Irgendwie widersprichst Du Dir da selber: Also darf nach jüdischer Auffassung denn nun etwas geändert werden oder nicht?
Aber, wie ich schon einmal erläutert habe, hat Jesus selbst begründet, wieso er die Gesetze seines Vaters ändern durfte: "Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er (Mose) euch dieses Gebot gegeben." (Mk. 10,5). Daher entspricht also das Gesetz der Thora zumindest teilweise nicht Gottes Willen, sondern war ein Kompromiss zwischen göttlichem Willen und menschlichen Vorstellungen/Wünschen. Somit verstößt Jesus auch nicht gegen den Willen seines Vaters, wenn er es ändert.
´Der Gott ist derselbe, nur seine Interpretation durch die Menschen ist eine andere. Das AT verstand unter Gott einen exklusiven kriegerischen Schutzgott Israels, der die Interessen seines Volkes notfalls auch mit beispielloser Brutalität (z. B. Tötung der erstgeborenen Ägypter) durchsetzt. Das NT sieht in ihm einen Gott für alle Menschen.
Israel nicht, aber der Messias nach Deiner Interpretation als theokratischer Fürst.
Na übertreibe einmal nicht. Es war nie das gesamte Völkerbundsmandat Palästina als künftig jüdischer Staat gedacht.
Ja ja, vom bösen Vatikan ...
Es kam von einem Geistlichen ...
Im AT klingt das aber etwas anders, z. B.:
Ijob 7,9: "Die Wolke schwindet, vergeht, so steigt nie mehr auf, wer zur Unterwelt fuhr."
Psalm 6,6: "Denn bei den Toten denkt niemand mehr an dich. Wer wird dich in der Unterwelt noch preisen?"
Jesus Sirach 17,27-28: "Wer wird in der Unterwelt den Höchsten loben anstelle derer, die leben und ihn preisen? Beim Toten, der nicht mehr ist, verstummt der Lobgesang; nur der Lebende und Gesunde preist den Herrn."





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