    "namenlose Wirklichkeit"
    spontan anerkennen


    Eine weitere Kostprobe
    dieser Art von Meditation, die neben den tausend Namen
    vielleicht auch die gefühlte Furcht des Menschen ...
    als individuelles Konstrukt erkennen und
    in gewisser Weise schwinden läßt,
    folgt demächst ...

  2. #2
    Registriert seit
    18.08.2008
    Ort
    Auf Gottes Erde
    Beiträge
    285

    Standard

    Hallo nescio,
    das sind sehr schöne Verse. Sie drücken für mich ein wenig das aus was Gedanken uns versperren weil wir vielleicht zu viel darüber nachgedacht haben. LG und Gottes Segen, Martin

  3. #3

    Standard

    ... tiefes Meditieren,
    ganz gleich ob (akustisch) still,
    als Gesang oder in Bewegung,
    egal zu welcher Tageszeit,
    kann allerdings bedeuten,
    seine Illusion vom EGO, jenem
    stets planenden, urteilenden, mitunter
    aus purem Stolz konstruierten Bündel
    voller Hoffnungen und Ängsten, vorübergehend
    fallen zu lassen. Auf diese Weise ebenso
    deine Herkunft vergessend, weißt du
    bald kaum noch wer du eigentlich bist.
    Sämtliche Erinnerungen sind wie ausgelöscht,
    während du einen Moment lang, selbst auf
    deine angesammelte Habe verzichtest.
    Kehrt dann allmählich Ruhe ein,
    die eine bisweilen überflüssige,
    in reiferen Lebensjahren manchmal gar
    als unangenehm empfundene Konstruktion
    unseres Zeitgefühls, mithin ALTER genannt,
    ebenfalls schwinden läßt ? Derart
    tief versunken ... kennst du nicht
    einmal mehr deinen eigenen Namen ...

    Liebe Leser,

    vielleicht wird nun klar,
    weshalb man eine solch ungewöhnliche,
    bei einigen Meditierenden nach einer Weile bereits
    erste Spuren hinterlassende Erfahrung, nicht einfach
    für sich allein behalten kann. Die leicht nachvollziehbaren,
    im Grunde authentisch erlebten und letztendlich einer
    Offenbarung gleichkommenden Beiträge werden unter
    "www.die Kunst der namenlosen Meditation"
    daher weiter fortgesetzt ...

  4. #4

    Standard

    ... auf diese einfachen und dennoch künstlerisch gestalteten,
    aus religiöser Sicht ungewöhnlich neutral gehaltenen Verse
    bin ich eines Morgens eher zufällig gestoßen.

    Gilt die hier beschriebene Art von Meditation,
    in den Klöstern der Welt wohl seit jeher still praktiziert,
    nach wie vor als traditionell fernöstliches Geheimnis
    oder gleicht ihre Schwermütigkeit nicht auch einer
    zutiefst christlichen Erfahrung ? Zeugen solche Beiträge
    bereits von der herannahenden, im täglichen Leben
    längst spürbaren "Fusionskultur", die uns bald in eine
    wirklich aufgeklärte, auf Bedürfnisse melancholisch
    veranlagter Menschen ebenso Rücksicht nehmende
    Zukunft begleiten könnte ?

    Und wenn jenes lange gehütete, dank kultureller Annäherung
    am Ende kaum noch zu verbergende ... Geheimnis der Stille
    erst einmal gelüftet ist, dürften selbst (moderne) Wunder
    nicht mehr gänzlich ausgeschlossen sein ...

  5. #5

    Standard

    ... doch warum haben solche ausgewählten,
    allem Anschein nach fernöstlicher Leere klingenden Verse,
    auch für unsere ungeübten, immerzu auf westlichen Empfang
    eingestellten Ohren, eigentlich beruhigende Wirkung ?

    Vielleicht daher, weil von ihnen eine ungewohnte,
    wegen gewisser Verborgenheit noch nicht bei jedermann
    angekommene, im allgemeinen jedoch als sehr angenehm
    empfundene Stille ausgeht, ... die weder durch ein Zuviel
    an Worten noch aufgrund mangelnder Eignung derselben,
    in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird und somit (endlich ...)
    bis zur letzten Zeile einer eher unscheinbaren, innerhalb
    patriarchalischer Kulturen womöglich über Jahrhunderte
    abhanden gekommenen Dichtung ohne Ausnahme
    anzuhalten vermag ?

    Näheres in der Fortsetzung zur "Kunst der namenlosen M.", welche in Zeiten
    interkultureller Verständigung klar und nachvollziehbar erläutert, daß
    die uralte Entspannungsmethode der "Meditation" - als wesentliches,
    neben religiösen Gefühlen ebenso die ethischen Grundbedürfnisse
    des Menschen bewahrendes Element ohnehin in vielerlei Traditionen
    bekannt - keineswegs eines Namens bedarf um in einer ruhelosen,
    von Reizen nahezu überfluteten Gegenwart, ganz unerwartet,
    wieder geboren zu werden ...


 

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