
Zitat von
luxdei
Die Schwierigkeit dabei ist, dass uns Gott als Gegenüber begegnet. Gekleidet in Form und Eigenschaft.
Wenn Gott also Gott ist, also nicht an Form und Eigenschaft gebunden, dann ist scheint es vorteilhaft, Gott vornehmlich so erfahren zu wollen, indem wir unsere Aufmerksamkeit von der Erscheinungswelt (einschließlich der subtilen Bereiche des Gemüts) zurück ziehen. Quasi hin zu unserem „innersten“ Wesen, zu dem reinen Gottesfunken in uns. Und wenn Religion die Rückbindung zum Göttlichen sein soll, muss sie uns genau das ermöglichen: Die Rückbindung zu unserem wahren Wesen. Und sie muss es mit ebenso großer Sicherheit tun, wie 1 + 1 = 2 ist.
Das meinte ich mit meiner Aussage, dass Religion als Rückbindung an das Göttliche "systematisch" erfahrbar sein muss, wenn sie denn Realität sein soll.
Ich hoffe, Deine Frage ausreichend beantwortet haben zu können. Wenn nicht, frag nach.
Gruß
LD
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